Technik

MCs digitalisieren, welche Möglichkeiten gibt es

Started by Njohn 12 posts last post 2 months ago

#1

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Einen schönen Samstag Nachmittag oder fast schon Abend in die Runde. Der Noah hier mit einer technischen Frage, wo vielleicht der Schulle oder wer auch immer helfen kann. Ich habe hier einen Haufen MCs, teilweise auch ziemlich seltene Ausgaben dabei, also Kassetten und ich würde diese gerne digitalisieren. Das habe ich allerdings als Abspielgerät, weil ich es wirklich zuverlässig funktioniere und eine gute Qualität setze, weil schon Kassetten, wo der Tonkopf eben nicht mehr so in Ordnung ist, dieses Teil, wo die Spule draufläuft. Nur eine Karaoke-Maschine von 1900, schlag mich tot, also ich will nicht wissen, wie alt das Ding ist. Ich habe es schon gebraucht, gekauft. Hat natürlich auch kein USB-C, sondern noch diese runden Dinger, wo man früher zu Kopf hört. Aber damit könnte ich die Dinger abspielen. Gibt es A, irgendeine Möglichkeit, Kassetten mit irgendwas am PC gut aufnehmen zu können und B, wie ich dieses uralte Ding mit meinem wunderbaren Windows 11 Laptop, der schon 10 Jahre alt ist, verknüpft kriege. Also, wenn man mir da irgendwie helfen könnte, wäre ich sehr, sehr dankbar.

Christus zu lieben ist das, einzig ware, denn er wird dich nicht verlassen.

#2

Also ich denke mal, ohne Audiointerface oder ähnliche Hardware könnte das kompliziert werden. Besser währe wahrscheinlich, ein Tapedeck mit usb zu kaufen, das du direkt an deinen PC anschließen kannst. Folgendes habe ich auf die schnelle gefunden, müsste man schauen, ob es gut ist:
https://www.reichelt.de/de/de/shop/produkt/logilink_kassetten-digitalisierer_usb-124828?PROVID=2788&gad_source=1&gad_campaignid=1622074784&gclid=Cj0KCQjwio_RBhDMARIsAJPveNOGH_VXnWVM8wGOO_THf4wPBiYEgMqmDbaSjNBELpelD7NmWeJKpJEaAjRJEALw_wcB

