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Ja, Jonathan, das fand ich auch. Und zwar, du hattest zwei Monoeinstellungen, also insgesamt drei Monoeinstellungen. Die erste klang nach Kugel. Das heißt also, ganz egal, von wo du sprichst, das Signal kommt im Letzten immer gleich an. Also das Mikrofon hat keine Richtwirkungseigenschaften.
Und die zweite Einstellung, die schien mir am interessantesten, das schien mir eine einfache Niere zu sein. Das heißt also, das Mikrofon hat eine gewisse Richtungseinschränkung, und zwar von vorn, aber relativ breit, also meistens so 120 Grad.
Und dann die Superniere, das schien mir die letzte Einstellung, deine Monoeinstellung zu sein, die war ja auch sehr basslastig, wenn du dich daran kamst.
Das ist wahrscheinlich...
Das ist wahrscheinlich eine Superniere, vielleicht sogar eine Hyperniere. Da hast du dann nur noch 90 Grad Einsprech. Also da hast du dann nur noch eine Keule, die 90 Grad breit ist.
Die ist aber dann, wie gesagt, sehr basslastig. Also die normale Niere und dann, ja, ich würde dir unbedingt empfehlen, das Mikrofon zumindest vom Schreibtisch zu entkoppeln, also akustisch zu entkoppeln, also entweder da ein bisschen Schaumgummi drunter zu legen, nicht zu hart.
Damit die Resonanz von deinem Laptop da nicht drauf kommt, denn du hast, egal ob Mono oder Stereo, ja immer dieses Computergeräusch da drin.
Das könntest du durchaus erheblich leiser machen, wenn du das entweder an einem Mikrofonarm, also an einem Schwanenhals befestigst, den muss man übrigens nicht auf dem Schreibtisch befestigen, den könnte man auch an der Wand befestigen oder so.
Oder...
Eben, man müsste das Mikrofon irgendwie auf ein gewisses Schaumpolster stellen.
Du könntest mal gucken, ob du vielleicht irgendwo Luftpolsterfolie auftreiben könntest. Das hilft schon um einiges.
Und was deinen Raum angeht, ich weiß nicht, inwieweit du alleine lebst oder Mutter, Schwester, Ehefrau, Stiefzwilling, irgendwie sowas hast.
Man könnte zum Beispiel...
Je nachdem, wie günstig sowas ist.
Manchmal tut es ein Wandteppich.
Manchmal gibt es Wandteppiche ganz billig, mit einem schönen Motiv drauf, das würde auch einen Sehenden freuen.
Und den hängt man halt an die Wand oder vielleicht sogar zwei davon, je nachdem.
Und das hilft schon viel.
Oder die Tür ist ja auch sehr stark reflektiert.
Also die Tür reflektiert ja auch ziemlich stark.
Also wenn man an die Tür irgendwie sowas...
Also möglichst viel Fläche mit irgendetwas belegt, das nicht so stark reflektiert.
Also manche Leute nehmen, wo es optisch nicht so drauf ankommt, einfach eine Steppdecke und tackern die an die Wand.
Geht alles und hilft schon recht, recht gut.
Also man muss jetzt nicht unbedingt das teure Basotec nehmen.
Wenn du Basotec nimmst, dann mindestens fünf Zentimeter stark.
Sonst hat es wenig Sinn bei der Frequenzausbreitung.
Also man hört das ja.
Das ist so im Bereich 120, 150.
Ich würde mal schätzen, so zwischen 100 und 150 Hertz liegen die hauptsächlichen Reflektionen, was ich so hören kann.
Und da brauchst du, wenn du Basotec hast...
Das ist ja so ein, ja, Schaum kann man das gar nicht nennen.
Das ist ganz komisch.
Das fühlt sich ganz seltsam an.
So ein Mittelding zwischen Styropor und Schaum.
Aber das schluckt unglaublich viel Schall.
Also das ist...
Wenn man damit eine Wand belebt, da kannst du aus deinem Raum einen schalltoten Raum machen.
So knallhart ist das.
Aber wie gesagt, das ist nicht ganz billig.
Und manchmal, ja, wenn es einem, wie gesagt, nicht so drauf ankommt, kann man das entweder mit einem Wandteppich steppen.
Oder mit einer Schalldecke, irgendwie sowas wunderbar hinkriegen.
Ja, und was dein Vorgänger hier postete, das war ja alles Mono.
Er sagte, dass er die Lautstärke irgendwie nicht so richtig hochkriegt.
Also da müsste man wirklich mal gucken, ob man am Mikrofon noch irgendwo einen Regler findet.
Manchmal sind die sehr, sehr versteckt.
Und manchmal gibt es auch in anderen Registerkarten noch so ein Teil, um die Mikrofonvorverstärkung hochzusetzen.
Da gibt es auch noch Möglichkeiten.
Manchmal ist das so.
Man hat ja leider nicht immer einen Sehenden, der draufgucken kann, ob er noch irgendwas entdeckt.
Aber vielleicht hast du ja doch nochmal irgendwie jemanden, der dir da mal draufguckt, ob es da irgendetwas gibt.
Vielleicht gibt es auch, manchmal ist das ja eine eigene Software mit eigenen Treibern, die da mitgeliefert wird.
