Forum

Sprechende Aufnahmegeräte von Zoom

Technik

1 / 14 Next

radiorobbe

#1 ·

Transcription

Guten Morgen. So, ausgehend vom Mikrofon-Thread und angeregt durch den Flow, habe ich jetzt doch mal ein neues Thema eröffnet zu den Zoom-Aufnahmegeräten. Allgemein gehalten, weil ich gehe mal davon aus, dass Zoom noch mehr Geräte auf den Markt bringen wird, außer die jetzt erschienenen H1, H4 und H6 in der Essential-Version. Und da gucken wir mal, wo die Reise noch hingeht. Ich denke, da ist noch ein bisschen Luft nach oben, auch was die technische Ausstattung von den Geräten angeht. Bessere Pre-Ams und so weiter. Aber das, was Zoom jetzt hinbekommen hat, dafür, dass das deren erster Versuch ist, Geräte barrierefrei zu machen, ist das schon ziemlich in Ordnung. Und da finde ich, stürzen sich die blinden, audiophilen Menschen zurecht, wie die Flieger. Liegen auf dem Misthaufen. Das lohnt sich auch. Also, ja, der H1, der H4 und der H6, die unterscheiden sich von den Funktionen her teilweise erheblich, auch vom Aussehen. Das ist nicht einfach so, dass die alle das gleiche Gehäuse haben und der H6 einfach ein paar mehr Funktionen hat als der H4 oder der H1. Sondern es ist teilweise so, dass der H1 Funktionen mitbringt, die der H6 nicht hat. Beispielsweise den Anschlussvermögen. Von 3,5 mm Klinkenmikrofon, das kann der H6 nicht, ohne dass man da was nachrüstet, weil der H6 einfach auch eine andere Zielgruppe ist, was Audioaufnahmen angeht. Ich habe den H6 hier, kann ihn euch also gerne beschreiben. Ist ein nettes, großes Trümmerchen. Also, ausgehend davon, dass man ihn mit den Mikrofonen von sich weg zeigt. Zeigend hält, hat man oben auf dem Gerät eine Plastikkappe, die man zunächst abmachen muss. Da ist so ein kleiner Federmechanismus, den drückt man leicht nach oben, zieht dann an der Kappe und dann hat man die Plastikkappe in der Hand und kann dann das Mikrofon drauf stöpseln. Einfach schieben, das ist kein Klinkenstecker, sondern tatsächlich ein... So. Ein spezieller Mechanismus, also man muss dann wirklich Zoom-Hardware kaufen, wenn man andere Mikrofone da drauf basteln möchte, wenn es die dann irgendwann mal gibt. Es gab für den alten H6 so ein Shotgun-Mikrofon, keine Ahnung, ob das noch passt, muss man gucken. Also das Zubehör ist nicht ganz kompatibel, wie es scheint, mit den alten Zoom-Geräten. Also, genau, an der oberen Schmalseite wird das Mikrofon drauf geschoben. Ähm, dann haben wir, fangen wir mal links an, links oben ist der Eingang 1, da drunter kommt der Eingang 3, also die liegen nicht so nebeneinander, dass man Eingang 1 und 2 hat, sondern die sind quasi quer über das Gerät gespannt. Also links ist Eingang 1, rechts ist Eingang 2, links Eingang 3, rechts Eingang 4. Ähm, weitergehend auf der linken Seite... ....nach unten oder je nachdem ob man's liegend hat, .. ...ist dann ein Drehregler für die Lautstärke, der fühlt sich so ein bisschen an wie ein Drehregler von nem Taschenradio, schlägt auch vorne und hinten an. Ähm, genau, darunter kommt ne Anschlussleiste, da hat man oben etwas erhaben. Der Ausgang, also den fühlt man auch ganz gut, der kommt ein bisschen aus dem Gerät raus. Darunter ist der USB-Anschluss, USB-C, umgeben von zwei, ja das fühlt sich so ein bisschen wie Vertiefungen an. Ich nehme mal an, das sind irgendwelche Lampen. Genau kann ich es jetzt aber nicht sagen, also es scheinen keine Anschlüsse zu sein. Ich nehme an, das sind entweder Lampen oder Verschraubungen. Und ganz unten auf der linken Seite hat man dann noch einen Line-Out, der ist dafür gedacht, wenn man jetzt tatsächlich das Gerät mit einem festen Pegel irgendwo anschließen will. Und der muss dann, den kann man zwar regeln, aber der ist übers Menü nur regelbar. Und der wird nicht vom Ladegerät. Lautstärkeregler beeinflusst. Dann auf der unteren Schmalseite hat man die Ein-Ausschalt-Funktion. Das ist so ein Federmechanismus, wenn man ihn nach links schiebt, dann muss man ihn ungefähr zwei, drei Sekunden geschoben halten und dann geht das Gerät an. Wenn man ihn nach rechts schiebt, ist das eine Sperre, dass man nicht versehentlich während der Aufnahme irgendwelche Tatsachen hat. Wenn man einenào Schimalseite drückt. Daneben ebenfalls an der Schmalseite ist so ein Gummifropfen. Der ist dafür gedacht, dass man ein Bluetooth-Modul einschieben kann. Kann man dann zusätzlich kaufen, wer das braucht. Da kann man dann mit einer App auch noch ein paar Gerätefunktionen steuern. Dann auf der rechten langen Seite kommen wir von unten angehend. der SD-Kartenschacht mit so einem Nippel. Da zieht man dran ein bisschen vorsichtig. So, genau. Und dann kann man die SD-Karte reinschieben in den Schacht. Den füllt man dann auch. Da drüber ist ein Drehrad, ein weiteres, mit einer Gummitaste darunter. Das ist die Menü-Funktion. Also dieses Drehrad rastet dann auch ein und darunter hat man die Enter-Taste. Also da hangelt man sich durchs Menü und wenn man einen Menüpunkt auswählt, dann drückt man die Enter-Taste. So, und dann haben wir oben wieder die XLR-Anschlüsse, jeweils Anschluss für Eingang 4 und für Eingang 2. Genau, ja, das ist die ... ... Seitenansicht. Dann haben wir die obere Ansicht vom Gerät. Ich lege es jetzt mal vor mich hin. Da hat man von oben ausgehend über dem Lautsprecher sind drei Tasten. Die linke davon ist für Eingang 1, um ihn einzuschalten. Die mittlere davon ist das Mikrofon, das man oben aufschieben kann, um es ein- und auszuschalten. Und die rechte davon ist dann logistisch der Eingang 2, den man dann auf der rechten Seite anschließt. Und mit der Taste kann man ihn dann einschalten. Das sind die oberen drei Tasten. Dann kommt in der Mitte der Lautsprecher. Und dann haben wir noch mal gespiegelt drei Tasten, wovon die mittlere dann auch wieder leicht versetzt ist. Links Eingang 3, rechts Eingang 4. In der Mitte ist ein Pegel-Menü. Also wenn man da drauf drückt, sagt das Gerät, ... ... ... ... Mikrofon. Und dann kann man über die Menü... über dann über das Menü-Rädchen die Pegel einstellen. Darunter haben wir dann nur noch einen Block von fünf Tasten. In der Mitte, ganz groß, wie so ein 20-Cent-Stück, ist die Aufnahme-Taste. Jetzt muss ich ein bisschen überlegen.. ... ... ... ... sonst mache ich hier einen Fehler. Auf jeden Fall hat man Vor- und Zurückspulen und dann jeweils noch Wiedergabe und Stop bzw. zurück. Genau, also oben über dem 20-Cent-Stück, über der Aufnahmetaste ist links, wenn man die Taste drückt stoppt man oder man geht auch aus dem Menü raus und rechts ist Wiedergabe, Pause wahrscheinlich auch und die unteren beiden Tasten sind Vor- und Zurückspulen. Ja und dann haben wir nur noch das Display und das war es dann im Grunde. Ja, so sieht das H6 aus. Zu den anderen Geräten kann ich euch leider nichts sagen. Die Dacia kann eventuell was zum H4 erzählen, weil die sehen erheblich anders aus. Die haben ein ganz anderes Layout. Ja, das war's für heute. Bis zum nächsten Mal. Tschüss. Ja, angemacht habe ich ihn gerade schon mal. Ich kann es noch mal vorführen. Ich mache noch mal aus. Genau, also man schiebt einfach diesen Regler ein bisschen nach links. So und da ist er. Genau, ich mache mal einen neuen Beitrag, dann kann ich euch das Menü in Ruhe zeigen.

Steffen

The man with the big fett Bauch, caught in the back of a Knallerbsenstrauch!