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Oh je, ja, Kassetten digitalisieren, das Abenteuer hatte ich auch schon hinter mir. Also vorab, ich würde nicht zu einem Kassettendigitalisierer greifen, die gibt es ja tatsächlich. Also Kassettendecks mit USB-Anschluss, wo man dann direkt digitalisieren kann und dann landen die Kassettenaufnahmen auf dem USB-Stick fertig als MP3. Vielleicht, wenn das Gerät ein bisschen besser ausgestattet wird, sogar als Swave. Das weiß ich nicht. Also ich kenne jetzt nur die Dinger, die dann irgendwie als MP3 aufnehmen. Gibt es als Kassettenvariante und ich glaube, das gibt es auch als Plattenspielervariante. Würde ich die Finger von lassen. Einfach deshalb, weil die Qualität am Ende womöglich nicht stimmt. Das ist vom Tonkopf angefangen, wo du nicht weißt, was da drin steckt. Manche Tonköpfe, ich kann mich da an ganz gruselige Zeiten in den 90ern erinnern, die haben die Kassetten. Die haben die Kassetten dann sogar noch schlimmer kaputt gemacht, als sie eh schon waren. Ich hatte mal so ein Autoradio-Phänomen, wenn man da eine Kassette reingeschmissen hat. Dann hat der Tonkopf auf die Kassette solche Knacksgeräusche projiziert durch die Magnetisierung, was auch immer. Also der Abnehmer, der war dann auf einmal auch ein Aufnahmetonkopf. Und dann hatte man unwiederbringlich die Kassette kaputt gemacht. Dann hörte man überall so ein... So ein bisschen wie eine Blindenampel klang das dann. Also ganz gruselig. Und um sowas zu vermeiden, würde ich auf jeden Fall ein vernünftiges Kassettendeck dafür benutzen. Es muss ja nicht wahnsinnig teuer sein, aber zumindest eins, wo man weiß, okay, das Ding spielt die Kassetten auch klaglos ab. Und sei es, wenn man sich auf Ebay für einen Fuffi, irgendein altes Sony-Deck oder irgendein anderes Markendeck schießt und weiß, das geht noch. Und dann kann man nämlich mit einem kleinen Interface direkt in den Rechner reingehen und das von da aus direkt vom Kassettendeck abnehmen. Kassettendecks haben dann auch den Vorteil, du hast hinten einen Chinch-Ausgang. Und dieser Chinch-Ausgang liefert dir einen Lautstärkepegel, der sehr neutral ist. Also du musst da nicht... irgendwie noch extra am Kassettendeck Lautstärke einstellen und es gibt auch keinen Equalizer, der dazwischen hängt und dir die Kassettenaufnahme verfälscht. Also immer irgendein Kassettendeck nehmen, wo man einen vernünftigen Ausgang dran hat. Als Interface, ja, entweder nimmt man einen Adapter und kann dann auch mit Klinken arbeiten. Es gibt aber auch welche, die direkt einen Chinch-Eingang haben. Von Behringer gibt es da eins, ich muss nachher mal gucken, wie das heißt. Ich habe es sogar hier noch rumliegen. Da hat man hinten zwei Chinch-Eing- und Ausgänge, also jeweils zwei Eingänge und zwei Ausgänge. Mono links rechts oder Stereo links rechts, besser gesagt. Und da kann man dann das Signal direkt verlustfrei reingeben. Die Aufnahme ist dann mit maximal 48 GB. Kilohertz möglich, Wave natürlich, kannst dann beliebig weiter bearbeiten in Audacity oder Reaper oder was auch immer du für einen Audioeditor nutzt und kannst es dir dann wegspeichern. Vorzugsweise verlustfrei, also als Wave oder als Flag, weil dann, wenn irgendwann mal Tools rauskommen, die das noch besser bearbeiten können, dann ärgert man sich, dass man das hinterher nicht in einem verlustfreien Format hat, sondern, ja, wenn man es nur als MP3 hat, gut, wenn man eine hohe Bitrate nimmt, dann geht das, aber ist trotzdem ärgerlich, wenn man ein Tool hat, wo man noch mehr hätte rausholen können. Ja, das so meine Erfahrungen. Ich bin da jetzt auch kein Profi auf dem Gebiet. Andere Leute, die verwenden da noch viel, viel, viel mehr. Die machen da nicht einfach nur eine Digitalisierung, sondern direkt eine Restaurierung. Was ich persönlich ablehne, aber gut, das muss jeder für sich selbst wissen, weil sowas wie Rauschen entfernen und so, das ist, weiß ich nicht, man macht damit die Aufnahmen nur unnötig kaputt. Wenn man das wirklich irgendjemandem zeigen will, dann kann man direkt rausschneiden irgendwas und das immer noch entrauschen, wenn man das möchte. Aber ansonsten immer digitalisieren, unverändert, ohne irgendwelche Nachbearbeitung. Weil wie gesagt, wenn dann irgendwann mal ein besseres Tool rauskommt, dann ärgert man sich hinterher, dass man es unnötig kaputt gemacht hat vorher. Ja, das so meine Erfahrungen dazu. Vielleicht kannst du was damit anfangen.

Steffen

The man with the big fett Bauch, caught in the back of a Knallerbsenstrauch!

