tonio2007 — Post 781 of 1500
Dieser Moment, wenn man irgendwie verschläft und dann dadurch sich Stress macht. Mein erster Wecker ging um 5.30 Uhr, das ist mein Standardwecker, weil ich regulär, wenn ich jetzt nicht hier das Homeoffice zu Hause habe, früh raus muss. Und dadurch konnte ich halt länger schlafen und die weiteren Wecker habe ich nicht mitbekommen und dann erst so gegen 8.13 Uhr. Ich so, verdammt, weil ich im Kopf hatte, okay, gegen 8.30 Uhr hast du ein Teams-Meeting. Also was gegessen, aber gegen 8.30 Uhr war ich noch nicht fertig. Also gehe ich in meinen Kalender in Teams und habe mein Phone mit dabei. Und da steht so, ja, das Meeting ist ja so um 10.30 Uhr heute. Ja, so kann es auch kommen.
Dieser Moment, wenn du heute auf den Tag genau vor zwei Jahren echt Sachen verfluchst, du immer wieder feststellst, wie furchtbar sich Menschen verändern und dass da Sachen entstehen, wo man doch weiß, das ist echt grauenhaft und dass man weiß, dass man gewissen Leuten nicht vertrauen sollte.
dieser moment wenn man einen eigentlich gar nicht mal so schlechten tag hatte wie man es erwartet hatte und man jetzt doch durchaus gespannt ist wie der abend endet und man sich einfach darüber freut dass das wetter wieder besser wird dass verdammt nochmal sommer wird und einem winter auf gut deutsch gesagt ich kann kein deutsch mehr winter auf gut deutsch mal am arsch lecken kann weil es ist einfach nur scheiße im endeffekt und es ist krass wie viel das wetter an stimmung und emotionen ausmacht selbst wenn man nicht so zehn stunden am tag draußen ist und man wacht auf und man merkt schon ja schön
Dieser Moment, wenn man versucht seit fast zwei Monaten was zu regeln und die Leute einfach nicht verstehen, was ich meine.
Dieser Moment, wenn man mit dem heutigen Tag eigentlich overall echt zufrieden ist und man das selber irgendwie nicht wirklich fassen kann, aber man weiß, wen man dafür danken kann und man hofft und betet, dass es so weitergeht. Weil, tja, auch wenn die Welt schlecht ist und auch wenn die Allgemeinheit oder der Alltag anstrengender und schlechter ist, man muss herausstechen und man muss die guten herausstechenden Dinge sehen, die einem gegeben werden. Kann ich jedem nur mitgeben.
Wundertan, das ist genau meine Division, man muss wirklich die guten Dinge sehen, ja, gebe ich vollends zu, wie gesagt, ich für meinen Teil habe gerade momentan nur Stress wegen meiner Werkstatt, wo gerade vor meiner Haustür eine Baustelle ist und es fühlt sich keiner zuständig, mich als Blinden wirklich ordentlich zur Werkstatt oder von der Werkstatt hier zu dieser Baustelle zu befördern. Ich muss quasi jeden Morgen, jeden Nachmittag, muss ich eventuell durch die gesamte Baustelle laufen, um meinen Einstiegepunkt zu erreichen und das sehe ich nicht ein. Und da will ich nämlich jetzt den Landschaftsfonds. Landschaftsverband, mal kontaktieren, ob es da nicht irgendeine andere Lösung gibt, solange die Baustelle hier ist.
Ja, das kenne ich auch, den Mist. Deswegen ist es halt einfach gerade so, dass zur Not muss man halt sagen, ja, ich muss kündigen, weil ich den Arbeitsweg einfach nicht gestemmt kriege. Gut, kündigen ist vielleicht das falsche Ding, aber dass man zumindest irgendwie guckt, dass man sich dann zur Not an den Arbeitgeber wendet, in dem Fall jetzt die Werkstatt. Und ich weiß, dass Werkstätten generell da, wenn man es genau erklärt, was Sache ist, dass man dann einfach Unterstützung bekommt, Hilfe bekommt. Und sei es, dass man auch mal eine Zeit lang, solange diese Baustellen noch sind, mit dem Fahrdienst abgeholt wird und dann wieder nach Hause gebracht wird. Und ansonsten ist es wirklich teilweise so, da muss man irgendwie, keine Ahnung, so einkaufen, muss man sich halt dann auf sich liefern lassen, beschränken. Was ich eigentlich irgendwo schade finde, weil einfach mal, weil ich dann auch mir sage, ich will mir die Sache angucken und dann einfach dann auch mal, ich bin manchmal auch so der Typ beim Einkaufen, der sich dann gerne von anderen Dingen oder von anderen Kunden auch mit inspiriert. Ja. Und das fällt halt einfach weg. Klar, wenn man dann wirklich einen gewissen Plan hat, dann macht man dann, den arbeitet man ab und dann, ja. Dieser Moment, wenn man solche Themen wie Werkstatt eigentlich hinter sich lassen konnte und am Schluss sich dann herausstellt, dass ich eigentlich, so zufrieden bin, so wie es halt gerade läuft, beziehungsweise, na gut, mit dem PC, da muss ich noch ein bisschen mich ranhalten, ansonsten bin ich froh, dass ich das Thema Werkstatt so für mich abschließen konnte und, ja, ich habe teilweise Sachen erlebt, da lege ich die nieder. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ich muss zugeben, teilweise auch für mich. Und das ist halt einfach so der Punkt, wo ich mir dann denke, mein Gott, dann ist es jetzt halt einfach so, ich kann es jetzt auch nicht ändern. Und ja, dieser Moment, wenn man so viele niedliche Mäuse hat und die man erst verkaufen müsste.
Dieser Moment, wenn man sich gerade eben gewundert und gewundert und gewundert hat, wieso denn die Bluetooth-Tastatur sich nicht verbinden möchte und nicht funktioniert, nur um dann herauszufinden, dass man ja vor zwei Tagen ungefähr die Batterie herausgenommen hat und die wieder neu einsetzen musste. Ja.
In diesem Moment, wenn man irgendwie einen interessanten Tag hatte, was irgendwie alles anders passiert ist, als man gedacht hatte, dass sich wieder so viele Sachen geändert haben, man irgendwie ständig zu 2022 zurückblickt und irgendwie die Zeiten vermisst oder generell wie alles da ablief und diesen Vibe halt immer in Erinnerung haben wird. Und wenn man doch ganz froh darüber ist, dass man endlich sein iPhone-Audio vernünftig zum Computer streamen kann mit einer simplen App, auch wenn die Installation ein bisschen schmerzhaft ist und OCR jetzt auch nicht so hammer ist, aber es doch recht einfach geht.

Dieser Moment, wenn man wieder ein bisschen Spaß mit Covergen hatte, siehe VoiceAI-Thread.