radiorobbe

#2 ·

Transcription

So, ich zeige euch mal kurz das Menü vom H6. Ich will jetzt nicht jeden Menüpunkt einzeln durchgehen, weil einiges ist jetzt auch ein bisschen zu speziell. Einfach um die Grundfunktion mal zu zeigen. Also man hat das Menürädchen und kann sich dann durch dieses Menü hangeln. Bitte nicht kurbeln, einfach leicht mit dem Finger stupsen und dann springt das Rad jeweils eine Rastung weiter. Ist wohl ein bisschen wie bei einer Kamera, habe ich mir sagen lassen. SD-Karte, USB-Einstellungen, das brauchen wir dann für die Verbindung mit dem Rechner. Da muss man dann festlegen, was er machen soll. Systemeinstellungen, Dateiliste, da sind wir dann wieder vorne. Das steht im Prinzip, ich glaube, als Standard, wenn man das Gerät einschaltet. Eingangseinstellungen. So. Dateiliste. Dateiliste, da ist jetzt momentan keine Datei drin. Keine Datei vorhanden. Genau. Wenn es das wäre, dann würden wir beim Durchgehen, ich kann ja mal kurz eine Aufnahme machen, dies ist eine Testaufnahme, dies ist eine Testaufnahme, ich hoffe, es funktioniert. So, jetzt können wir das mal abhören. Dies ist eine Testaufnahme, dies ist eine Testaufnahme, ich hoffe, es funktioniert. Dies ist eine Testaufnahme. Hier ist ja gut. Batteriekapazität hoch. Aufnahmebereitschaft. Genau. Das ist immer der Startbildschirm, der sagt dann an, was mit dem Gerät los ist, ob wir noch ein bisschen Batterien haben. Genau. Jetzt haben wir die Dateiliste. Eingangseindateiliste. Dateiliste. So. Jetzt kann ich mit dem Rädchen durch die Dateien gehen und wir hören. Zurück. Zurück. Zurück. Genau. Er spricht die Dateien nicht. Das ist aber normal, weil diese Sprachbedienerführung ist keine echte Sprachausgabe, sondern nur gesampelt. Auch wenn hier die Microsoft Katja Neural TTS genommen wird, es ist nur eine gesampelte Sprachausgabe. Zurück. So, wir gehen mal. Batteriekapazität hoch. Aufnahmebereitschaft. Genau. Wir gehen mal durch die Menüs ein bisschen. Eingangseinstellungen. Eingangseinstellungen, das sind im Prinzip die Einstellungen für die Mikrofone und die. Mikrofon. Genau. Mikrofon. Können wir hier mal gucken, was wir haben. Tiefensperre. Tiefensperre. Das ist ein Tiefpassfilter. Da können wir dann. Aus. Aus. 80 Hertz. 80 Hertz. 160 Hertz. 240 Hertz. Zurück. Genau. Tiefensperre. Braucht man dann, wenn man jetzt Aufnahmesituationen hat, wo es sehr stark rumpelt und man will nicht so viel Bass mitnehmen. Man kann solche Sachen aber dann doch eher nachbearbeiten. Zurück. Monomischung. Tiefensperre. Monomischung. Monomischung. Also man kann die Mikrofone auch auf Mono schalten. Logisch. Zurück. Mikrofon. So, dann können wir das mit den Eingängen auch noch machen. Eingang. Eins. Nehmen wir mal beispielsweise den. Tiefensperre. Haben wir genauso. Phantom. Phantomspeisung brauchen wir, wenn wir Kondensatormikrofone anschließen wollen. 48 Volt. Stereo Link. Stereo Link. Das ist dann interessant, wenn wir tatsächlich links und rechts verschiedene Aufnahmequellen haben wollen. Da kann man dann diese Eingänge auf Stereo schalten. Sonst sind die nur Mono und mischen sich quasi in dieses Signal dann rein. So. Eingang. Eins. Mikrofon. Zurück. Eingang. Vier. Zurück. Schnell. quanto Bet rained. Ausgangseinstellungen Trying� fl hood von decirFC. Ausgangseinstellungen ist quasi dass was aus dem Mixer dann raus kommt. Line out Pegel. Der Line out Pegel, den kann man also nochmal ändern. Der steht standardmäßig auf null. Und ich kann ihn hoch drehen bis. Bis 40. Oder. Min. Minus. Minus. Minus 40 oder haltrey. Oliver silly Band played something. Mo xex trilog Genau, und mehr kann man hier auch nicht machen, das ist nur der Line-Out-Pegel erst mal. Aufnahmeeinstellungen, das bezieht sich dann auf die Dateien an sich. Sampling-Rate geht bis 96 Kilohertz. Wichtig zu wissen, man kann hier keine Dateiformate einstellen, also er unterstützt tatsächlich nur Wave. Eine Pre-Aufnahme kennt man von den Olympus-Geräten her, wenn man die Aufnahmetaste drückt, dass er dann schon so eine Sekunde oder zwei Sekunden im Puffer hat. Aufnahmequelle vor dem Mixer, Pre-Mixer oder hinter dem Mixer. Das bezieht sich so ein bisschen auf die Eingänge, ob er die verarbeitet mit Pegel oder ohne Pegel, dann in den Dateien hinterlegt. Ganz habe ich es noch nicht verstanden, da muss ich mich auch noch mal ein bisschen mit beschäftigen. Den Aufnahmestartton würde ich, also den Aufnahmestartton würde ich, also den Aufnahmestartton würde ich, also den Aufnahmestartton würde ich, also den Aufnahmestartton würde ich, also den Aufnahmestartton würde ich, also den Aufnahmestartton würde ich, also den Aufnahmestartton würde ich, also den Aufnahmestartton würde ich nicht einschalten, wenn ihr Kopfhörer tragt, dann können euch eventuell die Ohren wegfliegen. Olympus nennt das Ding, ich glaube Klappenton oder Testton. Das ist dafür gedacht, wenn man eine Kamera mitlaufen hat, dass man Bild und Ton synchronisieren kann. Da kann man dann diesen Aufnahmestartton einschalten. Metadaten, weiß ich nicht, was er da schreibt, habe ich jetzt bei mir aus und zurück. SD-Karte, kann man auch schnell mal durchgehen, da kann man das Ding formatieren und so weiter. Formatierung, Schnelltest, vollständiger Test, Papierkorb leeren, zurück. Genau, sollte man auch ab und an mal machen, wenn man nicht so viel Speicher auf der Karte hat. Batteriekapazität, USB. USB, hier wird es dann interessant, wenn man das Ding an den Rechner klemmt. Dateiübertragung. Genau, also man muss das hier getrennt einstellen, bevor man, also wenn man es am Rechner hängen hat, geht man hier rein, kann man natürlich auch das Bild anziehen. Dateiübertragung, PC, MAC. Genau, und dann kann man nochmal sagen, PC, MAC oder? Mobilgerät, Mobilgerät. Zurück, Dateiübertragung. Audio Interface, Audio Interface. Kanal. Kanal. Modus. Modus. Stromversorgung, Stromversorgung. Verbinden, abbrechen. Kanal, abbrechen. So, Kanal kann man hier. Stereo Mischung. Stereo Mischung ist quasi alles auf einen, auf zwei Kanälen. Mehrspur. Mehrspur, das da ist also eine Art, die man dann hier mal einstellen kann. Mehr Spur, da braucht man dann vermutlich den ASIO-Treiber. Stromversorgung, also man kann hier sogar einstellen, ob das Ding über USB den Strom kriegt oder über die Batterien weiterhin läuft, während er am Rechner hängt. USB ist wahrscheinlich die sinnvollere Wahl. Modus. Stromversorgung, Modus, Kanal, Modus, Audio Interface mit Aufnahme, nur Audio Interface, Audio Interface mit Aufnahme, ja, ähm, Stromverbind, Abbrechen, Abbrechen, so, brauchen wir jetzt nicht. Zurück, Batteriekapazität, Systemeinstellungen, und dann haben wir noch die Systemeinstellungen, Sprache, Sprache, logisch, ja, manchmal ist der Knopf ein bisschen fummelig, Sprache, Datum, Zeit, auch logisch. Display-Helligkeit, Stromversorgung, ähm, hier kann man den Batterietyp einstellen, ähm, das ist nicht dafür gedacht, dass man die Batterien aufladen kann oder die Akkus, wenn da welche drin sind, sondern das ist einfach dafür gedacht, dass der Rekorder einem anzeigt, wie viel Platz noch auf der, äh, Quatsch, wie viel, äh, wie lange die Aufnahmedauer noch ist, bevor die Batterien alle gehen, das kann er nämlich anzeigen. Ähm. Energiesparfunktion. Ja. Automatisches Abschalten. Zurück. Genau, auch logisch, also so die typischen Funktionen, die man eigentlich erwarten würde. Stromversorgung, Bluetooth. Bluetooth, äh, da braucht man dieses zusätzliche Modul. H6 Essential Control, H6 Essential Control heißt das. Timecode, zurück, H6 zurück, Bluetooth, Barrierefreiheit. Barrierefreiheit, hier wird's dann interessant, wenn wir Die deutschen Sprachdateien nachinstallieren wollen. Das Gerät spricht am Anfang Englisch. Guidesignal heißt das, nicht kein Signal. Ich habe aber kein Signal verstanden. Guidesignal. Deutsch und Signalton. Genau. Nur Signalton. Zurück. Aus. Deutsch und Signalton. Aus. Zurück. Guidesignal. So, da kann man dann einstellen, ob man diese Sprachbedienerführung haben will oder eben nur Signaltöne. Lautstärke. Lautstärke. Ja, hier kann man nochmal extra die Lautstärke regeln, unabhängig vom Lautstärkesteller. Mittel. Mittel ist eigentlich die gute Wahl. Leise. Leise. Zurück. Laut. Wow. Mittel. Laut. Zurück. Lautstärke. Version. Version. Das Menü ist interessant, wenn wir tatsächlich mal ein Update von diesen Sprachdateien bekommen. Version 1.00. Genau, da sagt er die Version. Und dann kann man hier nämlich auf Installieren gehen. Wenn eine Datei auf der SD-Karte im Hauptverzeichnis liegt, wird die über dieses Menü dann installiert in das eigentliche Gerät. Zurück. Zurück. Version. Zurück. Barrierefreiheit. Firmware. Firmware. Das ist das gleiche im Prinzip aufgebaut. Systemversion. 1.03. Firmwareaktualisierung. Zurück. Genau. Müssen wir dann wahrscheinlich ähnlich machen wie mit der Sprachdatei. Firmware. Initialisierung. Initialisierung ist das Gerät zurücksetzen. Das wollen wir jetzt bitte nicht. Hilfe. Hilfe. Da wird einfach nur ein QR-Code auf dem Bildschirm angezeigt und man kann dann mit dem Handy das Ding abscannen und kommt dann auf die Webseite. Zurück. Zurück. Batterie-Kapazität hoch. Aufnahme bereit. Ja, Freunde. Das war das Menü vom H6 Essential. Ja, viel mehr kann ich euch jetzt eigentlich auch gar nicht zeigen. Der Rest ist eigentlich dann selbsterklärend. Ach so, ja, es gibt noch, es gibt noch, wie gesagt, dieses Pegelmenü. Da drückt man dann unten in der Mixer-Sektion auf die mittlere Taste und kann dann den Eingang auswählen und dessen Pegel festzulegen. Aber das kann man sich dann entsprechend auch erarbeiten und individuell einstellen. Ja, Fragen? Dann fragt. Und ansonsten kann ja vielleicht die Dark ja mal das Gleiche mit dem H4 machen oder wer jetzt ein H1 dann sich geholt hat mit dem H1, weil die sind doch nochmal erheblich anders. Okay, viel Spaß.

