weils teilweise in einem der beiden Foren im Englischen Raum mal angeschnitten wurde, dachte ich, ich mache mal ein Thema in unserem Forum auf, welches sich um Dialekte dreht.
Ich komme gebürtig aus der Region zwischen Halle und Leipzig, halte mich seit fast 10 Jahren aber meistens in Marburg (Hessen) auf. In Dialekt verfalle ich nur noch, wenn ich mit meiner Verwandtschaft rede. In Marburg hab ich sicher einige Wörter nicht nur aus dem Hessischen übernommen, da, nicht nur an der BLISTA, die Menschen aus allen deutschsprachigen Ecken kommen.
Was Lieblingsdialekte anbelangt, sind vor Allem Schwäbisch oder Kurpfälzisch meine Favoriten. Ersteres kann ich wohl relativ gut (behaupten zumindest 2 Schwaben xD), am Besten, wenn ich zuvor den Dialekt gehört habe und dann nachspreche. Wenn ich dann drin bin, gehts echt gut xD.
Oh Gott, Dialekte. Ja, ich bin hier auch mehr oder weniger zweisprachig aufgewachsen.
Zum einen die normale Berlin-Brandenburgische Grammatik-Suppe, die man hier so spricht.
Das ist eigentlich kein Dialekt, das ist mehr ein Akzent mit ein paar grammatikalischen Eigenheiten.
Aber das wäre jetzt nichts, was ich als Dialekt bezeichnen würde.
Das ist einfach ein Lokalkolorit, was auch immer.
Dadurch, dass ich im Internat groß geworden bin, habe ich viele Akzente hören können.
Die einen kamen dann aus der sächsischen Richtung, die anderen kamen wiederum aus der mecklenburgischen Richtung
und der Rest dann eben aus Berlin-Brandenburg.
Von daher habe ich selbst überhaupt keinen Dialekt mehr angewöhnt.
Also wenn ich mit der Familie rede, ja, dann verfalle ich auch in dieses Brandenburgische.
Aber ansonsten hört man mir wahrscheinlich nicht direkt an, woher ich komme.
Dadurch, dass ich ein bisschen Radio mache, habe ich das sowieso relativ gut abgelegt, würde ich sagen.
Ansonsten, meine Großeltern haben Plattdeutsch gesprochen.
Also das mecklenburgische.
Wobei, mecklenburgisch, also da gibt es ja auch tausend verschiedene Unterarten.
Also unser Plattdeutsch, was wir hier, die älteren Leute hier sprechen, das wird dann sogar als brandenburgisches oder prignaritzisches Platt bezeichnet.
Kann ich selbst nicht sprechen oder ich würde es mich nicht trauen, ohne was gesoffen zu haben.
Aber ich habe es halt gehört und ich verstehe es auch ganz gut.
Und da gibt es dann auch noch Unterschiede zwischen, also grob gesagt die Unterschiede zwischen West und Ost.
Das Ostdeutsche bzw. das Ostniederdeutsche ist dann das, was wir hier quasi so ein bisschen sprechen.
Und das ist dann eher so verwandt auch mit den südamerikanischen Plattdeutschen.
Also das Westniederdeutsch-Dialekten, die da unten gesprochen werden.
Dieses Plauditsch und Mennonitendeutsch.
Und na gut, wobei Mennonitendeutsch ist schon wieder eine ganz andere Richtung.
Da ist teilweise Russisch mit drin und noch irgendwelche anderen Sachen.
Das Westniederdeutsche verstehe ich aber auch ganz gut.
Ich höre mir hin und wieder mal auf Bremen 1.
plattdeutschen Nachrichten an. Das kommt, also wenn das jemand kennt, das ist
ungefähr das Plattdeutsch. Ja, eigentlich gehört es eher zum Westniederdeutschen,
aber ich verstehe es ganz gut und fühle mich da so ein bisschen in unser
Plattdeutsch hineinversetzt. Also das ist gar nicht so artverwandt. Ein paar Begriffe,
die sind anders, aber an und für sich kann ich das ganz gut verstehen.
