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Hallo zusammen, das ist mal eine Testaufnahme mit einem mobilen Mikrofon und zwar ein Funkmikrofon,
das Hollyland Lark A1. Ich habe mir gedacht, für 30 Euro Angebot kann man mal mitnehmen,
so viel falsch machen kann man da nicht. Es ist ein Kragenmikrofon mit einer Magnethalterung,
also ich werde jetzt wahrscheinlich ein bisschen halsig klingen, aber ist gerade nicht zu ändern.
Klar, ich könnte es auch irgendwo anders hier hinhängen, das ist wie gesagt eine Magnethalterung,
die klemmt man einfach irgendwas dazwischen, also ich habe jetzt gerade den Stoff meines Shirts
zwischen Mikrofon und Magnet geklemmt und dann hält das relativ gut.
Also das Hollyland Lark A1 ist ein Funkmikrofon mit 2.
2 Sendern und einem Empfänger. Also logisch, der Empfänger ist so ein USB-Dongle,
kriegt man auch mit Lightning-Variante für ältere iPhones. Android läuft wohl auch am Rechner,
das habe ich jetzt aber noch nicht ausprobiert. Dann kriegt man noch eine Begleit-App
und in dieser Begleit-App kann man die Betriebsart einstellen von diesen Mikrofonen.
Ich habe sie gerade auf Stereo-Betrieb, wie man hört.
Man kann sie aber auch auf Mono-Betrieb schalten und dann hat man zwei Mikrofone zur Verfügung,
die man abwechselnd nutzen kann, je nachdem welches gerade aufgeladen ist.
Aber eben auch beide im Stereo-Betrieb und das klingt gar nicht mal so verkehrt.
Es hat noch ein paar Zusatzspielereien, die man nutzen kann, beispielsweise eine Rauschunterdrückung,
die relativ effektiv ist.
Ich zeige das gleich mal.
Man hat einen Equalizer drin, es hat irgendwie Übersteuerungsschutz, Clipping-Schutz ist mit drin.
Die einfachste Variante kommt in einer Ladeschale, wobei da gibt es keinen zusätzlichen Akku drin,
sondern einfach nur eine Ladeschale mit USB-C-Anschluss für Netzteil, das übrigens nicht mitgeliefert wird.
Also das sollte man sich selber dann irgendwo besorgen.
Aber da tut es auch ein Smartphone-Netzteil.
Und es gibt noch für etwas mehr Geld eine Akkuladeschale, sodass man dann beide Mikrofone auch unterwegs mal aufladen kann.
Was noch?
Technische Daten.
Ich muss mal eben an meinen Rechner gehen, dann kann ich euch ein bisschen was zu den technischen Daten langweilen.
Also, wo ist dann mein...
Empfindlichkeit des Mikrofons.
Minus 37 dBV plus minus 2 dBV bei 1 kHz und 94 dB SPL, also Schalldruckpegel.
Drahtloser Modulationsmodus ist GFSK 2 Mbps, also man hat hier schon eine relativ hohe Übertragungsrate.
Da wird es wahrscheinlich zwar komprimiert, aber nicht so...
...so wahnsinnig, dass man es hören würde.
Drahtlose Übertragung 2,4 GHz, also Standard Funkkopfhörer und Funkmikrofonband.
Adaptives Frequenzsprungverfahren, Übertragungsreichweite angeblich 200 Meter, wobei ich das für eher utopisch halte, im Gebäude so schon mal gar nicht.
Draußen könnte es klappen, wenn man freie Sicht hat.
Ähm...
Richtcharakteristik des Mikrofons, omnidirektional ist auch klar.
Frequenzgang 20 Hz bis 20 kHz.
Signalrauschverhältnis gleichgrößer, 67 dB.
Ist jetzt nicht die Welt, aber für unterwegs mal irgendwas quatschen oder Videos aufzeichnen oder was man auch immer damit machen möchte, reicht es.
Maximaler Schalldruckpegel 120 dB SPL.
Das ist okay.
Das ist so semiprofessionell eigentlich.
Da können auch die Zoom-Rekorder nicht viel mehr.
Also das kann man schon mal machen.
Abtastrate und Bittiefe 48 kHz bei 24 Bit.
Also auch ganz ordentlich für solche Anwendungen und so weiter.
Also hat schon einiges für den Preis, was man so nicht erwarten würde.
Ich mache mal ein bisschen Atmosphäre.
Ähm...
Machen wir mein Radio an.
So, wir machen mal ein bisschen...
So, ein bisschen Bassmusik.
Kann ich mal die...
Ähm...
Den Frequenzgang ein bisschen demonstrieren.
So, jetzt ist es rechts von mir.
Hinten, hinter mir.
Jetzt ist es links von mir.
Ja.
Das ist also ein bisschen Musik.
Jetzt zeige ich noch mal die Rauschunterdrückung.
Die ist nämlich sogar relativ krass.
Ähm...
Ventilator.
Ventilator macht Rausch.
Ich mache es jetzt mal absichtlich auf die höchste Stufe.
So, rauscht schön.
Und jetzt schalten wir das Ganze mal mit Rauschunterdrückung an.
So, und man hört mich immer noch.
Das ist also die Rauschunterdrückung.
Man wird es ein bisschen verzerrt wahrscheinlich hören.
Aber es funktioniert.
Ich mache es jetzt mal auf niedrigere Stufe.
Äh...
Wo ist es denn?
Verdammt, ich gehe noch mal...
So.
Jetzt weiß ich nicht, ob er dann ein bisschen den Ton wieder verbessert.
Aber...
Das auf jeden Fall mal...
Diese Rauschunterdrückung.
Ich mache es immer wieder aus.
So, jetzt bin ich wieder unverrauscht.
Äh, oder verrauscht sozusagen.
Mit Stufe 1 des Ventilators.
Und man sollte ihn im Hintergrund ein bisschen hören.
Ich werde das im Post-Processing mal absichtlich ein bisschen höher ziehen.
Ähm, damit man auch wie gesagt die Hintergrundgeräusche mal mit wahrnehmen kann.
So, ich mache mal den Ventilator aus.
Jetzt mein üblicher Test.
Ich halte die Klappe und werde mal ein bisschen das Hintergrundrauschen hochziehen.
Mal sehen, wie weit...
Wie man hier überhaupt ein Eigenrauschen von den Mikrofonen hören kann.
Ja, ist natürlich jetzt ein bisschen blöd, weil hier Autos durchfahren.
Aber ich denke, das sollte trotzdem einen Eindruck geben.
Wie diese Mikrofone klingen.
So, ich denke, das ist alles dazu gesagt.
Ich hoffe, es ist für den einen oder anderen interessant.
Ich hoffe, es ist für den anderen interessant.