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Und natürlich, ich denke auch, ich weiß, dass es das gibt.
Dass Blinde halt dann wie die Irren auf Instagram unterwegs sind.
Und ich denke, ich sage es mal so, wenn es möglich ist, also wenn man schon gerade dabei ist,
dann könnte man auch über einen Facebook-Client nachdenken.
Ganz ehrlich, wenn wir schon dabei sind.
Weil wenn es danach ginge, wäre Facebook rentabler, sage ich mal.
Und irgendwann, wenn ich dann mit den ersten Manuskripten dann irgendwie rausgehe an die Öffentlichkeit,
werde ich wohl Social Media nutzen müssen.
Ist ja heute so.
Ist nicht mehr so wie früher, wo das halt so ein Spaten-Ding war, wo man das auch mal genutzt hat.
Aber mittlerweile ist es schon eher schon fast gang und gäbe.
Und eigentlich habe ich nicht sonderlich die Böcke drauf.
Aber ihr wisst ja, umso mehr Reichweite man hat, umso mehr Erfolg kann man unter Umständen auch haben.
Wobei Geld ja nicht alles ist.
Das weiß ich, das wisst...
Das wisst auch ihr und so weiter und so fort.
Aber momentan ist es auch so, beruflich schaut es halt nicht sonderlich ganz so gut aus.
Ich will nicht sagen, dass es scheiße ausschaut, aber es ist momentan einfach so, es ist schwierig.
Und die Berufe, die früher Blinde gemacht haben, da hat Deutschland das quasi versäumt,
diese als sogenannte geschützte Berufe einzutragen.
Und das ist dann das Problem.
Und das ist das, was, wenn ich jetzt an Österreich oder an die Schweiz denke, eher nicht so.
Die haben eher dran gedacht.
Und ja, also da läuft halt, was Inklusion und Barrierefreiheit betrifft,
meiner Ansicht nach, also in gewissen Punkten einiges schief.
Gut, wir können uns zum Großteil...
Also im großen Teil vom öffentlichen Raum selbstständig bewegen.
Wir können glücklich sein, dass wir Schulbildung kriegen.
Wir können glücklich sein, dass wir mit Acht und Krach vielleicht noch einen Beruf ergreifen können.
Lauter so Dinge.
Aber dann ist es ja auch so, Freizeitgestaltung zum Teil gut.
Bei einigen hat das eher geklappt mit der Integration, Inklusion, wie auch immer.
Und bei anderen klappt das nicht so gut, weil einfach...
Weil das Umfeld ein wahnsinnig unsicheres Auftreten hat.
Und wenn man jetzt sich dann weg von Freizeitangeboten bewegt, hin zum Beruflichen,
da ist es eher so, wenn überhaupt mit viel Acht und Krach, das dürfen wir ja auch nicht vergessen,
dass das auch verdammt schwierig ist,
dass...
Das ist für Blinde bzw. für Menschen mit Behinderungen eigentlich, wenn schon klar ist,
WFBM fällt quasi durch, für einen normalen Arbeitsmarkt nicht rentabel, weil keine Ahnung warum,
da bleibt letztendlich nur die kreative Schiene.
Und selbst da ist das Ding hart umkämpft.
Wirklich hart umkämpft.
Und einige haben teilweise gesagt, ich soll die Blindheit raussuchen, so nach dem Motto,
ja, die arme Blinde, die macht das, damit sie sich überhaupt was zum Essen kaufen, blablub.
Also so diese Mitleidstour fahre ich, wie ihr merkt, sehr, sehr ungern,
weil ich bin nicht krank, ich bin nicht so eingeschränkt, dass ich irgendwie...
einen an der Affe hätte oder so.
Ihr wisst, was ich meine.
Und wenn bei anderen wirklich nur die Mitleidstour zieht,
was macht es dann mit mir am Ende?
Werde ich denn auch noch zu einer Heulsuse, die dann sagt,
oh, ich bin doch blind, ich bin doch arm dran und bla und blub und überhaupt und keine Ahnung.
Ihr wisst, was ich meine.
Gut, aber wie gesagt, zurück zu Instagram, Facebook.
Also wenn man das jetzt danach ginge, könnte man auch hergehen und sagen,
warum, wenn Instagram-Client einbinden, warum machen wir nicht gleich noch mit Facebook und Co. weiter?
Snapchat und, ihr wisst, die ganze Sorte.
Fand's eh interessant, dass Zuckerberg es am Ende nicht geschafft hat, das Signal aufzukaufen.
Ich fand's interessant, muss ich sagen.
Und ich glaube, der hat, ich meine, ich bin mir halt nicht sicher, vielleicht lüge ich auch falsch,
aber ich glaube, er hat das auch mit Telegram versucht.
Aber, naja.
Ja.
Weil 2015 hat der Typ ja auch schon WhatsApp aufgekauft.
Und dann kam halt Instagram.
Und dann...
Snapchat, ja.
Und irgendwann reicht's auch mal.
Und ich bin so erschrocken, wo ich dann so meine Künstlerseite erstellt habe.
Ja, verfügen Sie, füge dein Unternehmenskonto von WhatsApp hinzu.
Und ich denke mir, was willst du?
Da merkt man eigentlich schon mittlerweile, wie sehr Meta die Finger im Spiel hat.
Naja.
Ja.