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Zeit für ein neues Mikrofon und zwar das ist das AKG C44 und auch Lyra genannt oder Lyra, ein USB-Mikrofon.
Der AKG-Daten hat vier Richtcharakteristiken, davon zwei Mono, zwei Stereo, hat USB-C-Anschluss, hat einen Monitorweg über Kopfhörer, hat Stummschaltfunktionen fürs Mikrofon und auch einen extra Gain-Regler.
Das heißt, man kann die Lautstärke des Mikrofons nicht nur im System regeln, sondern hat dann am Mikrofon selbst auch nochmal einen Hardware-Gain.
Und das geht richtig, richtig laut, also man muss ordentlich aufpassen, dass man da nicht irgendwie sich die Uhren wegfetzt.
Das kann man ziemlich laut aufdrehen.
Also, ja, das AKG hat, wie gesagt, vier Charakteristiken, die man einstellen kann.
Das hier ist der Klassiker, im Prinzip die Niere und die zweite Richtcharakteristik ist quasi, ja, mehr oder weniger eine Kugel.
Man hat dann zwei Kapseln vorne, zwei Kapseln hinten und die werden dann in Mono zusammengeschaltet, sodass es dann möglich ist, mit mehreren Leuten um das Mikrofon herumzusitzen und Aufnahmen zu machen.
Klingt bei mir entsprechend blöd, weil ich neben oder vor einer Wand sitze.
So, und wenn ich das jetzt mit den hinteren Kapseln noch mache, dann hört ihr mehr Reflexion als alles andere und das klingt nicht so schön.
So.
Stereo-Charakteristiken sind einmal das Tide-Stereo.
Das ist gedacht für vor dem Mikrofon positionierte Sprecher und Instrumente, wo jetzt kein besonders breites Stereo-Klangbild erwünscht ist.
Und man merkt gleich, es ist ein anderes Stereo als das, was man beispielsweise bei meinem Blue Yeti bekommt.
Und wer jetzt auf dieses...
Das Stereo steht, was das Yeti mitbringt und auch dieses differenzierte Stereo, dass man ein nahezu perfektes Klangbild vom Raum bekommt, das ist bei dem Mikrofon hier nicht möglich.
Es scheint ein bisschen so zu sein, als wären die Kapseln auf Kugel geschaltet und nicht so sehr auf Richtwirkung.
Und deswegen klingt das Stereo auch nicht so besonders schön.
Ich kann es mal eben vorführen.
Hier ist rechts.
Ich bin jetzt rechts.
Vom Mikrofon.
Das hier ist links und man merkt einfach, es ist nicht so ein schönes Räumliches.
Ich gehe mal ein bisschen weiter nach links jetzt zu meinem Schrank.
So, jetzt stehe ich am Schrank.
Also ist es nicht besonders breit, das Stereo.
Aber gut, das ist halt dieses AKG.
Kann man sich dran gewöhnen, finde ich.
Hoppala.
Aber es ist halt nicht so krass wie beim Yeti.
Also ans Yeti kommt es definitiv nicht heran.
Ich kann nochmal die zweite Stereo-Variante einstellen.
Das ist dann dieses White Stereo.
Da hat man die hinteren Kapseln noch dazu.
Auch hier hört man, es ist wieder sehr räumlich.
Ein bisschen blechdosig in meinem Kabuff.
Und da muss man natürlich gucken.
Also da muss man das Mikro einfach anschauen.
Und das aufstellen, damit das vernünftig klingt.
Ich kann auch hier nochmal versuchen, mich ein bisschen durch den Raum zu bewegen.
Rechts vom Mikrofon, da ist eine Wand.
Links vom Mikrofon.
Ich gehe mal zum Kleiderschrank.
So, jetzt stehe ich hier wieder vor meinem Kleiderschrank.
Und kann ein bisschen durch den Raum laufen.
Groß ist er nicht, aber...
Tja, das ist also die zweite Stereo-Variante.
Ja, ansonsten, was kann ich sonst zu dem Mikrofon sagen?
Von der Bedienung her ist es eigentlich fast wie das Yeti.
Vorne am Gehäuse ist das die Stumm-Schaltung.
Darüber der GAN-Regler für den Kopfhörer.
Übrigens, die Soundkarte von dem Ding, also wer das Ding als Kopfhörer mitbenutzen will, ist wesentlich besser.
Als beim Yeti.
Nicht einfach nur, weil das Ding 24 Bits und bis zu 192 Kilohertz kann, aber die Stereo-Breite ist auch eine ganz andere.
Man hat sehr viele Details im Audio und von daher kann man das auch sehr gut als Soundkarte benutzen, für Kopfhörer-Betrieb.
So, ich stelle es mal wieder auf die Niere.
Jetzt bin ich wieder direkt vor dem Mikrofon.
Ja, und ansonsten...
Kann ich eigentlich nicht so viel sagen zu dem AKG.
Es macht seinen Dienst.
Ich lasse es erstmal dran.
Kostet so um die 90 Euro.
Und gibt es bei Thomann unter anderem.
Amazon hat es gerade nur im Bundle mit irgendwelchen Mikrofonständern.
Ja, einfach mal wieder was Neues auf dem Schreibtisch ausprobieren.
Ich weiß nicht, ob ich mein Yeti in Rente schicken werde.
Aber das Mikrofon hier lasse ich erstmal stehen.
Mal gucken, wie es sich so...
...im Dauerbetrieb macht.