Steffen

The man with the big fett Bauch, caught in the back of a Knallerbsenstrauch!

Darkya

#3 ·

Transcription

Hallo zusammen! So, dann beschreibe ich euch doch jetzt mal den Zoom H4 Essentials. Das hat die Radiowire mit dem 6 getan. Ich probiere das jetzt einfach mal. Also ich fange einfach mal oben mit der schmalen Seite an, sage ich jetzt mal. Da sind oben diese zwei Mikrofone, die man nicht abstecken oder irgendwie entfernen kann. Die sind da fest verbaut. Das war es erst mal von der oberen Seite. Dann, ja, von der Kante, reden wir von Kanten. Und genau, die linke Kante, da haben wir einen 3,5 mm, ich glaube, das ist so ein Line-Ausgang und darunter kann man Kopfhörer anschließen. Dann kommt das Lautstärkendrehrad, wie ich glaube, das ist so ein Line-Ausgang und darunter kann man Kopfhörer anschließen. Dann kommt das Lautstärkendrehrad, wie eben auch bei der Radiorobbe. Das, ja, stellt halt das Ding ein, das rastet oben ein und unten. Also, das ist kein Endlossrad. Dann kommt so ein Ding, das sieht aus wie, ja, so eine kleine Klappe, die man zu sich heranziehen kann, sozusagen. Und da kommt dann die SD-Karte rein. Also, ja, das ist dann schon mal der erste Unterschied. Ja, und dann kommt eigentlich darunter nur noch ein bisschen Gehäuse. So, untere Kante, da haben wir dann zwei, ich vermute, das sind diese XLR-Kombinationsanschlüsse, wo man dann auch 6,3 mm Klinke, glaube ich, reinstecken kann. Da bin ich mir aber nicht sicher, weil ich da keinerlei Geräte habe. Somit wäre die untere Kante abgeschlossen. Dann kommt die rechte Kante, da haben wir erstmal ein bisschen Gehäuse. Dann kommt ein... ...kommt sowohl ein endloses Drehrad mit Rastungen als auch diese, die Enter-Taste. Das ist da also gleich, also, genau. Und dann kommt ein USB-C-Anschluss da drüber. Und, ja, da drüber ist dann von oben nach unten der Ein- und Ausschalter, der da die ähnliche Funktion hat wie bei dem H6. Genau. Und dann schiebt man die nach oben, hat man dann eine Art Tastensperre. Und wenn man den dann nach unten schiebt, dann federt der und damit schaltet man das Ding dann ein- und aus und in der Mitte, ja, da bleibt er dann halt. So, kommen wir jetzt zur oberen Seite. Da haben wir zunächst das Display. Entschuldigung, ich bin hier gerade mit dem Zoom zu hören, deswegen gibt es da kurz mal die Geräusche, weil ich hier mich erstmal vergewissern muss, um euch nichts Falsches zu erzählen. Da haben wir erstmal, wie gesagt, das Display, was, sagen wir mal, das obere Drittel einnimmt. Dann kommt dann eine längliche Taste, das ist die sogenannte Mikrofon- und Eingangseinstellung, Pegel-Einstellungstaste. Also, wenn man da drauf drückt, dann sagt das Ding auch Mikrofon. Dann haben wir so vier Tasten, zwei oben, zwei unten, die aussehen wie bei... Also, eine Würfel, also bei ganz normalen Spielwürfeln, wenn da die 4 gewürfelt wurde, die sind dann um diesen Aufnahme-Button angeordnet. Oben links ist, sagen wir mal, zurück in die Start, auf die Startseite sozusagen, wo man dann halt eben wieder alles einstellen kann. Oben rechts fängt er an, irgendwelche Aufnahmen wiederzugeben. Unten links ist Zurückspulen in der Dateiliste. Und unten rechts... Und unten rechts ist Vorspulen. Und in der Mitte, habe ich ja schon gesagt, befindet sich der Aufnahmeknopf. Ja, dann haben wir noch unten drei Tasten. Damit kann man dann die jeweiligen Eingänge ein- und ausschalten. Also, in der Mitte das Mikrofon, über das ich jetzt auch zu hören bin. Und links und rechts diese beiden Einstellungen... Äh, Quatsch, diese beiden anderen Eingänge, die ich unten beschrieben habe, diese Xs. LR-Kombi-Buchsen-Eingänge. Ja. Dann kommt erstmal unten erstmal gar nichts mehr groß. Einfach nur flaches Gehäuse. Und auf der Rückseite von dem ganzen Gerät haben wir dann ein Gewinde, 1,4 Zoll, mit welchem man das Ding an, wie ich es jetzt hier getan habe, an ein Stativ aufschrauben kann. Ähm, und dann ist da... Ja, bei dem Gerät der Lautsprecher da hinten. Das heißt, wenn ich jetzt also hier irgendwie mal kurz an dem Rad hier drehe... Eingangseinstellungen, Ausgangseinstellungen. Dann hört man das viel stärker als bei dem Zoom, wenn man den aufnimmt, äh, beim Zoom H6 Essentials. Weil, äh, der den Lautsprecher wohl woanders hat. Ja, genau. Aktuell habe ich jetzt mir hier so einen Windschutz noch gekauft, äh, so einen Fellwindschutz. Den würde ich... Kann ich jedem empfehlen, der sich so einen Zoom anschafft. Einfach, weil ansonsten die Pee und diese ganzen Popgeräusche doch sehr intensiv sind. Und gerade wenn man dann draußen Aufnahmen machen will, dann zerschießt man sich sonst die ganze Aufnahme mit Windgeräuschen oder irgendwelchen anderen Sachen. Oder eventuell mit Vögeln, die gegen das Mikrofon fliegen oder keine Ahnung was. Ja. Das war's von mir. Und ich denke, ich brauche jetzt da nicht durch das Menü groß durchzugehen. Es ist ziemlich ähnlich über dem H6. Nur klar habe ich weniger Eingänge als das H6. Und eben noch diesen, was ist das, dieser 3,5 mm Line-In, ein Line-Out. Ich kenne mich damit jetzt nicht so gut aus. Äh, das ist diese Anschlussmöglichkeit. Also ich vermute, dass man da auch irgendwelche... 3,5... 5 mm Klinkenmikrofone tatsächlich anschließen kann. Und das andere ist halt, wie gesagt, einfach ein simpler Kopfhöreranschluss. Alles klar. Vielen Dank.

radiorobbe

#4 ·

Ja, der zusätzliche 3,5-Klinkenanschluss müsste bei dir ein Mikrofonanschluss sein, zumal sich im Eingangsmenü irgendwo auch die Plugin-Power einschalten lässt soweit ich das mitbekommen habe. Bei den XLR-Eingängen nennt sich das dann Phantomspeisung.
Steffen

The man with the big fett Bauch, caught in the back of a Knallerbsenstrauch!

Bluemoon

#5 ·

Transcription

Ja, ich bleibe nur dabei. Ich finde die Dinger immer noch super interessant. Bin mal gespannt, was dann noch so kommt. Mal eine Frage zwecks Barrierefreiheit. Ist da automatisch erstmal die Stimme an? Oder muss die tatsächlich dann einmal in Anführungsstrichen sehend oder blind ratend aktiviert werden? Weil tendenziell, auch wenn die jetzt sagen, das wird für Barrierefreiheit beworben, ist der Zoom ja erstmal tendenziell zumindest weiterhin für Seelinge konzipiert. Und ich kann mir jetzt nicht vorstellen, dass die das lustig finden, wenn das Ding auf einmal losquasselt. Oder wird man da irgendwie bei der ersten Einrichtung gefragt, von wem sprechen die? Ja, nein. Meinetwegen halt auch auf Englisch. Also das wäre jetzt nicht so das Ding. Aber das ist jetzt halt so die Frage, kriegt man diese Sprache alleine an? Oder ist dazu dann tatsächlich zumindest bei der ersten Einrichtung sehende Hilfe notwendig?

radiorobbe

#6 ·

Transcription

Hallo, nein, man kann das komplett selbst einrichten. Also wenn man das Gerät das erste Mal in Betrieb nimmt, dann gibt es eine Ansage, die lautet Voice Guide off. So und dann kann man mit dem Rädchen an der Seite umstellen auf Voice Guide English oder nur Beep oder eben off. Genau, also der spricht von Anfang an. Das ist nur eine Ansage, die dann ist und die Sehenden können sich dann eben entscheiden, ob sie das Ding ausschalten wollen. Da müssen sie dann nur Enter drücken und wir Blinden müssen dann einmal noch mit dem Rad drehen. Da heißt es dann Voice Guide English, drücken dann Enter und dann, ab dann spricht er komplett alles. Also die Sprache, das Datum, das Datumsformat und so weiter. Also das ist komplett barrierefrei. Tatsächlich die Einrichtung, was er natürlich nicht macht, ist eine Gerätebeschreibung abzugeben. Also sowas wie drücken Sie die und die Taste oder drücken Sie, wählen Sie das mit dem Rad aus oder was auch immer. Also man muss schon wissen, welche Taste man drücken muss. Er gibt einem da keine Hinweise, aber er sagt eben an, ob diese Sprachbediener Führung an ist oder aus ist am Anfang.

