Transcription
Moment mal, Carla Kolumna war das nicht? Gerti Honig? Oder bin ich da jetzt ein bisschen schief gewickelt?
Ähm, ja, äh, ja, ich meine klar, man kann sich dran gewöhnen, okay.
Ähm, das wäre übrigens mal interessant, äh, Gisela Fritsch, äh, oder Fritsche, äh, mit KI am Leben zu halten.
Das würde ja gehen, ja, wenn man, äh, sozusagen ihre Stimme klont und dann, äh, die Stimme quasi auf ein, auf eine Schablone drauflegt,
die dann jemand anders einspricht, ja, so hat man das ja zum Beispiel mit,
äh, Hans Klarin und, äh, Pumuckl gemacht, da hat man den, äh, auf, wie hieß er denn, Maximilian Schafroth gelegt, ähm, und da, äh, das, das hat funktioniert.
Also, muss ich sagen, das ist tatsächlich so, wie man Pumuckl kennt, so hört er sich halt immer noch an und so, das könnte man doch eigentlich,
äh, auch mit, äh, anderen Sprechern machen, äh, also, weiß ich nicht, ein Edgar Ortt bei Benjamin Blümchen oder, äh, wie, wie ihr sagt, Gisela Fritsche bei Carla Kolumna oder so.
Äh, es wäre interessant, das mal auszuprobieren, ob das geht und wie, wie gut das geht, ähm, und, ähm, ja, ähm,
es wäre auch, ne, also generell, ähm, ne Möglichkeit, diese Sprecher am Leben zu halten, solange wie die Charaktere noch leben.
Ähm,
und,
Für solche Projekte,
würde ich das auch völlig für völlig legitim halten,
ähm, sowas zu machen,
ja? Also, dass man jetzt irgendwie Sprecher, äh, so lange, also, auch für Filme,
Sinkronsprecher,
auf die Art und pasa so langeFor movies, synchroöst lässt,
also, auf die Art und pause so lange,
im Leben hält, wie die Schauspieler im Leben, sodass es dann keine Brüche mehr gibt.
Und in dem Moment, wo die Schauspieler versterben und aber auch die Synchronsprecher tot sind,
schon ist dann halt beides weg. Der Schauspieler ist weg und die Stimme halt dann eben auch endgültig.
Und klar, rechtlich müsste man das natürlich abklären.
Ich weiß nicht, ob es dafür jetzt inzwischen einen rechtlichen Rahmen gibt,
dass also tatsächlich ein Anspruch darauf besteht oder ein Schutzrecht inzwischen besteht an der Stimme,
dass also die Angehörigen da zustimmen müssen oder die entsprechenden Inhaber, also die Leute,
die Sprecher, das zu leben zeigen.
Die testamentarisch verfügen können. Von wegen, ja, wenn ich mal nicht mehr bin,
dann dürft ihr meine Stimme hernehmen und die Charaktere, die ich gesprochen habe,
noch im Leben halten, solange wie sie eben leben oder sowas.
Ja, nee, aber es ist ja was, was man durchaus, ist ja ein rechtlicher Rahmen, den man durchaus bauen kann.
Ja.
Aber ja, ich finde es halt interessant, dass man das halt so gelöst hat.
Na gut, jetzt haben sie es ja neu besetzt.
Aber ist vielleicht zukünftig nicht mehr nötig.