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Umstieg auf linux, welche distribution ist einfach zu nutzen?

Technik

erikroeser

#1 ·

Hallo leute. Ich brauche doch mal euren rat. Ich libeugle mit dem gedanken linux auf das notebook von welchem ich schreibe zu installieren. Da stellt sich mir die Frage, welche distributionen da für windows Umsteiger geignet sind. Vor jahren hatte ich mal ubuntu, jedoch waren dort folgende Programme wie z.b. skype nicht sinnfoll nutzbar. Aber nun ist es ja so, dass es skype eingestellt wurde und meine Nutzung eines pcssich geändert hat. Wichtig ist mir mal etwas am rechner zu schreiben. Ich habe auch gehört, dass es open office welches ich unter windows nutze es unter linux auch gibt. Auch gibt es ja browser für linufx wie firefox. Aber gibt es denn auch chrome für linux? Kann es auch sein, dass so manch linux auf älteren rechner besser leuftt? Das ist nämlich auch der Grund, weshalb ch auf linux umsteigen will. Und wiegesagt, meine nutzung beschrenkt sich inzwischen nur auf office und den browser, manchmal auch auf die datei verwaltung, was vor 10 jahren noch etwas anders war. Vielen dank schon mal für eure antworten. Ach was ich noch vergas zu erwähnen. Gibt es nicht auch noch thunderbird für linux? Weil nen vernümpftiger mailer wäre mir schon wichtig.

radiorobbe

#2 ·

Wenn du wirklich nur eine Office-Kiste brauchst dann ist es fast egal welches Linux man nimmt. Die von dir aufgezählten Programme gibt es alle auch unter Linux. Thunderbird, Firefox, Chrome (hier als Chromium), und LibreOffice als quasi Nachfolger von OpenOffice. Im Opensource-Bereich wirst du generell sehr viel auch auf Linux wiederfinden. Da zählt dann eher die Frage, wie stabil oder aktuell dein System sein soll. Die beste Stabilität und auch Barrierefreiheit bekommst du meiner Erfahrung nach mit Debian, was man sich aber mit älterer Software erkauft, sofern diese nicht sicherheitskritisch ist. Browser und Mailclients werden natürlich regelmäßig aktualisiert. Wenn du hingegen ein sogenanntes Rolling Release bevorzugst, also immer die neueste Software, dann schau dir Archlinux an. Das bringt aber auch einiges an Handarbeit mit sich, da es keinen allzu bequemen Installer gibt wie bei anderen Distris. Dann bleibt noch die Wahl der Desktopumgebung, da gibt es unter Linux ja nicht nur eine. Bei älterer Hardware bietet sich der MATE-Desktop an, der sich am alten GNOME 2 orientiert, aber durchaus aktuelle Funktionen mitbringt. GNOME gibt es natürlich auch noch. Alle anderen Desktops haben leider immer noch mehr oder weniger Barrieren. Generell sollte man unter Linux etwas abenteuerlustig sein, sonst artet es schnell in Frust aus. Die Nutzung von Orca hat sich zwar durchaus stark verbessert, aber eine so gute Performance wie unter Windows darf man nicht erwarten. Spaß macht es auf jeden Fall.
Steffen

The man with the big fett Bauch, caught in the back of a Knallerbsenstrauch!

radiorobbe

#3 ·

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Ich habe übrigens bewusst die speziell für Blinde gebauten Distributionen ausgelassen. Im Grunde handelt es sich dabei nur um angepasste Mainstream-Distributionen mit voreingestellten Barrierefreiheitsoptionen und vielleicht noch zusätzlicher Software. Es ist OK, wenn man sowas nutzen möchte, aber im Grunde ist es unnötig, da mittlerweile in vielen normalen Distris Shortcuts zum Einschalten von Orca existieren.
Steffen

The man with the big fett Bauch, caught in the back of a Knallerbsenstrauch!