Steffen

The man with the big fett Bauch, caught in the back of a Knallerbsenstrauch!

sr24

#7 ·

Transcription

Das ist im Prinzip auch die einzige Kritik, die man an diesen Zoom-Geräten sozusagen äußern darf, dass die PDF-Dateien im Grunde genommen nicht wirklich für uns aussagekräftig sind. Man kann den Text zwar lesen, der ist ausschließlich in Englisch, gut, wenn man das kann, das kann man auch nicht bei allen Deutschen voraussetzen, aber auch dann würde sich einem das Tastenfeld zum Beispiel nicht erschließen, weil die Tasten nicht beschrieben und auch nicht entsprechend bezeichnet werden. Ich könnte also zunächst mal aus der PDF nicht entnehmen, wo ich jetzt welche Taste finden soll und das ist natürlich schon ein Nachteil. Und insofern würde ich sagen, das Gerät selbst ist wohl barrierefrei. Aber allein die ganze Einführung und das Drumherum ist es eben nicht. Ich habe mich dazu gestern mal mit dem Marketingleiter von Zoom Deutschland unterhalten und der konnte mir da sofort zustimmen. Und ich habe ihm gesagt, dass das im Grunde genommen auch das Problem von Olympus gewesen ist. Olympus hat es genauso gemacht. Die haben zwar akustische Audiodokumentationen dann irgendwann gehabt. Die meisten haben wir gemacht, ein paar hat Stefan Merck gemacht, aber es gab eben in der PDF, wenn das jemand gekauft hat, keinerlei Hinweise, wo welche Tasten zu finden sind und was die tun. Zum LS14 und zum DM7 haben wir ja mal ein Handbuch modifiziert, angeboten. Olympus hat das nie auf ihre Seite gebracht, obwohl Olympus Deutschland, das war noch ein Herr Dunsing, der war sehr davon angetan, von dem Handbuch. Aber Olympus International hat das halt nicht gemacht, haben sich immer noch lautstark über die schlechten Umsätze bezüglich der Sprache beschwert, sozusagen. Aber das ist natürlich kein Wunder, wenn man von vornherein nicht weiß, wie man etwas in Betrieb nehmen soll, dann bietet das für viele Leute Barrieren. Für uns, der wir hier sozusagen so eine gewisse technische Grundaffinität voraussetzen, ist das kein Problem. Aber... Für Lieschen Müller, die später blendet ist, die wird sich so ein H1, obwohl prima Diktiergerätefunktion, sicherlich nicht holen, weil sie gar nicht wüsste, wie sie, wenn sie zum Beispiel alleine ist, wie sie damit umgehen soll, wie sie das denn in Gang bringen soll. Die wollen sich jetzt eine Zusammenarbeit mit mir überlegen, ob wir da irgendwas machen sollen, können. Wer hat sehr aus dem Nähkästchen geplaudert, dass Zoom Deutschland im Prinzip kaum finanzielle Möglichkeiten hat. Selbstständig irgendwelche Projekte durchzuziehen, sind alle nicht so sehr glücklich drüber. Ich habe mittlerweile einen Hilfsmittelanbieter gefunden, der da auch ein bisschen mit einsteigen möchte und nicht sehr groß, vor allen Dingen, ein bisschen kleiner. Sollte jemand Lust verspüren, mir bei, ja, zum einen einer akustischen Doku zu helfen, über alle diese drei Geräte oder mir bei einem vielleicht sogar Handbuch helfen, dass man vielleicht dann zusätzlich anbietet. Tut euch keinen Zwang an, euch bei mir zu melden. Meine E-Mail-Adresse hat sich übrigens geändert, da ich ja für die ISCB die Pressearbeit nicht mehr mache, sondern die heißt jetzt pr, also Paula Richard ist geblieben, pr.at.seebeeinträchtigt.de. Beeinträchtigt mit e, logisch, also seebeeinträchtigt.de. Okay, soweit, ja, mein Appell oder... Auch Infobeitrag zu diesem Thema.

sr24

#8 ·

1 likes
Transcription

So, was lange währt, ist nie verkehrt, heißt das ja so schön. Ich habe mich bei Zoom Deutschland mal darum bemüht, ob wir die Rekorder zu Dokumentationszwecken für unseren Personenkreis bekommen würden und ich habe tatsächlich Erfolg gehabt. Ich bekomme alle drei Modelle jetzt zugeschickt für eine Dokumentation. Ob sie die dann auf ihrer Homepage übernehmen wollen, das wollen sie noch abkaspern. Auf jeden Fall war der Marketingleiter recht aufgeschlossen, denn die PDF steht ja auch nur in Englisch zur Verfügung und selbst wenn sie ins Deutsch übersetzt wird. Ich habe ihm das gesagt, dass eben für unseren Personenkreis daraus nicht... ...viel hervorgeht, vor allen Dingen was Positionen der Tasten angeht etc. Das heißt für nicht technisch affine Leute ist es dann nicht so ganz leicht, sich da dann reinzufinden und dass das im Grunde genommen derselbe Fehler ist, den Olympus ja auch gemacht hat. Die haben zwar eine schöne Sprachdokumentation in ihre Rekorde damals reingebracht, aber das Drumherum war dementsprechend nicht wirklich sehgeschädigt oder sehbeeinträchtigend. ...sehbeeinträchtigend, freundlich. Welches furchtbare Unwort. Ja, wenn ich die Dinger hier habe, wäre ich um ein bisschen Unterstützungsrecht dankbar. Es gibt ja hier schon zwei, die zwei Rekorde haben. Ich denke mal, dass für ganz viele der Zoom H4 Essential interessant ist, weil er sowohl Mikrofone wie auch einen Mikrofon-Klinkeneingang wie auch zwei XLR-Eingänge hat. Also das ist dann sozusagen die eierlegende Wollmilchsau. Und um die würde ich mich wahrscheinlich zuerst kümmern. Sollte jemand von Firmware-Updates oder auch von Audiodaten-Dateien-Updates hören, wäre ich sehr dankbar, wenn man das hier vielleicht auf diesem Forum kurz hinterlässt. Dann weiß man Bescheid. Man guckt ja nicht jeden Tag nach, ob jetzt irgendwas nochmal aktuell ist. Ich werde das zwar an dem Tag tun, an dem die kommen, aber ob man dann jeden Tag dann immer weiter guckt. Also wenn jemand feststellt, hoppla, hier hat sich was aktualisiert, wäre es nett, wenn er das hier kurz posten würde. Vielen herzlichen Dank. Bis demnächst.

jriehl

#9 ·

Transcription

hallo in die runde der philipp hier und zwar habe ich jetzt tatsächlich hier zur mitbenutzung auch einen zoom h6 essentials und den wollte ich euch einfach mal ein wenig präsentieren ich habe ihn jetzt aktuell auf einem stativ stehen ich kann auch mal hier so ein bisschen im raum herumwandern mache ich mal hier die zimmertür auf und gehe genauso in der flur und ja dann habt ihr jetzt auch mal ein eindruck von dem in einem anderen raum als beim schule und ja genau ja vielleicht mag der zweite mitbenutzer dass der zoom hier ist ja wie so ein scheidungs kind und hergereicht vielleicht mag ja dann der zweite später der zweite täuschling auch mal noch ein beitrag der der der der der papa vom zoom vielleicht mag der darf dann nur der zweitpapa auch mal noch ein ding einstellen

Der Hobbit ruht jetzt unter den Wurzeln von Yggdrasil, doch ihre Freude und Liebe fließen wie das Wasser der heiligen Quelle. Ein Teil unserer Sippe ist aufgebrochen, aber ihr Lachen hallt in den Hallen von Valhalla wider. Möge sie für immer in den Legenden leben, die wir weitertragen. 🗡️