#4

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Ah ja, die Variante, die gibt es natürlich auch noch mit einem Kassettendeck plus USB-Interface direkt in einem Gerät. Scheint nicht viel größer als ein simpler Walkman zu sein. Also ich würde es trotzdem nicht kaufen, aber gut, könnte man versuchen. Man muss ja nicht die beigelegte Software benutzen. Wahrscheinlich wird die eh nicht barrierefrei, keine Ahnung. Da steht was von direkter MP3-Umwandlung, was sich wahrscheinlich dann eher auf diese Software bezieht und nicht auf die USB-Schnittstelle an sich. Weil da kann man ja dann letztendlich rausgehen, womit man will. Wenn das ein Interface ist, was das Audio direkt in den Rechner gibt, dann kann man da auch ein Reaper pflegen. Und das vernünftig als Wave aufzeichnen. Also habe ich keine Erfahrung damit, würde ich mir auch nicht kaufen, weil wie gesagt, das sind so Billigheimer Produkte, wo man nie weiß, was steckt da drin. Und hat man auch Zugriff auf, beispielsweise wenn man das jetzt ganz professionell angehen würde, mit Arzi-Mood-Kontrolle, also sprich, dass man direkt mit einem Schraubenzieher den Tonkopf auf die... ... die Bänder einstellen kann, also dass man da auch keine dumpfen Aufnahmen mehr hat und so weiter. Also da gibt es die verrücktesten Sachen. Aber mit solchen Geräten ist das wahrscheinlich eher nicht möglich. Deswegen, also meine persönliche Empfehlung, immer ein richtiges Kassettendeck für sowas besorgen. Wenn es Aufnahmen sind, die einem wirklich wichtig sind, dann auf jeden Fall ein ordentliches Kassettendeck hinstellen. Kann man ja später wieder verkaufen. Also da gibt es immer noch einen Markt für. Neuwertig gibt es sowas wahrscheinlich eher nicht mehr. Deswegen muss man da wirklich nach Gebrauchgeräten gucken. Ich habe hier noch eins stehen, das war eines der letzten, die es tatsächlich neuwertig zu kaufen gab. War auch eine No-Name-Firma. X4-Tech oder so. Irgendwie so komisch hieß die, aber es funktioniert halt ganz gut. Aber so die großen Markengeräte von damals, die gibt es halt nur noch als Gebrauchgeräte. Aber es funktioniert halt ganz gut. Aber es funktioniert halt ganz gut.

Steffen

The man with the big fett Bauch, caught in the back of a Knallerbsenstrauch!

#5

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Ja, das Problem ist bei Kassetten, wenn dann diese Spule weg ist und das Band nur noch auf dem leeren Ding läuft, dann sind die Dinger einfach dumpf. Und dieses Ding hier, was ich hier habe, schafft es ganz gut, das trotzdem noch abzuspielen, weil das eben noch ein sehr altes Drehrädchen hat. Also es funktioniert noch recht gut. Wenn ich das Ding hier irgendwie verknüpft bekommen würde, dann wäre ich ja schon zufrieden. Das Ding hat auf jeden Fall einen Klinkenanschluss. Wenn du das mit USB dann irgendwie koppeln könntest, wäre ja alles schon mal nicht schlecht, sage ich jetzt mal.

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#6

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Also ich habe seinerzeit mal einfach mit einem Aiva Walkman, der sehr gut war, den ich immer noch besitze, den habe ich einfach per Line-In an den Rechner angeschlossen und das war es dann. Und habe dann per Hand ausgesteuert, damals mit Wavepad noch, aber ist ja eigentlich egal mit welchem Audioprogramm, kann auch ein Audacity sein oder Audacity oder wie man Mist ausspricht. Also Mist ist es nicht, aber wie man das eben ausspricht. Also ich habe es doch mit Wavepad seinerzeit gemacht, aber man kann es sicherlich mit mehreren Programmen machen und hinterher nachbearbeiten, wenn man will oder wenn man es dann nicht will, dann eben nicht. Und ja, also mit einem Kassettendigitalisierungstool oder Gerät habe ich mich eigentlich nie auseinandersetzen wollen und will es irgendwie heute immer noch nicht. Das Witzige an mir ist, ich benutze zwar KI zum Programmieren, aber ich will bei den Kassetten keine Kassettendigitalisierung einsetzen. Also gut, ist manchmal so ein bisschen widersprüchlich.

Werwoelfchens Blog: https://werwoelfchenstestecke.blogspot.com TG-Kanal: https://t.me/werwoelfchensblog Mail: wolfruht@mail.deTelegram: telegram.me/werwoelfchen85

#7

Na dann such dir was mit Line in und los gehts.
Hab das damals mit dem Plextalk PTr 2 gemacht. Bin froh das es durch ist.
Also entweder einAudiointerface für den Rechner oder einen Zoom oder etwas in der Art.
Wenn du ein Tapedeck hast was läuft würde ich auch nichts neues versuchen.

#8

moin, Ich hatte ein walkman mit mini usb Anschluss. Die software für windows war nice:) Damals 30 euro bei baur.
Es hat sich ausgeseidelt.