Jonathan

#4 ·

Edited
@Radiorobbe Was hältst du von Fedora?

radiorobbe

#5 ·

Damit habe ich leider keine Erfahrung. Mein Linux-Einstieg war mit Opensuse und kurzzeitig auch mal CentOS, danach wollte ich von RPM-basierten Distributionen erst mal nichts mehr wissen. War mir damals vor 15 Jahren einfach zu viel Gefummel. Aber prinzipiell dürfte Fedora einen Blick wert sein, zumal es eine große community zu geben scheint.
Steffen

The man with the big fett Bauch, caught in the back of a Knallerbsenstrauch!

erikroeser

#6 ·

Aber einfach installieren und loslegen ist mit linux immer noch nicht oder? Ich dachte hier halt an linux mind. Und. Wie sieht es da aus mit ubuntu? Hatte ich vor 10 jahren mal drauf, bis ich dann wieder zu windows zurück kehrte. Damals war es auch heufig so, dass orca schnell abstürtzte aus mir nicht erklärlichen gründen. Mir gefäld halt das konzept von vielen distributionen. Aber den überblick verliert man da ja recht schnell, denn es gibt ja nicht nur ein linux! Wie sieht es denn da aus mit dem terminal. Also diese komando zeile. Benötigt man das heufig? Denn wenn dem so wäre, wäre ich schnell raus, was das thema linux angeht. Damals war es halt so, dass viele programme nicht einmal zugänglich waren. Da sich meine pc nutzung aber in den letzten jahren reduziert hat und sich nur auf ein par programme beschrenkt könnte das ja durch aus interessant sein. Anderseitz habe ich aber vor, bald auf einen mac umzusteigen. Ganz ehrlich, dass macbook neo finde ich doch ein guten einstieg. Kostet ja nicht so viel wie gewönlich und die Leistung dieses gerät würdemir ausreichen. Hin zu kommt, dass ich ja auch ein iPhone so wie ein iPad habe. Da macht das ganze ja schon sinn. Mit der bedinung von voice over binn ich auch so einigermassen vertraut. Vom prinziep isses ja vergleichbar mit der opjekt navigation von nvda. Ich denke das ganze macht mehr sinn. Hier hätte ich ja den safarie, pages zum schreiben usw.

radiorobbe

#7 ·

Wie gesagt, es kommt auf die Distribution an. Bei Ubuntu hat man ein Live-System zum Ausprobieren. Darin gibt es einen grafischen Installer, der einem das System Schritt für Schritt einrichtet. Bei Debian gibt es zusätzlich eine sprechende Textmodus-Installation, die wird im Bootmenü des Installationsmediums mit S und Enter aufgerufen. Bei Archlinux gibt es offenbar mittlerweile auch einen zumindest rudimentären Installer, aber da muss man trotzdem noch sehr viel selbst konfigurieren. Die Eingabe von Kommandos ist je nach Desktop-Ausstattung kaum noch notwendig, aber der ein oder andere Befehl kann einem das Leben durchaus erleichtern. Mit einem sudo apt update && sudo apt upgrade bin ich einfach viel schneller als mich erst umständlich durch Oberflächen hangeln zu müssen.
Steffen

The man with the big fett Bauch, caught in the back of a Knallerbsenstrauch!