sr24

#10 ·

Transcription

So, ich hatte versprochen zu den Zoom-Geräten ein paar Dinge zu sagen. Ich habe mich in den letzten drei Tagen, die sind mittlerweile alle drei hier, sehr intensiv mit den Geräten beschäftigt, insbesondere mit dem H1 und H4 Essential, mit dem H6 nur insofern, als ich so ein bisschen geguckt habe. Und das habe ich auch bei den H1 und H4 zunächst mal untersucht. Wie gut sind die Preamps? Denn der Steffen ist daran schuld. Der sagte, von Zoom kommt vielleicht noch ein bisschen was anderes in der Richtung. Irgendwann so im Laufe der Zeit, das ist ja ganz normal. Und dann erwähntest du, Steffen, die Preamps. Und da habe ich mir gedacht, die untersuchst du jetzt mal zuallererst. Das ist ja eine Profession. Ich habe ja hier ein kleines Tonstudio. Und ich habe auch diverse Mikrofone zur Auswahl mit unterschiedlichen Ausgangsspannungen und unterschiedlichen Kapazitäten. Also dynamische Mikrofone, klassisch 200 Ohm, dann Kondensator-Mikrofone, die ja ebenfalls Phantom-Spannung brauchen und dann 200 Ohm haben. Und ich habe diverse Elektrit-Mikrofon-Kapseln sehr unterschiedlicher Art. Also sowohl Kapseln, wie sie mal von Sennheiser gebaut wurden. Die sind zum Beispiel zum Aufnehmen von besonders lauten Instrumenten, wenn man zum Beispiel eine Trompete, ein Horn oder irgendwie was direkt am Schaltrichter abnehmen muss. Also Mikrofone, die sehr viel abkönnen, dann natürlich aber auch im Grunde ein bisschen leiser sind, was den Ausgang angeht. Denn die müssen ja viel vertragen. Wie auch sehr laute Elektrit-Mikrofone, wie sie zum Beispiel in der Cobra verbaut sind, für diejenigen, die es interessiert. Also die haben bis zu minus 23 dB am Ausgang. Das ist richtig viel. Während die Elektrit-Mikrofone, die sehr empfindlich sind, also die Quatsch, die unempfindlich sind, aber dafür erheblich mehr abkönnen, das geht dann so bis etwa minus... 37, ja 37, bis zu 38, 39, ich glaube 40 ist das höchste, was ich hier habe. Es gibt auch deutlich schlechtere Mikrofone, die sind dann kleiner und die rauschen dann aber auch sehr. Hier ist das Eigenrauschen immer sehr niedrig gehalten. Das ist immer kleiner als 13 dB. Und bei den in Anführungsstrichen lauten Mikrofonen liegt es sogar bei unter 12. Das heißt, das Eigenrauschen der Kapseln ist vernachlässigbar. Und nun kommen meine Ergebnisse. Zunächst, das eingebaute Mikrofon des H1 Essential rauscht am meisten. Gefolgt vom H4 Essential, das rauscht ein bisschen weniger. Ich würde sagen, das sind gut 3 dB Unterschied. Nun aber das Paradoxum. Verwendet man ein externes Mikrofon? Ist der H1 um gut 3 dB besser als der H4. Wer also mit einem externen Mikrofon mit 3,5 mm Klinkenstecker arbeitet, sollte sich, das ist wirklich meine dringende Empfehlung, und XLR Anschlüsse nicht braucht, der sollte sich unbedingt den H1 Essential kaufen. Der ist bestimmt um gut 3 dB vom Signalrauschabstand besser. Betrifft aber... Wie gesagt, nur den externen Mikroanschluss. Wer die internen Mikrofone benutzen will, der ist mit dem H4 etwas besser bedient. Verwendet man allerdings entsprechende Mikrofonadapter und schließt die externen Mikrofone beim H4 an den XLR Eingängen an, dann wird es noch mal knapp 3 dB besser als beim H1. Also die Unterschiede liegen tatsächlich... Insgesamt bei etwa 6 dB. Also zwischen dem schlechten, oder in Anführungsstrichen schlechten H4 externen Mikrofonanschluss 3,5 und dem XLR Anschluss des H4 liegen knapp 6 dB. Und das passt eigentlich ganz gut, denn sehr wahrscheinlich werden die einfach den Differentialverstärker von den XLR Anschlüssen benutzt haben. Und ja, dann hat man halt 6 dB Verlust, wenn man sozusagen nicht mehr symmetrisch und asymmetrisch arbeitet. Und das passt. Für die internen Mikrofone werden sie ja irgendwas anderes gemacht haben. Also ich habe irgendwie den Eindruck, dass da die Entwicklung irgendwie vielleicht gespart hat. Wenn die also sozusagen die internen Mikrofone für den externen Stromanschluss genommen hätten, dann wäre das besser gewesen. Eine Bemerkung nebenbei. Wer einen LS14 oder einen LSP4 oder auch LS3 sein eigen nennt und mit dem Aussteuern keine Probleme hat, braucht sich nichts Neues zu kaufen. Sowohl LS14 wie auch LSP4 sind, was das externe Mikrofon angeht, davon rede ich speziell. Ich rede vom externen Mikrofonanschluss 3,5. Sind noch mal, also sind etwa um 2 dB noch mal besser als der H1 3,5 mm Klinkanschluss. Also die Olympos sind tatsächlich noch ein bisschen besser, was die Preamps angeht. Bei den externen Mikrofonen, bei den, Quatsch, Entschuldigung, bei den internen Mikrofonen nehmen sie sich nichts. Also die rauschen auch bei Olympos ein bisschen. Beim LS14 ein bisschen weniger. Also wenn LS14 sein eigen nennt, ist eigentlich sehr... ...sehr gut bedient, es sei denn, er hat eben keine Lust auszusteuern, dann würde ich ihm den H1 Essential empfehlen. Man muss da allerdings aufpassen, wenn man in den Mikrofoneingang ein Line-Signal einspeist. Denn man kann die Eingangsempfindlichkeit beim H1 Essential nicht regulieren, wohl aber beim H4 Essential. Da kann man in den Klinkeneingang, den kann man sozusagen dann unempfindlicher machen, geht von minus 40 bis plus 40 dB. Ich glaube, geht sogar noch mehr als minus 40. Habe ich jetzt gar nicht ausprobiert. Aber egal, das ist doch egal, das wären 80 dB insgesamt, das reicht auf jeden Fall. Also man kann den sehr unempfindlich machen, sodass man beim H4 durchaus auch mit dem Klinkeneingang sehr gut mit Line-In arbeiten kann. Und da fällt das raus. Und dann auch nicht mehr ins Gewicht. Wer also auch ab und zu mal Klink, mittels 3,5 Klink, ein Line-In-Signal einspeisen will, also um Kassetten zu digitalisieren oder irgendwas vom PC direkt überspielen muss, will oder von der Bandmaschine, was auch immer, der ist auf jeden Fall dann mit einem H4 Essential besser bedient. Wenn man vorsichtig ist, also den Line-Out, also sozusagen... den Anschluss seiner Bandmaschine oder seines Kassettenrekorders, wenn man den regulieren kann, dann kann man es auch mit dem H1 tun. Wie gesagt, der H1 ist nur ein bisschen empfindlicher, was Line-In geht, denn ich kann ihn nicht regulieren, eingangsseitig. Das Rauschverhalten der XLR-Anschlüsse vom H6 und vom H4 sind identisch. Ich muss gestehen, dass ich das interne Mikrofon des H6 noch nicht ausprobiert habe. Ich habe mir die Kapseln noch nicht ausprobiert. Ich habe mir die Kapseln angesehen, die da drin sind. Das sind sehr wahrscheinlich Sennheiser 14mm Kapseln. Also es sind auf jeden Fall 14mm Kapseln, im Gegensatz zum H4 und H1. Das sind 10mm Kapseln. Und allein der Kapselunterschied von 10 zu 14mm erlaubt natürlich eine nochmal etwas dezidiertere Wiedergabe. Sagt man zumindest. Anders gesagt, man muss bei 10mm Kapseln ein bisschen mehr Aufwand treiben, um sie genauso gut hinzukriegen wie bei einer 14mm Kapsel. Eine 14mm Kapsel hat immer den in Anführungsstrichen Nachteil, dass sie nicht mehr ganz so linear ist wie eine 10mm Kapsel. Die linearsten Kapseln, also wirklich plus, minus, weniger als 0,3 dB, erreicht man übrigens erst ab 4mm Kapselgröße. Das ist einfach mal so für die Leute, die sich für Elektritkapseln und so einen ganzen Quatsch interessieren. Andererseits kann man natürlich, je größer eine Kapsel ist, auch ein bisschen mehr Dampf machen. Das ist dann das andere. Ja, zu einem kleinen Fehler möchte ich noch kommen. Eigentlich aller Geräte. Hat man auf den Aufnahmeknopf gedrückt und tut das, wie bei Olympus zum Beispiel auch, tut das sozusagen wieder, dann endet die Aufnahme. Und wenn man dann wiederholt. Wenn man wieder drauf drückt, startet die Aufnahme neu und zwar auch mit einer neuen Datei. Wenn man das nicht will, wenn man also in derselben Datei weiter, wenn man also dieselbe Datei fortsetzen will, dann darf man nicht den Aufnahmeknopf drücken, sondern den Wiedergabe-Pause-Schalter. Also der Wiedergabe-Knopf bei den H-Geräten bewirkt bei Wiedergabe eben das Einschalten der Wiedergabe. Aber wenn man den nochmal drückt. Bewirkt es die Pause und bei der Aufnahme ist es genau das Gleiche. Also läuft die Aufnahme, kann ich mit dem Wiedergabe-Knopf die Aufnahme pausieren und dann weiterlaufen lassen. Aber, und das ist der Fehler, es entsteht kein Testton. Das heißt, ich weiß nicht, ob die Aufnahme läuft oder nicht läuft. Das heißt, ich weiß nicht, ob der nun Kontakt gehabt hat oder nicht. Das Problem ist, dass solche Firmen, was Accessibility-Meldungen angeht, immer sehr, ja, sehr seltsam reagieren. Wir hatten das beim LS100, bei Olympus auch, der steuerte, der Limiter arbeitete auf beiden Kanälen unterschiedlich. Also das heißt, wenn das rechte Mikrofon ein bisschen zu viel Dampf kam, dann ging auch nur der Limiter für den rechten Kanal zurück und nicht für beide, wie das üblich und wie das auch wichtig ist. Das haben mehrere Leute gemeldet, Neil Lewis zum Beispiel, und es ist nie was passiert. Ich weiß nicht, wie... Ja, wie gut Zoom, was das dran ist. Aber hier wäre es wirklich wichtig, dass man, wenn man auf den Pausen-Knopf drückt, also in diesem Fall sozusagen die Wiedergabe, dass man dann einen Ton hören würde. Und, ja, wenn man dann wieder drauf drückt und die Aufnahme läuft weiter, vielleicht einen etwas anderen oder einen Doppelton oder was auch immer. Ich würde das wahrscheinlich genauso machen. Ich würde den Doppelton für die Pause nehmen und dann den einfachen Ton für den Start der Aufnahme. So wie das bei Olympus. Olympus hat ja sogar zwei Töne drin gehabt. Gut. So, eine letzte Bemerkung, bevor dieser Beitrag sich zu sehr in die Länge zieht. Der H1 Essential ist insgesamt noch Windows 7 kompatibel. Das ist gerade... Ich habe ja ab und zu auch Projekte laufen in Jordanien oder auf Kuba, in Ukraine, Russland, Rumänien, wo die Leute teilweise noch mit Hardware von 2005, 6, 7, 8 unterwegs sind. Und da läuft dann noch nicht mal Windows 10 ordentlich drauf. Da arbeitet man dann mit Windows 7 oder XP. Und wie gesagt, mit XP habe ich es nicht mehr ausprobiert. Aber der H1 Essential ist sowohl was das Audi-Interface angeht, wie auch die Datenkommunikation, also sozusagen USB-Laufwerk mit Windows 7 kompatibel. Der H4 Essential ist das nicht. Da geht das Audi-Interface unter Windows 7 läuft das nicht mehr. Das läuft dann nur noch unter Windows 10. Wohl aber die Daten übertragen. Ich kann also immer noch ein USB-Laufwerk hinkriegen. Ich muss also die Karte nicht immer rausnehmen, wenn ich auf dem Ding irgendwas löschen oder irgendwas ändern will. Auf der SD-Karte, die ja dazu gehört. Ich habe das Experiment übrigens gemacht. Ich habe mir einfach eine 128 und eine 64 GB SD-Karte... ...mal gekauft, die sind ja von vornherein mit EXFAT formatiert. Ich habe die einfach so reingetan, dann den SD-Karten-Test durchlaufen lassen und das ging also problemlos. Ich brauchte die noch nicht mal zu formatieren. Der hat die wunderbar geschluckt. So, und gleich kommen wir im nächsten Beitrag für die anderen Nutzer des Essentials oder der Essential Recorder noch ein paar kurze Fragen. Und hier will ich das also hier erstmal abschließen, würde ich denken. Wer noch fragt... Wer noch Fragen hat, jederzeit entweder hier oder auch direkt zu mir per E-Mail oder hier übers Eltenpostfach.