Ja, Lieblingsdialekte? Eigentlich weiß ich nicht. Dann doch eher so dieses
Norddeutsche tatsächlich. Die Akzente und Dialekte aus dem
norddeutschen Raum, die finde ich dann doch schon ganz gut. Sächsisch mag ich
nicht. Ich bin ein paar Jahre in Chemnitz gewesen und fand sprachlich gesehen diese
Zeit ganz furchtbar. Und auch so was bayerisch, nee, um Gottes Willen,
Schwäbisch ist vielleicht schon wieder ein bisschen lustig, finde ich aber jetzt auch
nicht so toll. Und dann drüber das Rheinländische. Weiß nicht, schwierig zu sagen. Man mag halt
das, womit man irgendwo aufgewachsen ist, was man so von der Heimat her kennt.
Steffen
The man with the big fett Bauch, caught in the back of a Knallerbsenstrauch!
Ja, meistens zumindest, was den letzten Satz angeht. Man mag das, was man von der Heimat her kennt.
Ich habe jetzt für das Sächsische auch nicht mehr so viel übrig.
Ach gut, ich kann es ja noch anhören. Ich kann mal all Dialekte anhören, ohne irgendwie mir die Ohren zuhalten zu müssen.
Aber es gibt ja Dialekte, für die habe ich Sympathien. Da gehört Sächsisch jetzt nicht dazu.
Oder zumindest nicht mehr. Früher, glaube ich, schon ein bisschen anders.
Genau, Blattdeutsche Nachrichten. Ja, das habe ich jetzt mal in der Audiothek auch gefunden, nachdem ich gerade mal geguckt habe.
Ja, dadurch, dass ich ja ein paar Wörter auch aus dem Niederländischen oder Luxemburgischen aufgeschnappt habe.
Gut, eine lehnt sich auch ans Deutsche an.
Ja, aber das ist ja auch so.
Trotzdem komme ich da schon relativ gut mit, würde ich mal sagen.
Also genau, ich lebe auch im Internat und wir haben ja aus allen möglichen Richtungen Leute.
Wir haben hier zwei, okay, größtenteils eigentlich aus dem süddeutschen Raum.
Und alle reden hier ohne Akzent. Oder einer mit leichtem Akzent, der kommt aus Luxemburg.
Wir haben hier zwei Schwaben. Wir haben hier eine Person aus dem Raum Koblenz, aus der Umgebung, auch hier auf Elten, der Karl.
Und wir haben dann eine Person aus dem Raum Wiesbaden. Kommt nicht gebürtig daher, ist aber auch akzentfrei, genau.
Aber auch, ich mache eine Ausbildung auch dort, die unterschiedlichsten Regionen und dementsprechend auch,
die unterschiedlichsten Akzente, wenn man den Akzent denn mal raushört.
Das ist eigentlich auch, ja, selten gegeben.
Das ist eigentlich auch, ja, selten gegeben.
Hier mal eine Textprobe, entnommen aus unserer Dorfzeitung. Das Gedicht ist von Ernst Lindenberg, der einige Sachen in dem bei uns gesprochenen Plattdeutsch verfasst hat. Das folgende Gedicht aus dem Jahr 1973 trägt den Titel "De olle Ritterburg", also übersetzt "die alte Ritterburg". Viel Spaß, bin gespannt wer was davon verstehen kann.