Und die ist dann sehr häufig grafisch, also für uns nicht zu bedienen.
Manchmal, oder meistens hilft es aber auch schon, wenn man solche Software einmal mit einem Sehenden startet und voreinstellt.
Das ist sehr häufig auch noch eine Möglichkeit.
Ja, ich habe, wie man hört, immer noch mit Erkältung zu tun.
Deswegen werde ich mich jetzt wieder raustun.
Aber das ist so das, was mir so spontan einfällt.
Ich mache ja nun schon ziemlich lange Tonstudio-Betrieb.
So seit 1983 ungefähr.
Und da machst du dann doch schon so deine Erfahrungen.
Das sind ja jetzt doch immerhin schon...
Immerhin schon so um die schlappe 40 Jahre.
Und ja, damals waren Elektrit-Mikrofone was ganz Tolles.
Die kamen so Ende der 70er Jahre auf, 1970er Jahre.
Ja, 475 fing das an.
Und ja, dann kam der erste Sennheiser Kunstkopf mit den KE10-Kapseln, die nur noch einen Durchmesser von 10 Millimetern hatten als Elektrit-Mikrofon.
Das war eine tolle Angelegenheit.
Dann brachten sie eine KE4.
Eine KE4.
Eine 4 Millimeter Elektrit-Mikrofon-Kapsel raus.
Unglaublich.
Ja.
Ich habe den ganzen Quatsch noch hier.
Und ja, klingt alles richtig gut.
Teilweise.
Gut, solange Elektrit-Mikrofone altern, fangen sie natürlich auch teilweise an zu rauschen.
Aber ich habe hier durchaus auch noch KE4 und KE10 aus sehr viel jüngerer Zeit.
Und ja, die sind schon klasse.
Auch diese Primo-Kapsel hier, das ist im letzten Jahr auch eine Weiterentwicklung.
Das ist ja auch nur eine 10 Millimeter-Kapsel.
Ich finde, Kleinmembran-Mikrofone sind irgendwie, also haben irgendwas.
Wenn man sie richtig einstellt und richtig einbaut, kann man sie, glaube ich, von Großmembran-Mikrofonen eigentlich kaum noch unterscheiden.
Also ich höre jedenfalls hier keinen Unterschied zu einem Großmembran-Mikrofon.
Im Gegenteil.
Diese Kleinmikrofone sind sehr viel linearer und man kann sie dann natürlich mit einer entsprechenden Klangregelung sehr, sehr schön einstellen.
Auf die entsprechenden Stimmen.
Stimmcharakteristika von Leuten.
Bei einem Großmembran-Mikrofon muss man immer sehr, sehr gucken, passt das zu meiner Stimme oder nicht, weil eben ein Großmembran-Mikrofon eben nicht mehr linear ist.
Und die muss man dann immer entsprechend abstimmen.
Und da gibt es dann sehr unterschiedliche Philosophien.
Da sagt man, ja, zu mir passt irgendwie kein Rode-Mikrofon oder zu mir passt kein Sennheiser oder kein Neumann-Mikrofon.
Wobei bei der Neumann, das war natürlich traditionsgebunden.
Das darf man natürlich nicht sagen.
Dass zu mir jetzt kein Neumann-Mikrofon passt.
Aber da gibt es ja nur noch die Konkurrenz-G-Fell.
Das ist ja sozusagen der Ableger von Neumann in der damaligen DDR, den es ja jetzt auch wieder gibt.
Oder was heißt, den es immer gegeben hat.
Aber wie gesagt, ich habe mich von diesen ganzen Großmembran-Mikrofonen verabschiedet.
Das ist irre teuer.
Und wenn ich mir überlege, dass ich hier so eine Elektrik-Mikrofon-Kapsel für, sagen wir mal ganz grob für fünf Euro, je nachdem, wie teuer man annehmen will.
Also zwischen drei und zehn Euro oder zwölf.
Zwischen drei und zwölf Euro kostet so eine Kapsel.
Und dann braucht man nur noch jemanden, der einem da zwei Drähte oder drei Drähte, je nachdem, was man für eine Technologie haben will, dranlötet.
Das ist schon irgendwie, ja, irgendwie nicht zu toppen.
Finde ich jedenfalls.
Also für mich kommt nichts anderes mehr ins Haus.
Nimmt auch viel weniger Platz weg.
Lässt sich wunderbar schön montieren.
Ich habe hier einen kleinen Schwanenhals, den stelle ich einfach nach oben senkrecht, wenn ich ihn nicht brauche.
Oder ich klappe ihn runter und dann kann ich ihn eben besprechen.
Hier so aus dieser Entfernung.
Habe einfach einen Schaumwindschutz drauf.
Kostet bei Monaco irgendwie drei, vier Euro oder sowas.
Und ich muss sagen, also das Ganze hängt an einer Soundkarte mit einem C-Media-Chip-Satz.
Die USB-Soundkarte kostet zehn Euro.
Also das ist schon, finde ich, wenn man sich einmal drangibt, sowas zu basteln.
Ja, irgendwie richtig gut.
Also ich muss sagen, ich komme sehr gut klar.
Und die Radiostationen, für die ich arbeite, denen ist das noch nie aufgefallen, dass ich kein Großmembran-Mikrofon benutze.
Na gut, okay.
Bis die Tage.