Transcription
einen wunderschönen guten hallo der richard emling aus gusterath bei trier hier ihr habt
ja hier schon eine ganze menge profile gesammelt und euch vorgestellt und da dachte ich ich möchte
hier auch mal nicht hintanstehen obwohl ich jetzt natürlich im forum natürlich hintanstehe weil ich
ja den letzten post für heute gemacht habe naja ironie die das leben schreibt ja wer bin ich was
bin ich was mache ich was treibt mich an was motiviert mich ich bin 33 jahre alt august am
10 august werden es dann 34 jahre bin geburtsblind bezeichne mich selbst als ein inklusionisten das
ist ja so ein schönes wort inklusion aber inklusion ist das
was man daraus macht inklusion ist das an was man arbeitet und was man davon selbst in die
öffentlichkeit und in die gesellschaft trägt und ich versuche mit mit dem was ich tue mit dem was
ich kommuniziere so inklusiv wie möglich zu sein weil mir das thema einfach am herzen liegt auch
beruflich ich bin ein genießer das heißt ich verstehe zu genießen
aber auch unbedingt hobbies die sehr stark auf genuss ausgerichtet sind zum beispiel koche und
esse ich gern weil geschmack ist eine absolut wundervolle sache ich mag guten whisky ich mag
gutes bier ich mag gute musik also alles dinge die man durchaus zurücklehnender weise genießen kann
ich spiele gitarre akustik und elektrische gitarre habe mir jetzt auch mit dem wundervollen
steffen wagner den ich in dem zusammenhang nur unbedingt weiterempfehlen kann auch einen
professionellen gitarren lehrer gesucht der korrigiert jetzt bei mir alles was ich mir so
über die jahre wie seit meinem vierzehnten fünfzehnten lebensjahr gitarre korrigiert
jetzt alles was ich mir so in den ganzen jahren falsch als
angewöhnt habe. Ja, und gibt mir jetzt halt auch eben mehr oder minder regelmäßig über
fernmündliche Wege, aktuell Zoom, Gitarrenunterricht. Wenn ich denn mal dazu komme, ich bin ja auch
berufstätig, ich bin nämlich unter anderem Geschäftsführer der Firma Two of One, die
meine Frau und ich zusammen vor bald nun zweieinhalb Jahren gegründet haben. Im Februar
diesen Jahres hatten wir unser zweijähriges. Wir versorgen blinde und hochgradig Sehbehinderte
mit unterstützenden Technologien, um behinderungsbedingte Barrieren im Alltag zu kompensieren. Das ist
so ein Standardsatz, den sage ich eigentlich so ziemlich jedem, der mich fragt, was wir
beruflich machen. Aber er fasst das eigentlich sehr gut zusammen. Ich habe 2009 meine Ausbildung
als Informatikkaufmann abgeschlossen an der Blis.
Ich habe seitdem für mehrere, also für zwei Hilfsmittelfirmen in Deutschland gearbeitet,
war dort Außendienstmitarbeiter, Programmierer, IT-Trainer, Supportmitarbeiter, Skriptor und
allerhand anderes. Ja, und habe dann irgendwann gesagt, lieber ehemaliger Arbeitgeber, war
eine schöne Zeit, aber andere Aufgaben warten auf mich. Und dementsprechend habe ich dann
dort gekündigt, bin zurück in die Heimat gezogen, habe dort festgestellt, dass eben
wir hier in der Region Trier ein ganz schlechtes Standing haben bei Arbeitgebern, was das Blindenbild
im Berufskontext angeht. Die können sich das einfach nicht vorstellen, was mit technischen
Lösungen für unsere einst doch da möglich ist. Ja, und dann habe ich mit meiner Frau
zusammen eben die Firma 2 of ONE gekommen, wo Step 1.1 passiert ist. Und dann habe ich mit meiner Frau
zusammen eben die Firma 2 of 1 gekonnt. Ich habe zur Post gekommen, das habe ich überhaupt nicht mal gesagt, das war dann alot so groß genug, dass man nach der Ceachin «unter Georgia is is the
und gesagt, wir ändern das jetzt. Wir versuchen, blinde, hochgradig Sehbehinderte in Lohn und Brot zu bringen,
indem wir eben auch bei den Arbeitgebern das Standing verbessern mit Informationsveranstaltungen.
Ja, Corona-mäßig war da jetzt im letzten Jahr nicht so viel. Dumm gelaufen.
Aber gut, naja, wir kommen gut über die Runden, haben ein gutes Standing,
gerade bei den Kostenträgern, Rentenversicherung, Integrationsfachdiensten, Krankenkassen, mit denen wir so zusammenarbeiten.
Die wissen mittlerweile, dass es uns gibt und wir bekommen da auch Aufträge.
Aber ich will auch gar nicht so viel über die Firma reden.
Schließlich soll die Teilnahme am Eltenforum ja auch eher ein Freizeitprojekt sein.
Ich würde mich selbst als...
...einen selektiven Philanthropen bezeichnen.
Ja, was ist denn ein selektiver Philanthrop?
Der Misanthrop, das ist einer, der mag überhaupt keine Menschen, der hasst die Menschen.
Und der Philanthrop, der mag die Menschen.
Jetzt mag ich aber gar nicht alle Menschen.
Es gibt oft genug Menschen, die mir gewaltig auf den Zeiger gehen.
Und Menschen, die Zeug machen und sagen, dass mich überhaupt nicht interessiert.
Und da höre ich dann auch gerne weg.
Und deswegen sage ich...
...ich bin kein Misanthrop, ich bin ein selektiver Philanthrop.
Ich suche mir aus, wem ich mein Ohr und mein Herz schenke.