#9

Mehr so grundsätzlich, weil ich weiß, dass da bei vielen noch ungehobene Schätze lagern: Falls Ihr Kassetten mit alten Radiomitschnittenbesitzt, am besten direkt an den Profi geben. Andreas Knedlik (Digiandi) digitalisiert alte Rundfunkaufnahmen in bestmöglicher Qualität. Der Mann ist mit absolutem Profi-Equipment ausgestattet. Man erhält die Aufnahmen selbstverständlich digital zurück, und wenn man möchte, auch die originalen Tonträger. Gleichzeitig fließen sie aber auch in sein Archiv ein und können daher auch von anderen gefunden werden,die sich für Rundfunkhistorie interessieren. Und das Beste: Er macht das alles komplett kostenlos.
So, das wollte ich eben mal los werden, wen's ums Digitalisieren geht. Zum Ursprungsthema ist nach meinem Erachten alles gesagt.

#10

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Ja, genau diese Situation stecke ich jetzt auch drinnen, nur ein bisschen anders. Und zwar habe ich eine sehr seltene Auflage vom Bad Album von Michael Jackson auf MC. Also das Band ist noch einwandfrei. Ich würde mir das gerne digitalisieren. Dann, ich habe eben nur so ein Sony Deck zu Hause ohne USB. Ich habe also den Line-In Input, also diesen AUX, ich habe den Kopfhörerstecker beim Kassettenspieler eingesteckt und den anderen Ausgang, warte mal. Irgendwie in dem PC, ich weiß gar nicht genau, ist es wieder drei Monate her. Auf jeden Fall ist die Qualität wirklich Bullshit. Ich lade dann gleich mal das Beispiel hoch vom ersten Song in einem nächsten Post, weil ich kann da im Sprachbuch keine Anhänge machen. Ja, klingt ziemlich scheiße, der Ton kommt stärker von links als von rechts, ich weiß nicht warum. Ich habe es jetzt meinem Vater gegeben, der hat so einen Digitalisierer. Zuerst hat er es versehentlich in Mono gespeichert, dann hat er es nochmal aufgenommen und jetzt kommt nur von links Ton und von rechts fast nichts. Also jetzt habe ich den halben Mix drauf und nur die linke Seite. Ich werde jetzt mal... meine Version vom März hochladen, das erste Lied. Vielleicht weiß halt jemand, was da los ist. Ich habe das einfach mit Audio In auf Audio Out, einfach beim Klinker rein, beim PC, in den Mikrofoneingang und in den Kopfhörerstecker vom Kassettendeck.

Check out my projects: https://jokyboy129.github.io/

#11

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Hallo Jakob, kurz vorab, bitte keine kompletten Lieder reinstellen, das kann Ärger geben. Muss nicht, aber es kann. Ich nehme den Beitrag gleich mal raus, vorsichtshalber. Der Eierkneifer ist zwar schon ein paar Jährchen tot, aber wir wollen ihm doch die Schutzfristen gönnen, die in so einem Fall noch gelten. Also wenn ihr Hörproben hochladen wollt, dann maximal so 10-20 Sekunden, das ist okay. Da sagt keiner was, aber komplette Songs, da sagen dann auch die Nutzungsbedingungen, dass das nicht unbedingt erwünscht ist. Auch wenn sich auf vielen Plattformen niemand dran hält, aber wir wollen doch mal vorbildlich sein in unserer kleinen Ecke hier. Ja, das was du beschreibst und was ich hier auch in dem Song höre, ist das typische Azimuth-Problem. Du hörst links ein bisschen mehr als rechts. Das deutet darauf hin, dass... Dass der Tonkopf halt nicht komplett sauber ausgerichtet ist oder das Band nicht sauber auf dem Tonkopf liegt. Und das kann man mit einem Kassettendeck der höherwertigeren Sorte ganz gut beheben, indem man die Azimuth-Schraube entsprechend auf das Band abstimmt. Dann hat man idealerweise wieder schön viel Höhen und auf beiden Seiten sauberen Ton. Das weiß ich nicht, ob diese billigen Geräte das können. Ich habe es selber tatsächlich auch noch nie gemacht, weil ich nie irgendwie hochwertigere Sachen digitalisieren musste. Meine Mitschnitte sind immer so, keine Ahnung, irgendwelche alten Langwellen-Kurzwellen-Mitschnitte. Da war jetzt nicht wirklich viel dran zu verbessern und da war es mir eigentlich egal, was da irgendwie dumpf klingt. Das war dann sowieso Mono. Mono-Aufnahmen und die habe ich dann, wenn ich sie weiterverwerten wollte, nachbearbeitet und dann entsprechend korrigiert. Das war dann kein Problem. Aber gerade bei Stereo-Sachen, Musikaufnahmen und so, wenn man das Ding nicht digital bekommt oder als CD, dann sollte man schon gucken, dass man den Azimuth richtig einstellt. Hohe, höherwertigere Kassettendecks sollten das auf jeden Fall können. Bei diesen billigen Dingen. Weiß ich nicht, keine Ahnung. Habe ich mich nie mit beschäftigt. Ich weiß gar nicht, ob mein Deck das kann. Also meins war jetzt auch nicht besonders hochwertig, aber ich glaube, das habe ich schon mal gesehen. Da ist unten so eine kleine Aussparung, wo ich mit einem Schraubendreher rein könnte. Aber habe ich tatsächlich noch nie probiert.