sr24

#11 ·

Transcription

So, und nun kommt noch mein kurzer Nachtrag, was die internen Mikrofone des H6 betrifft. Konnte ich ja nun doch nicht widerstehen. Also, die internen Mikrofone des H6 ist das Beste, was ich an internen Mikrofonen bisher gehört habe. Die entsprechen exakt den XLR-Eingängen der Rekorder von H4 und H6. Das heißt, nehme ich eine 14mm-Kapsel, zum Beispiel von Sennheiser, und schließe die dann über einen entsprechenden Adapter über XLR an, dann habe ich genau das gleiche Ergebnis. Genauso, wenn man eine 10mm-Kapsel von Primo nimmt, die über Dreidrahttechnik angeschlossen ist. Üblicherweise ist ja nur die Zweidrahttechnik, das ist das, was passiert. Was bei Elektro-Mikrofonen üblich ist. Aber, wie gesagt, es gibt eben auch einige Hersteller, die die Elektro-Mikrofone auch in Dreidraht ausführen. Also, dann ist dann beides möglich. Die ist dann ein bisschen niederohmiger für diejenigen, die das technisch nachvollziehen wollen. Die Dreidrahttechnik koppelt sozusagen am Source aus, also am Emitter, um das für den Transistor zu sagen, während bei der Zweidrahttechnik am Collector, also am Drain, ausgekoppelt wird. Das eine liegt... Liefert nicht ganz so viel Spannung, dafür ist es niederohmiger. Und das andere liefert mehr Spannung, dafür ist es hochohmiger. Und die Dreidrahtversion erlaubt einen Betrieb mit durchaus etwas mehr Signal. Also, da kann ich sozusagen mehr Stoff geben, kann ich in ein Live-Konzert gehen, es darf lauter werden sozusagen. Und es sieht mir so aus von der Kontaktleiste, dass die Kapsel dreidrahtmäßig beschaltet ist. Damit ist dann auch ein symmetrischer Betrieb möglich. Und das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum... Warum, wie gesagt, die externen Mikrofone des H6 wirklich einen sehr, sehr guten Signalrauschabstand haben. Und das, obwohl sie ja bis 135 dB belastbar sind. Also, das ist wirklich gut. Wie gesagt, der H4 kann das auch, wenn man die XLR-Eingänge benutzt und entsprechende Mikrofone verwendet. Das bleibt sich also wirklich gleich. Dann noch kurzer Vergleich mit den Olympus. Also, der LSP4 ist... Ungefähr vergleichbar mit... Also, ich rede von den eingebauten Mikrofonen. Die eingebauten Mikrofone des LSP4 sind in etwa vergleichbar mit den eingebauten Mikrofonen vom H1. Und beim LS14 und auch beim LS3 ist es so, dass wir hier in etwa bei den internen Mikrofonen des H4 sind. Also, das ist so ungefähr die Marschrichtung. Extern sind die Olympus immer noch etwas besser als der externe Anschluss vom H1, der 3,5 mm Klinke. Davon reden wir jetzt nur. Also, wer externe Mikrofone betreiben will und Lust zum Aussteuern hat, ist mit dem LSP4 und LS14, wenn man sie denn noch bekommen sollte, wenn es ihm wirklich auf so 2-3 dB Rauschabstand ankommt, mit Olympus besser. Wobei, also, der H1 extern benutzt, wie gesagt, das sind so 2, vielleicht sind es knapp 3 dB mehr. Das fällt bei lauteren Mikrofonen, wie zum Beispiel von der Cobra, von der ich gesprochen habe, fällt das nicht ins Gewicht. Die allermeisten Elekträtmikrofone, die man so kaufen kann, die dann vielleicht auch sogar eine eigene Batterie haben, haben einen ohnehin höheren eigenen Rauschanteil. Ja, soweit mein kurzer Nachtrag. Wer interne Mikrofone braucht, unbedingt H6 Essential. Ist echt vom Feinsten. Das war's für heute, danke für's Zuschauen und bis zum nächsten Mal.

radiorobbe

#12 ·

Transcription

Hallo Stefan, ja danke für deinen akribisch ausgeführten Test, das wird sicherlich den ein oder anderen weiterhelfen, definitiv. Also ich bin mit meinem H6 auch zufrieden, Mikrofone klingen klasse. Ich habe mir jetzt einen Adapter bestellt für externe Mikrofone, also dass ich hier beispielsweise auch mal meine Ohrwürmer dort anschließen kann. Es gibt so 2x XLR Stecker auf 1x 3,5 Klinkenbuchse, habe ich bei Immersive Soundscapes bestellt. Ein französischer Händler, der auch selbst Mikrofone baut und eben auch so einen Adapter vertreibt. Ist allerdings ein kleines bisschen teurer, aber gut, das ist es mir wert. Und dann gucke ich mal, da wird dann wohl diese 48 Volt Phantomspeisung auf ca. 9 Volt runtergehandelt und dann will ich mal sehen, wie die Ohrwürmer an dem Ding klingen. Ich denke, da wird auch noch mal ordentlich Dampf rauskommen. Es sind ja ähnliche Kapseln wie bei der Cobra von der Bauweise her, denke ich mal. Nochmal kurz zu diesen Olympus Geräten. Der Vergleich zwischen Zoom und Olympus hinkt, glaube ich, ein kleines bisschen. Weil bei den Olympus Geräten. Da hatte man bei manchen Modellen zumindest immer wieder das Problem, dass es offensichtlich verschiedene Fertigungsserien gab. Bestes Beispiel war der LS14. Da kenne ich mehrere Leute, die gesagt haben, dass deren LS14 rauscht. Und das nicht gerade wenig. Ich habe es selbst gehört in Testaufnahmen. Ich habe das dann mal mit jemandem ausprobiert. Der hat sich tatsächlich die Mühe gemacht. Und weil es das Gerät da schon nicht mehr wirklich im Handel gab, hat er sich auf eBay ein paar dieser Geräte bestellt. Nur um zu prüfen, ob die wirklich alle so rauschen oder ob es da Unterschiede gibt. Und tatsächlich war es so, dass die Mikrofone, die internen Mikrofone an einem Gerät eigentlich fast überhaupt nicht gerauscht haben. Also da musste man schon wirklich laut aufdrehen, um es zu hören oder eben entsprechende Aufnahmen machen. Im anderen Gerät war es dann wirklich so, dass die Aufnahmen schon hörbar gerauscht haben, wenn man sie normal eingepegelt hat. Also jetzt nicht irgendwie automatische Aussteuerung, sondern wirklich manuell gepegelt und saß dann relativ dicht vorm Gerät, so ungefähr wie ich jetzt vor meinem Mikrofon sitze und hat dann irgendwas eingesprochen oder so. Selbst da hat man bei diesen Geräten dann schon ein sehr deutliches Grundrauschen gehört. Und deswegen ist es... ...ein bisschen schwierig. Also man musste so echt ein bisschen Lotto spielen, um ein Olympus-Gerät zu erwischen, was eben dieses Phänomen nicht hatte. Ich hoffe ja, dass Olympus da, äh Quatsch, dass Zoom da einigermaßen mehr Kontrolle darüber hat, wo sie ihre Mikrofone fertigen lassen oder ihre Geräte allgemein, sodass es da keine Unterschiede zwischen einzelnen Geräten gibt, wie bei Olympus. Aber ich denke mal, du wirst ein Gerät erwischt haben. Du wirst ein Olympus erwischt haben, der dann eben nicht dieses extreme Rauschen hatte, weil sonst, denke ich mal, hättest du da was entsprechend auch gesagt. Ja, aber wie gesagt, ich bin jetzt erstmal gespannt, wenn der Adapter kommt, wie meine externen Mikrofone daran klingen. Ich habe ja hier mehrere. Genaue Daten kann ich jetzt allerdings auch nicht sagen. Ich nehme mal, also ich habe hier für meinen Stream am Fenster, wo man so ein bisschen die Umwelt hören kann. Da hängen... Egal, nicht sind es auch Primo-Kapseln, also diese EM272 und die werde ich dann auch mal da anklemmen und gucken, wie sich das dann anhört. Und natürlich meine Ohrwürmer, also da bin ich definitiv gespannt, wie sich der Zoom dann damit macht. Gut, ja, ich bereue es nicht, das Gerät gekauft zu haben.

Steffen

The man with the big fett Bauch, caught in the back of a Knallerbsenstrauch!