Aber wem ich das dann schenke, der hat das dann auch, wenn das auf Gegenseitigkeit beruht, lebenslang.
Viel über mich zu erzählen.
Ich würde mich als einen Planer, als einen Macher bezeichnen.
Wenn ich mal an einem Projekt sitze, verfolge ich das konsequent.
Bis mir der Kragen platzt.
Wie zum Beispiel hier gerade bei dem Windows 7 Rechner.
Ah, ganz blöde Sache.
Ich habe hier gerade einen Windows 7 Rechner in der Mache.
Der eigentlich schon längst keine Updates mehr bekommt.
Windows 7 ist ja outdated.
Problem an der Sache, wir haben hier eine Software, die Grafiken auf einem Preildrucker fühlbar machen kann.
Die Software funktioniert.
Die Software funktioniert.
Die Software funktioniert.
Die Software funktioniert.
Die Software funktioniert unter Windows 10.
Aber wir haben hier gerade nur einen Index DV3.
Und für den gibt es leider nur Treiber für Windows 7.
Das heißt also, ich habe eine Windows 7 Maschine aufgesetzt.
Und füttert ja gerade sämtliche 300 Apples Updates von Hand nach.
Weil die von Firma Microsoft keine Updates mehr übers Netz bekommt.
Ja, das ist jetzt so ein Langzeitprojekt.
Ich habe jetzt Nächte um die Ohren schlagen, um hier Updates in alte Maschinen zu füttern.
Planer, Macher.
Ja, ich habe das geplant, ich mache das jetzt auch.
Kann aber auch mal passieren, dass so ein Projekt mal
einen Monat, zweieinhalb, ein Jahr in der Ecke liegt, bis ich wieder drüber falle und sage,
oh, da war doch noch was, lass mal daran weitermachen.
Oh, was bin ich noch?
Ich bin Bartträger.
Ja, Bartträger ist...
äh...
Also Bart tragen, das finde ich toll, das ist mein Ding.
Bart ist cool, das ist männlich, das ist wild, das ist struppig, das ist pflegeintensiv, das riecht gut,
je nachdem, wenn man das mit entsprechenden Pflegesubstanzen pflegt.
Ich trage Vollbart, habe so auf den Wangen so bestimmt 4, 5 Zentimeter mittlerweile Bart
und am Kinn bestimmt schon so 10 Zentimeter Ziegenbart.
Trage einen imposanten Schnurrbart.
Den ich mir auch schon bis hoch über die Augenbrauen, bis in die Mitte von der Stirn ziehen kann mit den Enden.
Der soll mal so richtig groß werden, so ein richtiger großer Kaiser-Wilhelm-Bart soll das mal werden.
Zumindest der Schnurrbart.
Deswegen, Bartträger.
Ich bin Humanist, ich glaube an humanistische Werte.
Menschlichkeit ist wichtig.
Ohne Menschlichkeit funktioniert Gesellschaft nicht.
Und ohne Gesellschaft funktioniert Menschheit nicht.
Ja, Humanist, brauchen wir, brauchen wir glaube ich gar nicht, gar nicht viel mehr dazu zu sagen.
In meiner Freizeit, ah, das klingt so blöd, mache ich Judo.
Ähm, wann war ich denn das letzte Mal auf der Matte?
Das kann sein, dass das jetzt schon über ein Jahr her ist.
Meine Fresse.
Wenn ich sage, ich mache Judo, glaube ich da manchmal selber gar nicht mehr dran.
Ich hoffe, dass Corona uns bald wieder ermöglicht, auf der Matte zu gehen.
Ähm.
Ich bin Metalhead, also, höre gern Metal in allen Geschmacksrichtungen.
Power, True, Viking, Gothic, äh, Mittelalter, also, alles, alles, Metal, das muss, ja.
Ja.
Ich habe ja schon gesagt, äh, Genuss, Genussmensch, ne, Genussmensch.
Was sagt man, was sagt man denn noch so in, äh, so Vorstellungsrunden?
Ah ja, ähm, genau.
Ähm.
Was esse ich gerne?
Mein Lieblingsessen ist Sushi.
Sushi, absolut geil, feiere ich total.
Sushi ist für mich erfunden worden.
Ähm.
War auch letztens zum Geburtstag mit meiner Frau und ein paar Freunden und Familie zum Sushi essen.
So schön am Band, wo das so an einem vorbeifährt, man sich das da runternehmen kann.
Ganz viele kleine unterschiedliche Dinge, ähm, regt den Geschmackssinn an, regt den Geist an.
Schmeckt gut.
Ja, das bin ich.
So, jetzt habe ich mich auch mal hier vorgestellt und, äh, gucke jetzt mal, dass ich auch vielleicht hier im Forum mal ein bisschen aktiver werde, mich mal an den einzelnen Themen ein bisschen beteilige.
Äh, wenn ihr Fragen habt, dann fragt einfach, äh, ach ja, ähm, genau, meine Frau und ich machen, äh, gerade die Amateurfunk-Ausbildung.
Wir, äh, also ich hab, ich hab seit, ich hab in den 90ern viel CB-Funk gemacht, ähm, das ist ja dann eingeschlafen in den Nullerjahren, weil, äh, dann auf den Bändern nichts mehr los war.
Ich hab immer gesagt, ich will unbedingt, äh, äh, äh, Lizenz machen, Funk-Amateur, Klasse E oder Klasse A.
Äh, hab's nie gemacht, ja, und jetzt lernen meine Frau und ich zusammen und wir machen das jetzt zusammen und dann, äh, werden wir dann auch bald, äh, zur Prüfung antreten.
Jawohl.
Und deswegen sage ich jetzt in diesem Sinne, 73 und Rest.
Lieben Gruß, hier war der Richard. Ciao.