TKderKrasse

#9 ·

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Also um hier mal auf die ganzen fragen zu antworten, ein Livesystem ist ein System, was du vom USB-Stick bootest und dann kannst du das sofort benutzen. Die Einstellungen werden aber nach jedem Neustart zurückgesetzt. Also z. B. wenn du die Sprache von Englisch auf Deutsch änderst und dann neustartest ist es wieder englisch. Und installieren und loslegen ist bei linux Mint eigentlich schon so. Du installierst und dann kannst du eigentlich sofort loslegen mit, was du auch immer machen willst. da ist dann schon sowas mit LibreOffice und firefox und Thunderbird drauf. Ich sage, bei Linux mint ist das so, und das kann ich auch empfehlen. Ich war fast 2 Jahre auf linux Mint und habe es täglich benutzt. Mit der mate Desktop umgebung sind die auch ganz barierefrei. Das einzige, was halt ist, die sind halt sehr auf ihre eigene Desktopumgebung cinnemon fokussiert und haben halt auch Funktionen, die es nur da gibt. Das Problem da bei ist halt nur, dass die Cinnemon Desktopumgebung zwar schön aussieht, aber nicht barrierefrei ist. die sind zwar schon, vielleicht unbewust, besser geworden, sie sind aber immer noch nicht so gut wie Mate. Und das terminal brauchst du da auch kaum, weil die schon viel über grafische Werkzeuge machen. Zum Programme installieren brauchst du aber schon meistens das terminal. außer du findest es nicht so schlimm, dass der in der Anwendungsverwaltung beim Suchen oder auch generell bei den Programmnamen nur "listenobjekt" ansagt und nicht den namen des programm selbst. Oder zumindestens war das mit Linux Mint 22.2 so, vielleicht sind die ja mit 22.3 besser geworden. Mit anderen distros ist das aber teilweise nicht so wie ganz gegensätzlich arch wo du alles per Hand machen musst. Im Terminal. Standardmäßig ist da gar nichts drauf an Desktops. Und der Arch-installer von dem hier auch geredet wurde nimmt zwar viel Arbeit ab, aber zumindestens war der in der VM, wo ich das getestet habe nicht barrierefrei, dass ich das mal zu 'nem Textscript sagen muss die sind nähmlich meistens gut bedienbar. @Jonathan du hast ja gefragt, ob Fedora auch was ist. Zumindestens mit fedora mate kann ich dir was sagen, mit gnome hab ich mich noch nieh richtig angefreundet. Eigentlich ist es schon gut, aber beim installieren gibt es eine kleine schwierigkeit. Standardmäßig gibt es keine Tastenkombination zum Starten von orca. Du musst also blind ins terminal gehen und "orca" eingeben. Nur so kriegst du das an. Aber sonnst kann ich es schon empfehlen. sorry, dass der Beitrag jetzt so lang war, wollte mal auf alle fragen antworten.
Toni

