Transcription
So, hallo, hier ist der Stefan.
Ja, das ist Ohrwurm 2 oder 3, weder noch, also Ohrwurm 2 sowieso nicht.
Ich habe Wolfgang kennengelernt, das war 2013, 2012, 13, sowas.
Und dieser Ohrwurm, den ich hier habe, ein bisschen modifiziert, musst du dir vorstellen,
du kennst vielleicht diese kleinen Bügelchen, die man über eine Ohrmuschel gezogen hat.
Und da war dann früher so ein Magnetschwinger drin, also so ein Ein-Ohr-Headset, die kennst du vielleicht.
So musst du dir das vorstellen. Die hängst du dir also über die Ohren oder über einen Kunstkopf, je nachdem.
Und dann kannst du dich entscheiden, ob man das Mikrofon von außen auf diesen Bügel drauf klippt,
dann ist der Eingang des Loches sozusagen vor deinem Ohr, oder ob du das Mikrofon nach innen klipperst,
dann zeigt sozusagen das Eingangsloch des Mikrofons zu deinem Ohr und ist nahezu an der Stelle,
wo der Schall in dein Ohr reingeht.
Und so habe ich das gemacht. Also das heißt, das Mikrofon sitzt quasi im Eingang des Ohres.
Und daher kommt dann auch der Frequenzgang, je nachdem wie tief oder wie weit das Mikrofon vom Ohr weg ist,
verändert sich natürlich durch die Ohrmuschel auch der Frequenzgang.
Und deswegen muss man das auch entzerren. Also eine reine Kunstkopfaufnahme,
klingt gar nicht so, man muss die entsprechend entzerren.
Und das habe ich auch, da habe ich mir viel Arbeit mitgemacht.
Das hat bestimmt ein Jahr gedauert, bis ich das richtig raus hatte.
Wir haben das so gemacht, wir haben einen linearen Kopfhörer genommen, in diesem Fall einen HD600.
Dann habe ich mich in einen Raum postiert, habe diesen, in Anführungsstrichen, Ohrwurm angelegt,
eine Aufnahme damit gemacht und danach den Kopfhörer.
Und dann habe ich den Kopfhörer aufgesetzt, mit einem 30-Band-Equalizer dabei.
Und dann habe ich den Sprecher, der mir sozusagen vorgesprochen hat, wo wir die Aufnahme gemacht haben,
der hat an der gleichen Stelle gestanden und der musste dann sprechen.
Und dann habe ich also so lange daran rumgebastelt, bis das Bild der Sprache mit dem Kopfhörer,
mit dem Kunstkopf sozusagen, übereingestimmt hat.
Das heißt also, Thorsten, so heißt er.
Er hat gesprochen, ich habe ihn in Natura gehört, dann habe ich einen Kopfhörer aufgesetzt und habe mir die Aufnahme angehört
und habe die Aufnahme so lange manipuliert, bis das in etwa gleich war.
So, das war die menschliche Stimme.
Und dann habe ich das Gleiche mit Musik gemacht, unterschiedlichster Art, tief, hoch, laut, leise, klassisch, Rock und so weiter.
Und aus diesen ganzen Ergebnissen habe ich mir eine Entzerrung entwickelt.
Und danach ist...
Oder entstehen dann meine Kunstkopfaufnahmen.
Du hörst jetzt eine Aufnahme aus einer Kirche, also mittlerer Größe.
Das ist eine Generalprobe.
Da singt der Kinderchor aus dem Landesgymnasium für Musik und die haben mir das extra vorbereitet.
Da hörst du vor dir, schräg vor dir, ein E-Piano und Hörner und eben...
Den Chor, den hörst du vor dir im Panorama und dann hinter dir zwei Cajons, links und rechts.
Wir fangen mal an.
So, es geht los.
So, anso.
So, Körper strahlen.
Da muss die Kirche wehen.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
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So, anso.
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So, anso.
So, anso.
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So, anso.
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So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
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So, anso.
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So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
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So, anso.
So, anso.
So, anso.
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So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
So, anso.
Okay.
流theater tin or ne morgue.
Also da hab ich das gleiche übrigens auch gemacht, also das heißt, ich hab versucht
zwischen Original und Aufnahme eine Balance zu finden.
Also öfter mal Kopfhörer abgenommen und dann das Original, soweit das eben möglich
ist.
Das hab ich dann mit einem geschlossenen Kopfhörer gemacht.
Ich muss gucken, ich glaube in Sennheiser hat die 250 und habe das auch einigermaßen versucht zu kontrollieren, ob das in etwa gleich war und das war auch dann der Fall.
Also man muss da ein bisschen gucken, wie das geht und wie man das dann halt entzerren muss.
Auch wegen vorne und hinten fallen die nur.
Musik
Ja, ich lasse das mal jetzt hier mal raus, würde ich sagen.
Musik
Wenn dich die Aufnahme interessiert, dann schicke ich dir die gerne, das ist gar kein Problem.
Aber wie gesagt, das zu der Zeit eben noch mit einem richtigen, ordentlichen, guten, analogen Equalizer entzerrt.
Mittlerweile mache ich das anders, mittlerweile nehme ich das Signal so auf, ganz normal mit dem Audio-Rekorder, manchmal sogar ganz ohne Mischpult und dann wird das hier in einem Soundbearbeitungsprogramm mit dem Equalizer entsprechend bearbeitet.
Also du brauchst vier, du musst vier Bänder haben, also du musst vier Frequenzbänder, je nachdem, entsprechend ein bisschen hervortun, ein bisschen wegziehen.
Wenn man das dann richtig macht, ganz entscheidend ist, am entscheidendsten ist die Geschichte so um drei Kilohertz herum, da ist es ganz, ganz wichtig.
Bei drei Kilohertz muss man das Signal ein bisschen zurücknehmen, ungefähr bei drei Kilohertz.
Musik
Dann, also damit erreicht man schon sehr gute Ergebnisse.
Also wenn du selber Kunstkraftaufnahmen machst und nimmst so ungefähr so bei drei Kilohertz, ich würde sagen im Rahmen einer Dritteloktave, also das heißt dann plus, minus eine Dritteloktave, was ist das, drei.
Eine Dritteloktave ist dann ungefähr von 2,3.
3,7 bis 3,6 Kilohertz ungefähr und nimmst das so drei, vier dB zurück.
Damit erreichst du schon sehr viel.
Die anderen Bänder sind etwas filigraner abzustimmen, aber ich muss mir die Zahlen rausgucken.
Ich habe das einmal eingestellt und ausprobiert über viele Versuche hin und wie auch immer.
So, ich mache hier erstmal Schluss und vielleicht konnte man jetzt einen ersten Eindruck mal gewinnen.