An´t Mäkelburger Grenz, in Freyensteen, een ganz, ganz olle Ritterburg is da tosehn. Terrakotten, buuten an de Gäwelsiet de tüügen von de Kunst ut olle Tied. Öwerolle Böhm wassen näwenan, Eicken, Röstern, Bööken un ´ne slanke echte Dann. Verrostert Beschlag und Gitter an Dör un Fenster. Mann kiekt sick üm, ass wenn Gespenster! Lud knarren Stufften upp de Wänneltrepp und sehn een groten Klotz mit iesern Schell un Kett! Dick iss de Wand, ruuch un ohne Glanz. In de düster Eck stünn früher sicher ne lange Lanz? Man fröcht sick un mücht weeten, ob hier Minschen schüllig orrer unschüllig seeten? Lang is´t her, keener mehr am Läwen, un keener kann uns Antwort gäwen. Eens iss gewiss, det geew keen Pulwer orrer Blei. Mann gööt mit heetet Woter und mit Brei. Da, wo de dicke Muer, Wall un Schanz geew det so mänichen Dodendanz. Üm nägenteinhunnertuntein, as ick noch Kind, neugierig wie nu eenmol Kinner sind, seggt de Herr von Winterfeld, de gnädige Herr: ,,Nix giwt hier to sehn, hier in ne Sperr´. De Todritt, de iss hier verboten!" Und dreut mit sien Stock, denn mit de Knoten. Sien groote bunte Hund, de füng dunn an to blawen, un desto düller füng´n wie an to lachen: ,,Iss de Burg öwerhaupt denn Dien? Det is ja bloss noch een Ruin!" Hüüt, wo ant Wochenend de Uppbaustunn, iss een Werk ingang´n, een Lösung hett sick funn. De ,,gnädige Herr" längst schlöppt un den Burg nich mehr sien. Verännert sick de Umgäwung, un de oll Ruin.
Steffen
The man with the big fett Bauch, caught in the back of a Knallerbsenstrauch!
Ich habe sehr lange, ich bin ja früher auch in Halle zur Schule gegangen, habe dann entsprechend
auch mit Akzent geredet und als ich dann nach Marburg gekommen bin, oder das wurde mir schon
vorgehalten, als ich die O-Woche gemacht habe, das war 2013, man höre einen Dialekt für mich raus,
da habe ich mir gedacht, was man hört raus, dass ich aus dem östlichen Raum komme,
dabei fand ich es ja auch immer so lustig, wenn Leute ausdeutsch reden, sächsisch reden und das
habe ich, das richtige Sächsisch, da habe ich nie so wirklich rausgehört, wenn meine Verwandtschaft
das gemacht hat. Gut, weil diejenigen, die es dann immer imitiert haben, auch ordentlich auf die Spitze
getrieben haben. Dann waren aber die Dialekte, wir hatten ja Leute aus dem Schwäbischen, aus dem
Fränkischen und allein schon, dass man zu nicht immer nett gesagt hat, das war für mich immer
schon verwirrend und das hat mich dann auch immer wieder gefreut. Ich habe dann auch immer
das Rollen der R, ja, da musste ich mich auch erst mal dran gewöhnen und mittlerweile ist es so weit,
dass es für mich sehr auffallend ist, wenn Teile aus meiner Verwandtschaft mit Dialekt reden, das höre
ich dann ganz plötzlich raus, von wegen, ja, ich bin es gar nicht mehr so richtig gewöhnt, das zu hören.
Naja Erik, man muss ja nur mal ins Klango-Archiv hören und deine alten Posts von, keine Ahnung wann die waren, jedenfalls ohne Stimmenbruch und dafür aber mit umso mehr Akzent, also das, vor allen Dingen, dass du diesen Akzent komplett los geworden bist, das fasziniert mich ziemlich, das ist eigentlich nicht so leicht,
wenn man mit einem Akzent groß geworden ist und den drin hat, also gerade beim Sächsischen, ich erkenne das bei jemandem, der ist beim Radio und der ist eigentlich damals so Sachse durch und durch, was Akzent angeht und man hört es eigentlich ihm heute noch an, dass er aus der Gegend kommt
und selbst wenn er Sendungen moderiert.
Hört man es ihm manchmal ein bisschen an, aber da merkt man dann wiederum, wie schwer es bei manchen echt ist, diesen Akzent rauszubekommen, was ich persönlich aber auch nicht wirklich schlimm finde, man braucht sich bei der ARD ja bloß mal anhören, die Fußballleute, die mitkommentieren, dieser, der Typ, der immer die RB Leipzig Spiele kommentiert, der hat auch einen ziemlichen Akzent drauf,
das,
hört man ihm an, also und der dürfte eine professionelle Ausbildung haben, aber ich glaube, das geht eher auch wieder in die Richtung, dass man so ein bisschen Lokalkolorit beabsichtigt, dass man dann eben nicht komplett alles neutral macht und bloß nicht anmerken lassen, wo die Leute herkommen und so, also ich finde das gar nicht schlimm, wenn man einen gewissen Akzent hat, auch wenn ich manche Akzente nicht mag, aber prinzipiell habe ich kein Problem damit,
aber das, dass das manche echt so wie du, dass du das komplett ablegen konntest, das ist echt phänomenal, habe ich so auch noch fast noch nie gehört, also Dialekte okay, aber so dieser Akzent, der dann zwangsläufig irgendwo noch hängen bleibt, den muss man dann wirklich erstmal loswerden.