rudolf

#10 ·

Transcription

So, hallo, ich habe selbst Ubuntu in einer VM ausprobiert. Mir persönlich wurde da die LTSC-Version zum damaligen Stande, die 24.04, empfohlen. Sie haben wohl in der letzten Zeit einige Änderungen am Installer unter anderem vorgenommen, wodurch er, glaube ich, irgendwie schlechter barrierefrei wurde oder so. Bin ich mir auch nicht ganz genau sicher, aber ich denke, Ubuntu war schon ganz geil in einer VM zu benutzen. Also, ja, aber ohne ein Terminal geht es nicht vorbei, meiner Meinung nach. Und ich finde es auch ehrlich gesagt schon wichtig, dass man das beherrschen kann. Zumindest rudimentär, weil man ist halt damit auch einfach deutlich effizienter, finde ich. Und man kann halt einfach, man hat viele Möglichkeiten. Das ist eigentlich ziemlich einfach. Ja, das dazu. Ich habe noch keine anderen Distributionen ausprobiert, wobei ich nochmal sagen kann, dass ich auch von diesen Blindi-Distributionen abraten würde, denn diese sind nicht so sicher wie, sage ich mal, Hauptdistributionen wie Ubuntu, Debian und so, die von offiziellen Leuten und sogar von Regierungen. Und so benutzt werden, weil, ja, also, so welche Distros sind halt eine Ein-Mann-Distro. Da kannst du nicht sagen, ob was auf deinem System funktioniert, das auf deren System nicht funktioniert, beziehungsweise das jetzt mal umgekehrt. Und es ist halt, ja, also zum Beispiel, ich habe die gar nicht zum Laufen gekriegt, glaube ich, auf einem Laptop von mir. Wobei, das ist ein Acer-Laptop, was auch schon sehr viel erklärt, also es macht eigentlich Sinn. Ubuntu habe ich dann nämlich auch nicht zum Laufen bekommen. Ja, aber anderes Thema. Jedenfalls, ich persönlich finde Ubuntu 24 ganz geil. Ich habe es mir auf Englisch in der VM gemacht, also die LTSC-Version, nicht die normale. Ist nice, ist bedienbar, der Ressourcenverbrauch ist relativ in Maßen. Also ich glaube, der benutzt jetzt irgendwie so 1,8 bis 2,5 Gigabyte an RAM, das echt okay ist. Ähm, ja. Also, ich habe noch keine anderen Distributionen ausprobiert, wurde aber auch allein schon, weil das so die bekanntesten sind und ziemlich langlebig sind und so die empfehlen, weil, keine Ahnung, bei mir ist so das Ding immer, es gibt sehr viele Linux-Distributionen, hört man ja, man liest ja, also ich zum Beispiel lese auf Mastodon irgendwie gefühlt jeden Tag von irgendwelchen neuen Distributionen und dann, es ist ja auch, keine Ahnung, also, ich persönlich würde dann auch einfach was bevorzugen, was etabliert ist. Was, sag ich ja, jahrzehntelang, wo jahrzehntelang dran gearbeitet wurde und was auch bekannt ist, anstatt dann irgend so eine halboffizielle Dings zu nehmen, die dann zwar auch gut gemaintained ist und vielleicht auch Open Source ist und so, aber die dann halt einfach nicht so bekannt ist und wo man dann auch gucken muss, okay, wie viele Apps sind kompatibel. Und apropos App-Kompatibilität, da müsste man natürlich auch drüber reden, Linux ist toll, aber es ist halt einfach so, dass es da auch Apps gibt, die nicht funktionieren. Es gibt die nur für Windows kompiliert wurden, beziehungsweise nur auf Windows funktionieren, die dann halt eben nicht auf Linux funktionieren, aber die Power als Super-User, die man da hat, ist natürlich nicht zu unterschätzen. So, und der Switch, der kommt jetzt natürlich ganz drauf an, was du willst. Wenn du Bock hast, dich mit Konfigurationsdateien rumzuergern, die standardmäßig irgendwas Schlechtes machen oder allgemein gerne Probleme. Fixen möchtest und dein System selber patchen möchtest und volle Kontrolle willst, dann definitiv hol dir Linux. Wenn du einer bist, der einfach nur es als normale Arbeitsdings benutzen will, normale Arbeiten, vielleicht mal ab und zu Elton oder andere Social-Media-Plattformen, ein bisschen Word, D-Stars, Internet-Browsing und vielleicht ein bisschen Games auch noch, dann ist Windows einfach ungeschlagen. Man hat NVDA, man hat viel größere Flexibilität. Einfach da muss man leider sagen und es ist auch deutlich besser. Aber wenn du sowas machen willst wie Development und oder du dir der Einschränkungen bewusst bist, die das Ganze mit sich bringt, also sprich, einige Apps sind nicht kompatibel, du bist halt weg von dem ganzen Windows-Dings, aber du hast halt dann dafür kein NVDA, beziehungsweise du musst es manuell emulieren. Und was? Das ist, wo sich auch die Frage bietet, okay, wie geil ist das jetzt? Von daher, ja, also am Ende bleibt die Wahl natürlich bei dir, aber ich würde persönlich empfehlen, irgendwie bei macOS oder Windows zu bleiben. Nicht, weil ich jetzt irgendwie besonders viel Erfahrung mit einer der beiden persönlich habe oder weil ich jetzt irgendwie meine, dich zu kennen oder so, aber weil einfach die Sache ist, Linux ist toll. Linux ist toll als Entwickler. Ist auch eine Art Bildungsmaschine und so, aber für die tägliche Arbeit, glaube ich, streitet man sich da zu viel rum mit Barrierefreiheitsproblemen, App-Inkompatibilitäten, welcher Distribution man überhaupt wählt, Konfigurationsproblemen und erstmal die ganzen Pakete zu installieren und so. Deswegen, wie gesagt, Linux ist cool, wenn du eine zweite Maschine hast. Ich habe jetzt gerade den Thread gar nicht mehr im Kopf, weil ich nur die letzten vier neuesten Beiträge gelesen habe. Aber wenn du eine alte Maschine hast, jetzt kein Hauptgerät. Und du das einfach auf der alten Maschine mal testen willst, die du dann vielleicht ab und zu mal benutzt, dann klar, mach's. Mach's und es wird wahrscheinlich geil sein, sich damit erstmal rum zu experimentieren und zu basteln. Aber wenn du jetzt nicht so bastelfreudig bist und einfach ein System willst, das läuft und das auch als dein Hauptsystem verwenden willst, dann definitiv macOS oder Windows.

