benedikt — Post 201 of 242
Ja, zu meiner Entschuldigung dieses letzten Beitrags von meiner Tochter sei gesagt, dass ich die Aufnahme nicht selbst gemacht habe, sondern dass die aus der Hochschule stammt, was zeigt, dass auch in Universitäten die Tonmeister nicht immer die absolut, ja, Perfekten sind, sagen wir es mal vorsichtig so. Zwei Beispiele möchte ich noch bringen aus einer solchen Ausbildung, ist vielleicht ja auch für den einen oder anderen mal interessant, wenn man mal so ein bisschen was aus einem Berufs-, in Anführungsstrichen Ausbildungsalltag erfährt. Was jetzt kommt, ist ein vorgegebenes Duett, das heißt, das ist ein Playback und ein Typ, in diesem Fall ein Amerikaner, hat etwas eingesungen und der Auszubildende oder der Auszubildende, in diesem Fall ist das... ...Petit. ...Petit Playback oder das ist das Duett für sozusagen einen männlichen und einen weiblichen Sänger vorgesehen. Also hier muss sie sozusagen den weiblichen Part synchron übernehmen. Und das soll natürlich so klingen, als hätten die beiden tatsächlich sozusagen nebeneinander stehend auf der Bühne das gesungen. Ich habe ein bisschen was Lustiges ausgesucht, ich hoffe es gefällt.
Tja, ich habe mich eigentlich die Beiträge verwechselt. Ich wollte eigentlich was Lustigeres bringen, aber dann mache ich das jetzt, um diese ganze Logopädie-Ausbildung mit Bühnen und so weiter, also mit Künstler-Protectment oder wie man das immer nennen will, abzuschließen. Dann nochmal ein Duett, aber diesmal ein bisschen lustiger. Es passt eigentlich überhaupt nicht zur Jahreszeit. Ihr werdet das gleich merken. Egal, setzt euch mal entweder für einen Kühlschrank oder so, keine Ahnung. Aber es ist tatsächlich ein bisschen lustig. Eigentlich auch nicht so ganz ihr Geschmack, aber na gut, es geht los. Der Anhang in der nächsten Nachricht.
So, ich habe mir gedacht, ich werde noch zwei kleine Beispiele bringen, aber keine Gesangsbeispiele, sondern ich möchte einmal demonstrieren, was eine Logopädiebehandlung wirklich bringen kann. Also ich habe noch nie was zu Logopädiebehandlung gehört, aber hier hat auf meinen Wunsch meine Tochter mal eine Aufnahme gemacht und zwar mit Einverständnis des Patienten selbstverständlich und zwar er kam rein mit einer, ja das war ein Stimmbandkrebs, also Kehlkopfkrebs, den konnte man aber einigermaßen beseitigen. Dann hat man ihn also operiert und dann kam er mit eben der Sprache rein zu hören, dann später in Stimmaufnahme. Und dann hat sie ihn so sechs, sieben Wochen behandelt ungefähr, in der Woche zwischen zwei und drei Mal und dann kommt Stimmaufnahme nachher. Da kann man also vielleicht mal sehen, was eine Logopädieausbildung denn wirklich vermag. Das gehört zwar eigentlich hier überhaupt nicht rein, weil es mit Musik wenig zu tun hat, aber der Bursche kann jetzt wenigstens wieder singen, ist ja auch was, nicht wahr?
Ja, hallo Benedikt. Ich habe einen Kunstkopf mir selber so ein wenig frisiert. Das Grundmodell ist der damalige Sennheiser MKE 2002, dem ich allerdings zwei andere Elektritkapseln gegeben habe, die noch ein bisschen linearer aufzeichnen. Und ich habe auch den Mikrofonträger ein bisschen modifiziert. Die Kapseln stehen da drin ein bisschen höher. Und das führt noch mal zu einer etwas entzerrungsfreieren Aufnahme. Man musste ja früher Kunstkopfaufnahmen immer auf eine spezielle Weise entzerren, damit sie über Lautsprecher einigermaßen gut geklungen haben. Und das ist jetzt hier nicht mehr der Fall. Ich habe übrigens vor ein paar Jahren mit einem Freund die Musikmesse in Frankfurt besucht, als es sie noch so schön gegeben hat, und bin da auf den Stand der Firma Neumann gegangen. Neumann ist ja der obligatorische professionelle Kunstkopfhersteller und habe denen mal ein paar Aufnahmen von mir vorgespielt. Und meine Begleitperson sehnt, und interessanterweise zwei Studien hinter sich, nämlich Physik und Psychologie, das hat man auch selten, hat mal in unserer Nachbarschaft gewohnt, da hatten wir uns getroffen, der hat mir gesagt, dass dieser Mann, der diese Aufnahmen sich von Neumann angehört hat, ja, wie soll ich sagen, also er war sichtlich bewegt, so hat Kurt, so heißt er, hat er sich ausgedrückt. Also was ist natürlich, ja, wie soll ich sagen, es geht einem natürlich runter wie Öl. Ich habe hier ein paar Aufnahmen, weil du das sagtest, Kunstkopf und dann mal in die Kirche und so, ich habe hier ein paar Aufnahmen, die ich gemacht habe, in der Liebfrauenkirche Halberstadt. Das ist eine Kirche mit acht Sekunden Nachhall. Und da hat der Kinderchor des Landesgymnasiums für Musik in Wernigerode mal einige Konzerte gegeben. Und meine Kinder, die mittlerweile erwachsene Frauen sind, schon verheiratet sind, die haben damals das Landesgymnasium für Musik besucht, das heißt, die waren in diesem Kinderchor. Und aus dieser Zeit stammen die Aufnahmen. Das war so die Zeit zwischen 2007 und 2014. Ja, eher 2013. Aber wie gesagt, den Kinderchor, den nehme ich ja bis heute auf. Ich werde im Juni übrigens wieder hinfahren und ich spiele euch mal eine Aufnahme ein. Das ist ein, ich finde, sehr bewegendes Lied. Gesegen dich Laub, gesegen dich Gras. Das ist ein Lied aus dem Dreißigjährigen Krieg. Setzt euch am besten ein Kopfhörer auf, also mich bewegt dieses Lied jedes Mal. Im nächsten Beitrag dann als MP3-Anhang.