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Das beste Beispiel sind die Online-Lernsysteme. Es heißt, man darf z.B. die Systeme von den Ammis nicht in der Schule nutzen, aber dafür nutzen wir irgend einen schrott, der von der Datenweitergabe her nicht besser ist...
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Ja, was Datenschutz angeht, also bedenklich, was meinst du denn jetzt? Ich meine, meiner Wahrnehmung nach sollten Daten eigentlich immer zweckgebunden gespeichert werden. Und es ist wichtig, sich die Frage zu stellen, welche Daten für welchen Zweck wirklich nötig sind. Und wenn ich mich also nicht in einem Forum anmelden will, dann ist eine Telefonnummer, naja, nur bedingt nötig. Und eine Mobilnummer eigentlich eher nur für den Fall, dass ich mein Passwort vergessen habe. Und ja, wenn ich irgendwas... Wenn ich eine Ware bestelle, dann ist klar, dass ich eine Adresse angeben muss, woher die Ware geliefert werden soll. Und eine E-Mail-Adresse, wo sie mir die Rechnung hinschicken soll. Oder so etwas. Ja, also so kann man sich halt immer überlegen, welche Daten für welchen Zweck wirklich, wirklich nötig sind. Und dazu kommt noch, dass es manchmal auch nötig ist, verifizierte Daten anzugeben. Das heißt, wenn ich eine Petition habe, eine Petition aufmachen will, dass ich dann eben eine verifizierte E-Mail-Adresse angeben muss, damit ich dann auch als Petent für die Petition gerade stehen kann. Sollte ich ja auch machen, wenn ich eine Petition einreiche. Wäre es ja Schwachsinn, wenn ich dann hinterher sage, ja, ich... Ich stehe aber nicht für die Petition gerade. Und von daher, ja, finde ich das schon richtig und wichtig, dass es manchmal, dass manchmal bestimmte Daten für bestimmte Zwecke erhoben werden. Problematisch wird es, wenn Daten erhoben werden, ohne dass du davon was weißt. Ja, weiß ich nicht, wenn dann irgendwelche Webseiten mit... Skripten, irgendwas erfasst. Und, ähm, ja, die Sache mit den Cookie-Content-Dialogen ist auch sehr, sehr kontrovers. Ja, natürlich kann einem die Seite, äh, die Webseite lang und breit erklären, welche Informationen wofür gebraucht wird und welche Informationen weswegen erhoben wird, äh, auf 20 Seiten, äh, wenn man das drucken würde, ja. Die Frage ist, wer liest sich das alles durch? Und wer kreuzt dann 100 Optionen an oder nicht an, äh, um dann letztendlich seine Entscheidung abzuspeichern? Ja, oder, und wie viele, andersrum, wie viele klicken dann doch auf alle akzeptieren, nur damit die Webseite auch sicher funktioniert? Ähm, ja, das ist, das ist auch so eine, so eine kontroverse Geschichte. Ähm, im Grunde genommen ist, bei dieser Geschichte, Cookie-Content, äh, sind die Webdesigner gefragt. Dann sollten überlegen, ja, welche Cookies denn wirklich nötig sind. Ähm, beziehungsweise eigentlich, äh, sollte es sogar so sein, dass man über die Browser-Einstellungen festlegt, ob man Cookies speichern will oder nicht, und wenn ja, welche. Und, äh, die Webseite richtet sich danach. Und wenn, wenn die Webseite nicht funktioniert, dann, dann, dann, äh, stelle ich das halt im Browser für diese Webseite, äh, ausdrücklich anders ein. Also, es ist ja zum Beispiel bei NoScript. Ja, NoScript blockiert erstmal irgendwelche JavaScripts und, und, äh, Scripts, die halt, weiß ich nicht, das Kontextmenü klauen oder sowas. Ähm, und wenn dann aber eine Webseite, oder sie, sie blockieren Skripte, die irgendwelche Weiterleitungen machen, irgendwelche externen Inhalte einblenden. Ja, und wenn ich aber, äh, eine Webseite habe, die ausdrücklich externe Inhalte anzeigt, naja, dann kann ich im NoScript halt sagen, ja, diese Webseite darf externe Inhalte ausdrücklich anzeigen. Ähm. Und, ähm, das, so, so ist es eigentlich, so, so finde ich es eigentlich fairer, wenn man dann das über die Browser-Einstellungen festlegt. Ähm, und ja, das funktioniert auch bei den aktuellen NoScript-Versionen noch, auch wenn das ein bisschen anders aussieht. Ähm. Und, äh, ja, naja, Datenschutz, also, ja, der, der wird immer wichtiger, je mehr im Netz passiert. Ja.