Steffen

The man with the big fett Bauch, caught in the back of a Knallerbsenstrauch!

#12

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Wie habt ihr diese Aufnahme? Das hängt meiner Wahrnehmung nach von ganz vielen Faktoren ab. Also da kann man ja an ganz vielen Stellen und auch wenn man sagt, ich kenne jetzt die Qualität nicht, oder das was da rauskam, kenne ich nicht, kann man so auch nicht sagen, dass da schief gelaufen ist. Deswegen kann ich hier nur Faktoren aufzählen, die meiner Wahrnehmung nach, meiner Einschätzung nach, Schräubchen sind, an denen man sehr behutsam drehen muss, bis dann da letztendlich eine gute Aufnahmequalität rauskommt. Wie gesagt, ich weiß nicht, was schief gelaufen ist. Wenn das zu laut war oder das Signal zu laut reinkam und die Empfindlichkeit, wenn die Aufnahme zu hoch war, dann hat sie übersteuert. Oder wenn es andersrum übersteuert klang, dann lag das daran, dass die Aufnahme zu hoch war, dass der Signal einfach zu laut reinkam. Und andersrum, wenn es zu verrauscht war, dann lag das daran, dass das Signal zu leise war. Ich habe zwar... Musik, noch nicht digitalisiert, aber TV-Sendungen, Filme, Serien, weil ich jahrelang an einem Satelliten-Receiver dran bin, analog, also auch über LINE-In. Und da war es so, dass ich letztendlich das so gemacht habe, dass ich den Receiver so laut aufgedreht habe, wie es ging. Und dann an der... ...Aufnahme-Empfindlichkeit geschraubt habe. Und zwar so lange, bis MP3-Game zu einer Aufnahme Null gesagt hat. Das heißt, eine Änderung von Null dB empfohlen hat, von Plus-Minus-Null sozusagen. Das war dann okay. Ich hatte das anfangs andersrum. Dass ich also die Aufnahme-Empfindlichkeit ganz aufgedreht habe und dann den Receiver runter gelangen hatte. Das hatte dann allerdings zur Folge, dass da ein sanftes Rauschen drauf war auf dem Signal. Das Rauschen war weg und da war dann auch mehr Spektrum drin, als ich das dann quasi den Spieß umgedreht hatte. Wie gesagt, vielleicht liegt wie so oft die Wahrheit in der Mitte zwischen diesen beiden Extremen. Aber ich hatte halt mit diesen beiden Extremfällen rumgespielt und bin dann letztendlich bei dem hängen geblieben, die Aufnahmequelle so laut wie möglich zu stellen. Und dann erst kurz vor der Digitalisierung, sprich bei der Aufnahme-Empfindlichkeit, eben einzupegeln. Was letztendlich wirklich empfohlen wird, weiß ich nicht. Da bin ich kein Toningenieur für. Aber, ja. Das hat sich letztendlich für mich als brauchbar gewesen.