sr24

#13 ·

Transcription

Ja, hallo Steffen. Also vor 9-Volt-Adaptern kann ich dich, was Primo-Kapseln angeht, nur warnen. Also, wenn die 9 Volt 9 Volt sind, dann ist es gut. Aber das ist das Problem, wenn die 48 Volt kriegen und du schaltest die Dinger ein, dann entstehen manchmal Spitzenspannungen und der MOSFET geht garantiert bei 10 Volt kaputt. Ich habe also schon folgendes erlebt. Ich habe einen Nickel-Metallhydrid 9 Volt Block. Das sind ja 7 Zellen. Also das heißt, wenn der auf Mittelkapazität angekommen ist, hat er 8,4 Volt. Aber wenn der voll ist, also richtig voll geladen, dann hat er 10,6, 10,7 Volt. Angeschlossen, plopp, kaputt. Also bei 9 Volt solltest du auffassen, der Unterschied zwischen 4,5, 5 Volt, das ist das, was aus den Rode-Adaptern kommt. Ne, ne, da kommt, Entschuldigung, aus den Rode-Adaptern kommen 3,5, schreiben sie, es sind aber gut 4. Also es kommen etwa 4 Volt raus. Der Unterschied zwischen 4 und 9 Volt ist marginal. Das bewerten viele Leute zu hoch. Also der Unterschied, vor allen Dingen, der betrifft das ausschließlich die Belastbarkeit. Und das ist bei der Verdoppelung der Spannung, also zwischen, sagen wir ganz grob, 4 und 9 Volt, macht das knappe 3 dB aus. Viel wichtiger ist dabei die Stromanpassung. Bei den Primo- und auch bei den PUI-Kapseln. Die ja noch lauter sind, aber dafür noch ein bisschen weniger vertragen. Ist der MOSFET-Strom, der da fließen sollte, 1 mA. Und wenn 1,1, 1,15 mA fließen, ist das auch nicht schlimm. Das ist viel wichtiger. Also wenn Spannung und Arbeitswiderstand richtig und gut und optimal eingestellt sind, dann bringen die selbst bei 3,54 Volt schon, also vom Ausgang sowieso, nicht mehr als bei 8 oder 9 Volt. Die Rode Leute haben solche Adapter. Die gibt es mit und ohne Übertrager. Das heißt, wenn man die also mit Übertrager kauft, das sind sie auch ein bisschen teurer, dann kannst du da durchaus 20 Meter Kabel dran machen. Das heißt also, zwischen Gerät und Mikrofonadapter kannst du 20 Meter Kabel packen. Musst du natürlich nicht. Du kannst die Dinge auch ohne Übertrager nehmen. Da brauchst du dann einen entsprechenden Adapter für. Das heißt zweimal Klinkenstecker, die in die Rode Adapter kommen. Und da ist dann eine Buchse dran und da kann man dann den Ohrwurm dran anschließen. So habe ich mir geholfen und ich bin damit hoch zufrieden. Ich nehme die ohne Übertrager, wenn ich sie direkt am Gerät habe. Und ich sage mal, das Gerät hängt am Mikrofongalgen unten und oben am Galgen hängt dann der Kopf. Oder ich trage den Ohrwurm selber am Kopf und habe halt das Gerät irgendwie umhängen in der Tasche oder so. Dann nehme ich die Adapter ohne Übertrager. Und wenn ich tatsächlich von woanders aufnehmen muss oder eben mit dem Ohrwurm den Ohrwurm irgendwo prostiere oder vor allen Dingen einfach eine Mikrofonierung irgendwo positioniere, was weiß ich, dass ich 20, 25 Meter zur Aufnahmequelle brauche, dann würden mir diese Dinge mit Übertragern zur Verfügung stehen. Habe ich nur einmal gebraucht und die Dinge sind prima. Also die Übertrager arbeiten verlustlos. Selbst im AB-Vergleich fällt mir es, also kann ich nicht unterscheiden, ob ich mit oder ohne Übertrager arbeite. Vor allen Dingen, also so ein Ohrwurm, da die Kapseln in den Dingern vergossen sind, ist kaum zu reparieren. Das heißt, wenn du dir mit dem 9-Volt-Adapter den Ohrwurm tötest, dann ist er kaputt. Und ich habe gerade oder gerade nicht, vor ein paar Tagen mit Wolfgang gesprochen, im Moment macht er keine Ohrwürmer. Im Moment gibt es keine. Und es ist auch immer schwierig. Dann stecke ich den Ohrwurm rein, nachdem die Adapter drinstecken und die Spannung drin ist oder schalte ich die Spannung ein und so. Also wann da Spitzenspannungen entstehen, das weiß kein Mensch. Also normalerweise müsste man einen Parallelverbraucher mit anschließen, der die Spitzenspannung wegnimmt. Das ist einfach ein Widerstandparallel, aber wer will das basteln? Also das ist, wie auch immer. Also wie gesagt, ich habe mir mit einer 9-Volt-Batterie die Dinger schon zerschossen. Das ist mir schon mal passiert. Ich kenne noch irgendwie, ich weiß aber nicht mehr, wer der Hersteller ist, der hatte 6 Volt. 6 oder 7,5 oder so. Also da würde ich noch mitgehen. Aber wenn einer sagt, Betriebsspannung 9 Volt, also da könnten mir Spitzenspannungen entstehen, die mir das Leben... Also ich sage dir das nur, damit keiner sagt oder damit du dann nicht sagst, mir hat ja gar keiner was gesagt. Also das ist, wie gesagt, bei einer festen Betriebsspannung von 9 Volt hätte ich Probleme. Bei Sennheiser-Kapseln nicht, die haben nämlich MOSFETs drin, die vertragen bis zu 15 Volt. Also wenn du Sennheiser-Kapseln hast, dann ist das gar kein Problem. Das ist die optimale Spannung, 9 Volt, für die Sennheiser-Kapseln. Also in allen PDF-Dokumentationen, egal ob PUI, Primo oder... Es gibt noch einen dritten, einen französischen Hersteller. Die geben alle als vorgeschlagene Betriebsspannung 5 Volt an. Und die geben dann bei 5 Volt auch den Widerstand an. Der ist übrigens bei Primo und PUI gleich. Das ist bei 5 Volt immer 3,9 Kilo um, wenn man mit 2 Drähten arbeitet. Und wenn du die 173er, also die 273er-Kapsel nimmst... Ich glaube mittlerweile heißt sie 173, die hat sich glaube ich verändert. Von der Bezeichnung. Ist aber im Prinzip dasselbe in grün. Ist technisch gleich geblieben. Dann empfehlen sie bei 3-Draht-Technik bei 5 Volt 5,6 Kilo um. Also wie gesagt, bei 2-Draht-Technik und das sind diese Adapter 3,9 Kilo um bei 5 Volt. Und das sagen die nicht umsonst. Also ich würde glatt mal bei Thomann fragen, ob die zwei Adapter... Also bei Thomann kriegt man diese Rode. Und Rode ist eine ordentliche Firma, da braucht man keine Sorgen haben. Und ob man da bei Thomann dann vielleicht so einen Adapter kriegt. Also eine Kupplung auf zweimal Klinkenstecker für die Adapter. Das halte ich bei den Ohrwürmern für die sicherere Methode. Also da mit den Dingern passiert mit Sicherheit nichts. Und was den Olympus angeht, ja, das weiß ich. Also ich weiß auch nicht, was die machen. Ich vermute, dass das... Bei den Kapseln nicht daran liegt, dass die Kapseln unterschiedlich sind, sondern dass die auf dem Transport, auf dem Seetransport irgendwie was abgekriegt haben. Anders kann ich es mir nicht vorstellen. Jedenfalls der Mikrofoneingang, also wenn du externes Mikrofon benutzt, das ist nahezu identisch. Das ist also bei allen ziemlich gleich. Also ich habe hier drei LS14 und die sind alle so ziemlich... identisch, was das Außenmikrofon angeht. Ich hatte insgesamt mal drei LS3, die waren auch ziemlich gleich. Und ich habe gehabt einen LSP2, den habe ich aber abgegeben. Den hat ein guter Freund von mir bekommen. Und habe noch zwei LSP4 und die sind ebenfalls alle ziemlich gleich. Und da rauschen die Außenmikrofone beim LSP4, da rauschen die Außenmikrofone schon. Also die eingebauten. Die eingebauten schon ein bisschen. Aber wie gesagt, der externe Mikrofoneingang, wenn man also einen Ohrwurm anschließt, der ist bei den ganzen Olympusgeräten recht ordentlich. Ja, soweit erstmal.

radiorobbe

#14 ·

Transcription

Hallo Stefan. Ja klar, die Rode Adapter, die habe ich auch in Erinnerung gehabt bzw. hatte mit jemandem darüber gesprochen. Die waren aber dann nur Mono und da bräuchte ich dann wieder dieses Zwischenstück. Also was du auch sagtest, ein Kabel, zweimal Klinke auf einmal Klinkenbuchse, Stereo, wäre jetzt meine zweite Lösung gewesen. Wenn sich herausstellen sollte, dass dieser 9 Volt Adapter nicht so funktioniert, wie ich es haben wollte, dann kann ich die Rode Dinger mir immer noch bestellen. Ich habe mir eben gedacht, naja, wenn derjenige schon sich die Mühe macht und das Ding als fertige Lösung baut, kann ich... ...eigentlich darauf vertrauen, dass der das auch so baut, dass mir das Ding nicht um die Ohren fliegt. Ich probiere es aus. Ich habe noch Mikrofone hier, mit denen ich das probieren kann. Wenn die kaputt gehen, macht das nicht so viel aus. Und wenn nicht, dann kann ich mir diese Rode Adapter immer noch bestellen. Ja, also das denke ich funktioniert. So ein entsprechendes Kabel, was du sagtest, zweimal Klinke, Klinkenbuchse, habe ich hier. Und dann sollte das kein Problem sein. Also, keine Sorge, ich jag mir schon nicht die Rekorder und die Mikrofone in die Luft. Alles gut.

Steffen

The man with the big fett Bauch, caught in the back of a Knallerbsenstrauch!

radiorobbe

#15 ·

Transcription

Ja, noch zum H6 Essential. Eine Kleinigkeit, die mir aufgefallen ist, die mich ein kleines bisschen irritiert hat. Und zwar, wenn man eine Aufnahme startet, dann bekommt man über den Lautsprecher keinen Quittungston. Also man drückt die Aufnahmetaste und es passiert augenscheinlich erstmal gar nichts. Der Piepton wird nur über den Kopfhörer wiedergegeben und auch das Aufnahmemenü, also man hat die Möglichkeit in der Aufnahme einen Markerpunkt zu setzen und das wird nur über den Kopfhörer angesagt. Also wenn man sowas nutzen möchte, sollte man einen Kopfhörer anstecken und dann kann man auch dieses Menü benutzen. Irgendwo auch logisch. Logisch, bloß ich habe mich dadurch ein bisschen irritieren lassen, dachte da wäre irgendwas nicht zugänglich, aber man muss einfach nur einen Kopfhörer anstecken, dann geht's. Genau, und die Pausefunktion ist beim H6 irgendwie gar nicht vorhanden. Also ich habe alle Tasten gedrückt, aber die Taste, die du sagtest, Stefan, also quasi die Wiedergabetaste während der Aufnahme drückt. Da kommt bei mir ein Fehlerquittungston und es passiert gar nichts. Da scheint es also beim H6 irgendwie keine Pausenfunktion zu geben. Vielleicht habe ich da was übersehen, aber bei mir funktioniert es jedenfalls leider nicht.