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Hallo, also dann antworte ich hier mal, das ist ja mein Topic ursprünglich gewesen, was ja nun auch schon ein bisschen in die Jahre gekommen ist, das Posting. Allerdings stehe ich zum Hauptpunkt immer noch. Meine Kritik ging damals darum, dass wir, also Deutschland und generell Europa, eine Datenschutznation machen, was wir auch in vielen Punkten sind. Und allerdings, dass immer irgendwelche Ausnahmen reingeschoben werden, wenn man sich Probleme schnell entledigen will, sag ich mal. Zum Beispiel, was ich damals kritisiert habe, was der Auslöser für das Posting war, war, dass ich durch eine, ich bin damals durch die Extra-3-Songs-Playlist geschaffelt und plötzlich ging davon nichts mehr. Also er steckte fest. Und dann dachte ich, er hängt beim Laden. Und dann habe ich gemerkt, dass eine Aufforderung gekommen ist, dass dieser Song als 18 plus gelistet wurde. Und ich soll doch jetzt bitte mal ganz schnell meinen Ausweis hochladen, um das zu beweisen. Und das ist halt einfach, finde ich, nicht gut, weil diese Ausweise safe in Call-Findern verarbeitet werden, die überhaupt nicht deutsch sind. Ich, die irgendwelchen, also nicht, dass andere Call-Finder schlecht sind, aber ihr wisst, wie ist mein Datenschutz international und so weiter. Dass ich den da unzensiert hochladen muss. Irgendwelche Leute, die alles davon lesen können und prüfen. Und das finde ich einfach für einen simplen 18 plus Check nicht nötig, vor allen Dingen nicht bei einem Lied. Das wurde ja auch mittlerweile zurückgefahren, glaube ich zumindest. Also ich wurde lange nicht mehr dazu aufgefordert, obwohl ich 18 plus Videos schauen wollte. Also YouTube-Videos, 18 plus, nicht solche Videos. Mein Punkt bleibt aber trotzdem weiterhin bestehen, weil es, bei WhatsApp versuchen sie jetzt ja auch das mit der Chat-Kontrolle, was ja nun auch überhaupt nichts mit Datenschutz zu tun hat, dass irgendeine KI all deine Nachrichten verdachtslos... ...scannt, der Staatstrojaner ist auch ein einziger Datenschutzverstoß, dann, dass wir nach wie vor hier in Deutschland Pegasus zahlen, wo ja nun wirklich, was auch ein riesen Datenschutzverstoß ist und wo ja wirklich Leute schon zu Schaden gekommen sind wegen dem Ding, weil der Entwickler nicht darauf achtet oder die Entwicklungsfirma nicht darauf achtet, an wen der das Ding verkauft, aber wir in Deutschland bezahlen das, ist zwar eine angepasste Version, aber trotzdem unterstützt die Firma damit. Und das wird sich auch mit der aktuellen Regierung, die wir haben, nicht mehr ändern. Weil das ist ja auch gerade die Regierung ist, die immer irgendwie auf Chat-Kontrolle drückt und so weiter. Und ich glaube, dass der Datenschutz hier runter massiv sliden wird und vor allen Dingen, dass es für die Anbieter ein Saugproblem wird, gerade für kleinere. Das heißt, mein Hauptpunkt, der steht nach wie vor. Und das war quasi, was ihr meint, dass wir zwar im Grunde einen guten Datenschutz haben, und da alle Anbieter eben in den Rücken sitzen, dass wir den brauchen, aber dass man... Ähm, dann immer irgendwelche Ausnahmen einbaut, die halt überhaupt nicht nutzerfreundlich sind und auch teilweise nicht anbieterfreundlich. Was ja auch so ein Ding ist seit Jahren, die Impressumspflicht. Also ja, ich finde, es könnte einen Dienst geben, wo man quasi seine Adresse hinterlegen muss. Wenn ich zum Beispiel eine Domain anmelde, muss ich das ja auch. Aber warum soll das jeder sehen können? Wenn irgendwer mich rechtlich anschreiben will, dann ist es auch eigentlich überhaupt kein Problem, eben bei diesem Dienst meine Adresse zu holen. Wenn das ein rechtliches Ding ist, werden die die ja rausgeben. Warum muss ich meine Adresse öffentlich auf irgendeine Webseite schreiben? Das ist gerade, wenn man eine Person des öffentlichen Lebens ist, was ich nicht bin, aber wenn man das ist, nicht ganz ungefährlich. Man kann sich's für irgendwelche Impressumsdienste holen, aber es ist doch einfach dumm, dass man das in 2025 noch muss, wenn es ja Wege gibt, dieses Problem zu umgehen, indem man eben über die Domainstelle geht, wo ja meine Adresse liegt. Also, ja, der Punkt steht nach wie vor. Der hat sich leider nicht geändert, ist ja schlimmer geworden.