Steffen
The man with the big fett Bauch, caught in the back of a Knallerbsenstrauch!
Ja, das liegt vielleicht auch ein bisschen daran, würde ich zu einmal mal vermuten, dass ich spätestens seit 2015 mich auch die Wochenenden über und jetzt auch regelmäßiger als vorher in Marburg aufhalte.
Und da eigentlich nicht mit dem, was heißt eigentlich, wenn ich nicht gerade mit meiner Verwandtschaft rede oder mir irgendwas anhöre oder so, nicht mit dem Dialekt konfrontiert werde, das ich dann vielleicht deshalb nach und nach abgelegt habe, zumal ich ja dann auch versucht habe, andere Dialekte zu imitieren.
Und ja, müsste ich mal verfolgen, habe ja noch einige Beiträge, wann ich den Dialekt nach und nach abgelegt habe.
Und das dürfte sogar schon so 2015, 2016 rum der Fall gewesen sein.
Genau, muss ich mal in den Aufnahmen reinhören, ob ich da noch ein bisschen Dialekt irgendwie raushören kann.
Das war dann, ja doch, das war 2015 auch so, dass eine alte Mitschülerin nach Marburg kam und ich hörte sie reden und das erste, was mir aufhielte, oh, die hat ja noch einen krassen...
...Krassenakzent, den hatte sie die ganze Zeit mit Sicherheit schon, nur das ist ihr vorher natürlich nicht aufgefallen und jetzt umso mehr.
Also denke ich auch mal schon, dass ich 2015 weitestgehend ohne Akzent geredet habe.
Zumindest ist es mir dann aufgefallen. Wie gesagt, mittlerweile fällt es mir auch bei meiner Verwandtschaft auf.
Ach so, von wegen Dialekt ablegen. Wie gesagt, besagter Schwabe, der jetzt hier wohnt, oder die beiden besagten Schwaben, den Schwaben sagt man immer nach, die kennen nicht alles außer Hochdeutsch.
Und die beiden sind vielleicht keine echten Schwaben, vielleicht Exilschwaben, die müsste ich mal auf den Grund gehen, denn die sind des Hochdeutschen sehr wohlmächtig, aber als sie hergekommen sind, hat man das noch rausgehört.
Zumal ich zu einer Person mehr Kontakt hatte als zur anderen. Also jetzt habe ich zu beiden intensiven Kontakt, sie sind auch beides meine Mitbewohner.
Aber...
Da wurde der schwäbische Akzent nach und nach auch abgelegt.
Wiederum eine Person, eine Mitarbeiterin, die hier in der Internatsbereichsleitung sitzt, in Marburg.
Die lebt glaube ich schon seit, wie lange arbeitet die hier? Seit plus minus 40 Jahren.
Die war auch schon Betreuerin.
Und die hat ihr schwäbischen Akzent bis heute abgelegt.
Und das hört man klar raus.
Und da habe ich mir dann auch mal ein paar Scherze erlaubt.
Ich spreche sie gerne auf ihren schwäbischen Akzent an, weil ich weiß auch, dass sie das mit Humor nimmt.
Oder sie hatte uns letztens eine Mail geschrieben, da habe ich ihr einfach auf Schwäbisch geantwortet und sie hat sich auf Schwäbisch bedankt.
Das ist halt zum Beispiel für nicht abgelegten Akzent.
Wir kennen nicht alles außer Hochdeutsch.
Zumal sie auch noch das Klischee des fleißigen, arbeitstüchtigen Schwaben erfüllt.
Schwäbe durch und durch, würde ich mal sagen.
Okay.
Jetzt kommt's. Ja, Steffen ist heimlich auf Düsseldorfer Seite.