Steffen

The man with the big fett Bauch, caught in the back of a Knallerbsenstrauch!

sr24

#16 ·

Transcription

Hallo Steffen, ich wollte fragen, ob du zum H6 mal rausgefunden hast, was es mit dieser Option bei den Aufnahmeeinstellungen Aufnahmequelle, Premixer, hinter dem Mixer, wirklich auf sich hat. Also ich komme da irgendwie nicht weiter, vielleicht bin ich ein bisschen zu blöd. Manchmal hat man ja so ein Brett vor dem Kopf, so ein obligatorisches. Ja, vielleicht bist du ja klüger geworden und lässt uns daran teilhaben. Und wenn nicht, müssen wir vielleicht mal tatsächlich den Support anschreiben. Das würde ich dann einfach mal machen. Aber vielleicht löst sich das Ganze ja auch in Wohlgefallen auf. Vielen herzlichen Dank.

radiorobbe

#17 ·

Transcription

Hallo Stefan. So richtig habe ich es auch noch nicht verstanden. Also was ich aus der Anleitung verstanden habe, ist folgendes. Vor dem Mixer ist quasi der unveränderte Pegel, so wie in die Eingänge und Mikrofone mitliefern. Also ohne, dass man im Mixer selbst irgendwas verstellen kann. Also wenn man vor dem Mixer aufnimmt, dann hat man überall quasi den jeweiligen Eingangspegel und hat dann unterschiedliche Lautstärken, je nachdem wie viel dB die Mikrofone mitgeben oder je nachdem, was man da halt an den Eingängen angeschlossen hat. Nach dem Mixer ist dann demzufolge normalerweise... ...das, was man selbst im Mixer eingestellt hat. Also wenn man die Mixertaste drückt und überall den Pegel gesetzt hat, so dass alle Quellen gleich klingen, die man aufzeichnet. Und wenn man das dann in der Aufnahmequelle einstellt, dann hat man quasi als Ausgabedatei den Gesamtmix mit richtig eingestellten Pegeln. Aber es kann auch komplett anders sein. Ich muss es selbst noch austesten. Ähm... Das muss ich dann aber tatsächlich am Rechner mal probieren und unterschiedliche Dateien aufzeichnen, weil am Gerät selbst hört man immer nur den Mixer. Da ist es egal, was man einstellt, man hört sowieso am Kopfhörerausgang immer den Mixer. Da muss man dann also wirklich mal die Dateien in den Rechner spielen. Ich sag dir Bescheid, wenn ich rausgefunden habe, was genau das ist. Aber ich denke, es geht in die Richtung.

Steffen

The man with the big fett Bauch, caught in the back of a Knallerbsenstrauch!

jriehl

#18 ·

Transcription

Hallo in die Runde, der Philipp hier und zwar über das Luit LCT 440 Pure, das ihr ja schon von mir kennt. Und zwar jetzt nicht mehr am alten Zoom H4n Pro, sondern am Zoom H6 Essentials. Mal ein kleiner Erfahrungsbericht dazu. Also ich muss sagen, als Audio Interface war es im ersten Moment erstmal sehr laut. Musste man runtersetzen. Ich bin jetzt bei minus 20 dB, glaube ich. Um quasi nicht zu übersteuern. Habe aber dafür einen etwas lauteren Ausgangspegel gewählt, was das Interface angeht. Und ja, also ich denke, das läuft. Ich werde es mir gleich auch selber mal anhören, hier mein Geschwafel, um mal einen Eindruck von der Klangqualität zu bekommen. Ob ich da einen Unterschied höre zum Zoom H4n Pro, wo ich keine Ahnung habe, wie die Preamps sich unterscheiden, vom Zoom H6 Essentials. Und ja, das war es auch schon mal für heute. Vielen Dank für's Zuschauen und bis zum nächsten Mal.

Der Hobbit ruht jetzt unter den Wurzeln von Yggdrasil, doch ihre Freude und Liebe fließen wie das Wasser der heiligen Quelle. Ein Teil unserer Sippe ist aufgebrochen, aber ihr Lachen hallt in den Hallen von Valhalla wider. Möge sie für immer in den Legenden leben, die wir weitertragen. 🗡️

radiorobbe

#19 ·

Transcription

So, guten Morgen. Es ist kurz nach Mitternacht, so zu fortgeschrittener Stunde. Ich habe mal diese Geschichte mit Pre- und Post-Mixer ausprobiert und es ist tatsächlich so. Die Pre-Mixer-Einstellung ist quasi das unverarbeitete Mikrofon- oder Eingangssignal ohne jegliche Mixer-Beeinflussung mit Pegeln. Das heißt, da kommt das raus, was die Eingänge an sich auch hergeben, ohne dass man irgendwie da mit einem Mixer noch bearbeitet. Das heißt, man kann den Pegel auf 40 oder minus 40 stellen, das ist egal. Es kommt immer der gleiche Grundpegel raus. Und das ist dazu gedacht, wenn man die Dateien am Rechner direkt bearbeiten möchte. Post-Mixer oder hinter dem Mixer? Post-Mixer wiederum berücksichtigt die Mixer-Einstellungen am Gerät. Man hat also die Pegel, wenn man die Mixer-Taste drückt am H6, das ist die unten in der Mitte zwischen Kanal 3 und 4. Und wenn man die drückt, kann man ja die Pegel festlegen und das wird dann berücksichtigt, wenn man die Aufnahmequelle auf hinter dem Mixer stellt. Dann sind die Dateien entsprechend auch abgestimmt. Dann sind die Dateien auch lauter und leiser, je nachdem, was man da eingestellt hat im Pegel. Problem dabei, man wird ein bisschen irritiert, wenn man versucht, solche Dateien am Rechner abzuspielen. Ich weiß, dass bei der Darkia das passiert ist. Sie hat sich immer ein bisschen gewundert, warum ihre Dateien unterschiedlich laut und leise sind, obwohl sie irgendwie eine Einstellung festgelegt hat. Das liegt daran, weil Player wie Windows... ... diese Dateien nicht richtig abspielen. Also sie funktionieren zwar, aber man bekommt eine Art Downmix auf 24 Bit oder was das auch immer sein soll. Also richtiges 32 Bit kann der Player nicht, wie es scheint. Wenn man das mit Audacity abspielt, dann wird die Datei auch korrekt wiedergegeben mit den entsprechenden Lautstärke-Einstellungen, die man da gemacht hat. Und deswegen fällt das auch auf. Also wenn man eine Datei mit der Einstellung Premixer mit Audacity abspielt, ist die sehr leise. Zumindest vom Mikrofon her. Wenn man die aber mit Winamp abspielt, ist die auf einmal total laut. Als hätte man da irgendwie schon Normalisierung oder sowas drauf angewendet. Aber das macht der Winamp irgendwie selbst oder macht da eine Art Downmix. Also wenn ihr solche Dateien abspielt, dann auf jeden Fall mit einer ordentlichen DRW. Oder zumindest mit einem Player, der echtes 32 Bit Float beherrscht. Sonst geht es schief und ihr bekommt Irritationen. Also wie gesagt, die Sache mit Premixer und Postmixer, denke ich, ist dann hiermit geklärt. Es ist einfach die Lautstärke des Mixers, die hinter dem Mixer angewendet wird. Okay, gute Nacht.

Steffen

The man with the big fett Bauch, caught in the back of a Knallerbsenstrauch!

sr24

#20 ·

Transcription

Ja, dann bedanken wir uns erstmal bei Radio Robbe für diese schönen Experimente. Vielen herzlichen. Ich habe auch noch ein paar Experimente gemacht und kann dazu nun Folgendes sagen. Also, der H6 und H4 Essential sind nicht in der Lage, eine Aufnahme zu pausieren. Das heißt, wenn man eine Aufnahme startet, egal mit welcher Taste man das hinkriegt, es wird immer eine neue Datei geschrieben. Der einzige Rekorder, der das nicht tut, oder jedenfalls bei einer bestimmten, ja, also bei Betätigung der Wiedergabetaste nicht tut, ist der H1. Wenn man eine Aufnahme mit dem H1 gestartet hat und drückt dann auf die Play, also auf die Wiedergabetaste, dann sagt das Gerät über Kopfhörer Marker, was denn auch immer das bedeuten soll, denn ich finde keine Marker, aber egal. Es sagt Marker und die Aufnahme setzt aus. Drücke ich die Taste noch einmal, sagt das Gerät gar nichts und die Aufnahme wird fortgesetzt. Ja, in diesem Zusammenhang. Müsste man tatsächlich so ein bisschen, so ein paar Dinge einfach mal irgendwo anbringen, dass die in die Firmware integriert werden, eben auch der Lautsprecher-Beep bei der Aufnahme beim H6. Das habe ich beim H4 noch nicht ausprobiert, werde ich aber noch tun. Ich meine, dass er beept, aber wie gesagt, so ganz sicher bin ich mir da noch nicht. Das probiere ich also noch aus, ob da auch der Beep nur über den Kopfhörer kommt. Ich habe bisher meine Experimente immer nur mit Kopfhörer gemacht. Auf die Idee, eine Aufnahme ohne Kopfhörer, also einfach nur mit dem Lautsprecher zu starten, bin ich noch nicht gekommen. Obwohl das natürlich eigentlich sinnvoll wäre, denn man braucht ja bei diesem Gerät nicht aussteuern, ich muss also mit dem Kopfhörer eigentlich gar nicht Kontroll hören. Ja, das mit den Playern von 32-Bit Floating Point ist in der Tat so eine Sache, welcher Player das kann und welcher das nicht kann. Soundforge kann es übrigens und zwar schon ab Version 6.0. Ich habe mich glatt hingelegt, ich habe hier noch so einen Uraltrechner stehen, dachte ich, komm, das probierst du jetzt mal aus. Und tatsächlich, selbst Soundforge Version 6.0, ich darf das ja gar nicht sagen, das ist ein Windows 98 Rechner, ehrlich, ich habe sowas noch stehen. Ja, manchmal gibt es Programme, die einem lieb und teuer geworden sind, die man dann immer noch benutzen möchte. Aber gut, also selbst Soundforge 6 kann das. Also wer also Soundforge auf dem Rechner hat, ist damit gut bedient. Audacity und Reaper können es selbstverständlich auch. Und der VLC-Player kann es auch. Das ist ja ein Player, der bei uns ebenfalls häufig verwendet wird. Und noch eine ganz kurze Bemerkung dran, der H1 hat keine in dem Sinne Eingangseinstellungen. Man kann lediglich in den Ausgangseinstellungen einstellen. Einstellen, ob man einen Regler haben will. Wenn man das Teil auf fixiert eingestellt hat und erst dann kann man den fixierten Pegel eben einstellen. Der steht von Hause aus ja auf 0. Und da lasse ich ihn auch stehen. Ich stelle ihn auf Regler. Das ist eigentlich für uns immer die praktikabelste Lösung.

1 / 14 Next