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Und kurz mal zu erklären, warum es zu Konfusionen mit Moodle kam. Ich bezog mich damals auf die Moodle-Instanz vom Land Hessen. Ich wusste damals nicht, dass Moodle eine Plattform ist, die sich einfach hier da runterladen kann. Sondern es ging mir um die Moodle-Instanz, die das Land Hessen damals für Schulen aufgemacht hat. Das war die, die so überhaupt nicht funktionierte. Wenn man Moodle gescheit einrichtet, ist es durchaus benutzbar.
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War da nicht eine Antwort von Tonio auf mein Posting? Irgendwie habe ich doch eine Notification bekommen und jetzt ist das nicht mehr da oder habe ich mich geirrt? Ja, aber jedenfalls, was auch so ein gutes Beispiel ist, weil ich es noch gar nicht erwähnt habe, ich bin ja nach Marburg gezogen und habe mich dazu umgemeldet. Und dann ist mir, ich hatte mich einen Tag umgemeldet, also, nee, zwei Tage war es, da hatte ich schon einen GEZ-Brief im Briefkasten. Und, das kann ja noch irgendwo sein, dass die das haben müssen, meine Daten, was ich ja wiederum nicht verstanden habe, das war ungefähr, das war um die Zeit, wo auch die Bundestagswahl war, wo ich mich umgemeldet habe. Und plötzlich bekam ich Wahlwerbung in den Briefkasten, aber nicht diese generische Wahlwerbung, die man kennt, sondern wirklich in Umschlag mit meinem Namen drauf, also auf mich. Und teilweise wurde auch in den Brief erwähnt, dass es ja mal die erste Wahl ist. Also wussten die offensichtlich auch, wie alt ich bin. Und da muss ich ganz ehrlich sagen, das finde ich nicht geil, weil ich habe dann auch einen AfD-Brief bekommen. Ich will gar nicht, dass die AfD weiß, wo ich wohne. Und generell finde ich, dass Meldeverzeichnungen heute nicht für solche derartigen Sachen zur Verfügung stehen, weil Wahlwerbung kann man auch ohne Namen zustellen. Also, ja.
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Der Tonio hat eine leere Datei oder einen leeren Beitrag reingesetzt und ihn dann wieder gelöscht. Deswegen hast du eine Nachricht bekommen, die nicht funktioniert hat. So, ja, aber zu dieser AfD-Geschichte, aber allgemein, was Parteienwerbung angeht, das ist tatsächlich legal. Auf Basis des Bundesmeldegesetzes, seit 2015 ist das wohl so festgelegt, dass Gemeinden oder Einwohnermeldeämter gegen eine Gebühr Daten weitergeben können an Parteien und andere Organisationen. Zum Zwecke der Wahlwerbung. Das dürfen die tatsächlich. Man kann dem wohl widersprechen, aber es ist halt ein Opt-out-Verfahren. Also automatisch ist man da einfach drin. Das ist wirklich eine Sache, wo sie echt mal nachbessern könnten. Also ich möchte nicht eine Werbung von fragwürdigen Parteien in meinem Briefkasten haben. Bei uns sind die Brüder mal rumgerannt und haben bedankt. Sich dafür, dass hier im Ort so viele die AfD gewählt haben und haben dann auch irgendwelche komischen Zettel in den Briefkasten geschmissen. Ja, wie dem auch sei, da könnten sie ruhig mal nachbessern. Das ist schon richtig.
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Danke für die Antwort und das ist ja interessant, dass man darüber sprechen kann, werde ich mal ansehen, ob man das tatsächlich kann, aber das ist halt genau, was ich mit dem Post aussagen wollte, dass man für alles andere eben, jeder Anbieter muss für alles und jedes nachweisen, dass er das Recht hat, das zu besitzen, diese Daten, was ja auch sinnig ist, aber dann werden immer solche komischen Schlupflöcher gelassen, oder erst hinzugefügt, also die, also Datenschutzsätze werden ja auch nach und nach immer durchlöchert, oder eben es werden Ausnahmen eingeräumt, wenn das, also ich sage nur, Schlaftriana ist ja auch im Grunde, dürfte ja Datenschutzgesetz verstoßt sein und unter Computersabotage fallen, aber der Staat darf das, ne? Ja, klingt so verschwörungstheoretisch, man lässt halt immer seine Liste. Ja, klingt so verschwörungstheoretisch, man lässt halt immer seine Liste. Richtig so.