Ja, oder vielleicht auf Mainzer Seite. Beides.
Ich glaube, für Kölner schlimm.
Na, musstet ihr aber, äh, Patrick, schon ein paar mehr Sätze einfallen lassen,
damit man dich auch nicht versteht oder als Nicht-Trennender oder jemand,
der kein geübtes Ohr hat, nicht versteht.
Das war jetzt noch relativ einfach.
Äh, genau.
Wobei Düsseldorf ist ja doch auch noch ein Ländisch, vom Dialekt her.
Von daher nimmt sich das dann doch nicht viel.
Ja, mit dem Dialekt bin ich jetzt auch nicht so abgeneigt.
Ich hatte vorhin mal einem Linguisten was Plattdeutsches geschickt, einem Luxemburger Linguisten,
eben die Nachrichten auf Plattdeutsch.
Und er hat gefragt, wie viel er verstehen kann.
Ja, dann war es halt auch so, dass er gesagt hat, einiges konnte er, also einige Wörter konnte er schon verstehen,
aber nicht so wie das Kölsche.
Und dann hat er mir zum Beispiel ein kölsches Video geschickt.
Klar, das gehörte beides zu den mittefränkischen Dialekten, Dialektgruppen.
Dementsprechend wird es auch Ähnlichkeiten geben.
Der Kölner sagt Adjirt.
Der Luxemburger sagt Idgit.
Also es gibt, doch sind schon einige Ähnlichkeiten zu finden.
Dementsprechend haben da noch einige Rheinländer unter entsprechenden Lehrvideos zum Luxemburgischen kommentiert.
Sie hätten jetzt keine große Mühe, das zu verstehen.
Dialekte oder Akzente oder wie auch immer man das nennt.
Ja, ich habe mir eigentlich nie wirklich versucht was anzueignen, wobei mir manchmal berlinerisch reinrutscht.
Aber eigentlich habe ich gar keinen richtigen Dialekt.
Ich habe durch die Lehrer bei uns in der ehemaligen Sehsprachenschule,
die aber heute längst schon Paul und Charlotte Knieseschule hieß oder heißt,
immer noch habe ich sehr viel Sächsischen Dialekt mitbekommen auch.
Dann habe ich da unten bei meinen Großeltern, die Tanten und Onkels, die da wohnten,
haben alle schon so, naja, Lausitzer irgendwas gesprochen, was so ein bisschen wie Sächsisch klang,
aber auch nicht so richtig.
Nicht ganz, also weiß ich nicht.
Ich habe dann nicht wirklich was angeeignet irgendwie.
Ja gut, dann kam bei mir das Podcasting dazu, wie bei Radio Robbe eben das Radiomachen und Podcasten eigentlich auch.
Hat er ja auch gemacht oder macht er immer noch, je nachdem.
Und dann muss man sowieso aufpassen, dass man nicht zu viel Dialekt spricht
oder so, sonst klingt das auch unprofessionell irgendwann.
Aufnahmestopp bereit.
Ja, so zwecks Dialekte, ja, äh, wir sind früher, sind wir mal in den Schwarzwald gefahren und dieses Schwarzwilder-Dick, dieses Schwarzwilder-Schnauze, oder wie man sie nennt, äh, das ist ja schön.
Ja, Gewöhnungssache, gell. Ja, aber, ja, wie gesagt, die sind immer nach Gernsbach-Karlsruhe gefahren und so.
Meine Eltern, oder meine Mutter, eher gesagt. Und, äh, damals als Kind bin ich halt, wie gesagt, immer mitgefleppt worden, das fand ich immer super interessant, als Kind.
Alles Gute.
Ja, bedenke jetzt, dass Schwarzwald sich sowohl auf schwäbischem als auch auf badischem Gebiet befindet.
Na gut, wenn ihr sagt Karlsruhe, da wird es eher das Badische gewesen sein.
Wir haben ja hier auch, einer der Schwaben in unserer WG ist ein Schwarzwäldler, aber von schwäbischer Seite.
Und einer unserer Ausbilder, bei beiden hört man keinen Dialekt raus, aber bei meinem Mitbewohner weiß ich, dass er es kann.
Der hat auch bis vor kurzem noch extremst schwäbisch geredet und der Ausbilder, wenn er will, kann er das auch.
Der kommt aber aus dem badischen Teil.
also ich für meinen teil wir sprechen hier zu hause moselfränkisch und das ist eine ganz
schöne sache weil du damit manche leute echt aus der latsche hauen kannst und ja natürlich
ist es nicht immer einfach aber man geht durch und ja ich würde sagen das hat so ein bisschen
was vom kölsch aber es hat so seine einheiten also jedes Dorf spricht hier anders aber ich mag es richtig hier
was die Dialekte anbelangt, spielt Deutschland wirklich eine große Rolle in der Sprachwissenschaft. Persönlich mag ich den schwäbischen Dialekt insbesondere die Vokalwechsel und Sprechrhytmus.
Ja, was halt Dialekte auch betrifft, also bei meinen Eltern ist es so, also ich habe auch mal telefoniert oder so, halt nicht sehr oft, aber denen, also gerade meiner Mutter ist dann aufgefallen, da hat sie dann zu mir gesagt, ja, du sprichst ja Augsburgisch, was, Quatsch, nee, nie und nimmer, doch, nee, das gibt es ja nicht, das gibt es einfach nicht.
Und ich glaube, es liegt einfach auch mit daran, egal wo man ist, es ist halt letztendlich so, die Augsburger merken, dass ich von woanders herkomme und wenn ich dann zu dem woanders wieder zurückkomme, sagen die, dass ich halt Augsburgerisch spreche und, wei, was soll ich dazu noch sagen?
Ja, Mann, ich bin gerade so am wühlen.
Egal, naja, auf jeden Fall, es ist teilweise so seltsam und dann will man irgendwie nicht unbedingt und dann tut man es, was weiß ich, keine Ahnung, ach, scheiß drauf, irgendwie, das ist teilweise echt so komisch.
Ja.
Und, ja, also.
Mir fällt es nicht so auf, aber anderen fällt es auf, das ist der Punkt und das ist etwas, wo ich dann teilweise auch wirklich manchmal mit dem Kopf schüttle, sozusagen, ja, kann man sagen, ich schüttle dann wirklich manchmal mit dem Kopf.
Ja, das tue ich.
Ja.
Hallo zusammen, hier ist Jasmin.
Und warum wir es jetzt gerade von Dialekt hatten,
gut, im Stem sind es schon eigene Sprachen,
aber ich habe gedacht, ich packe es mal in Schweizerdeutsch aus.
Es ist schon so, auch im Schweizerdeutsch gibt es ganz unterschiedliche Dialekte,
wo man sprechen kann, die auch teilweise schon von Stadt zu Stadt unterschiedlich sind.
Mein Dialekt kommt jetzt ursprünglich eher vom Kanton Zug,
den ich mir anerkannt habe, weil ich bin ja keine ursprüngliche Schweizerin,
sondern zugezogen.
Ich habe aber lange Zeit dort gelebt und habe mein Schweizerdeutsch eigentlich so gut wie perfektioniert.
Und ja, wir haben es schon vielen gesagt, dass es wirklich echt klingt.
Und schon manche Schweizer haben mich gefragt, dass ich im Kanton komme.
Aber ja, einfach mal als Hörbeispiel.
Das ist ursprünglich der Dialekt eh inspiriert vom Kanton Zug,
aber es ist einfach so, es vermischen sich Dialekte in den meisten Fällen auch bei den wirklichen Schweizer.
Ich habe ja auch ein bisschen in Basel gelebt und deswegen klingt es schon ein bisschen anders.
Genau, soviel zum Schweizerdeutsch,
was ja in dem Sinn von manchen Menschen auch wie ein Dialekt betrachtet wird.
Der Hobbit ruht jetzt unter den Wurzeln von Yggdrasil, doch ihre Freude und Liebe fließen wie das Wasser der heiligen Quelle. Ein Teil unserer Sippe ist aufgebrochen, aber ihr Lachen hallt in den Hallen von Valhalla wider. Möge sie für immer in den Legenden leben, die wir weitertragen. 🗡️