Jonathan

#11 ·

Transcription

Ich denke Ubuntu ist schon gut, aber ich habe es auch vor zwei, drei Monaten mal auf meinem alten Laptop ausprobiert und da war eben das Problem, dass ich schon beim WLAN gescheitert bin. Also ich habe Orca angekriegt und so, aber dieser WLAN-Screen war halt, der verfolgte für mich keiner Struktur. Also vielleicht muss man auch erstmal Orca verstehen oder was, aber ich konnte mich da nicht wirklich gescheitert navigieren, weil mal war der Weiter-Button da, der Cancel-Button, was auch immer, der Zurück-Button, mal hat er mein WLAN-Netzwerk angezeigt, mal nicht. Dann wollte er sich... Dann wollte er sich aber irgendwie nicht verbinden, überspringen konnte ich es auch nicht, also ich fand, das war ein bisschen intransparent, ja, kann schon sein, dass sich dann was mit dem Installer geändert hat, die Version weiß ich jetzt nicht mehr genau, es war auf jeden Fall einfach die neueste von der Seite, also keine LTSC-Version, sondern einfach normal. Ja, naja, ja, muss ich mich, also möchte ich mich schon irgendwann mal damit ernsthaft auseinandersetzen, aber... Ich habe gerade, ehrlich gesagt, nicht den Drang dazu, nicht die Energie, so Windows 11 LTSC tut auch, was es soll, ohne den ganzen Blout, aber ja, ist schon durchaus ein interessantes Thema, immer wieder, ne, ich habe nur einige Leute gesehen mit Fedora, auch auf Mastodon, die blind sind, darum hat es mich interessiert, wie da der Stand der Dinge ist, aber... Ja, ich glaube, wenn, dann werde ich auch mit einer Mainstream-Icarian-Option gehen.

etno

#12 ·

Meine empfehlung lautet hier immer: Linux Mint (auf Ubuntu und das auf Debian basierend) in der Mate-Version.
-- (radiorobbe):
Ich habe übrigens bewusst die speziell für Blinde gebauten Distributionen ausgelassen. Im Grunde handelt es sich dabei nur um angepasste Mainstream-Distributionen mit voreingestellten Barrierefreiheitsoptionen und vielleicht noch zusätzlicher Software. Es ist OK, wenn man sowas nutzen möchte, aber im Grunde ist es unnötig, da mittlerweile in vielen normalen Distris Shortcuts zum Einschalten von Orca existieren.

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Religion ist Opium fürs Volk!

dave090679

#13 ·

Transcription

So, meine letzte Nachricht kann ich leider nicht löschen. Deswegen entschuldigt bitte. Da war irgendwie mein Mikrofon ausgestiegen. Jedenfalls zu Rudolf und zu Steffen noch zu dieser Linux-Geschichte. Diese Main-Distributionen, also IBM und Ubuntu und so weiter, die sind, und da gebe ich dir recht, Rudolf, die sind einfach gut. Also, man kann... Man kann die recht gut nutzen inzwischen. Und ich würde auch immer zu solchen Distributionen raten, weil die Sachen vereinfachen, die man normalerweise in Arch oder so zu Fuß machen müsste. Und... Ja, weil die eben auch Tools mitbringen, die man normalerweise dazu installieren müsste, oder wo man daran denken müsste, dass man die ja braucht. Also, das ging mir in Arch unheimlich oft so. Weil ich dann mich gewundert habe, warum ich meinen NTFS nicht einhängen kann. Und dann fiel es mir ein, ach, NTFS 3G hast du ja vergessen. Na gut, und Ubuntu bringt es halt mit, oder die BIM oder so. Ja, das ist tatsächlich so. Also, da habt ihr recht, Rudolf und Steffen. Und der Punkt, den Rudolf gebracht hat mit diesen ganzen blindenspezifischen Distributionen, den verstehe ich auch. Den kann ich auch nachvollziehen. Ich weiß nicht, Rudolf, meinst du damit jetzt speziell irgendwelche Tools? Wenn ja, dann gebe ich dir den Punkt. Weil ich das nämlich auch gesehen habe. Also, bei Knoppix zum Beispiel oder bei Adriane, da hast du irgendwelche Bash-Skripte, die zwar gut funktionieren, also sie funktionieren wunderbar, sie tun ihre Dienste, sie sind einfach zu handhaben, alles cool. Das Problem ist, dass du niemandem helfen kannst, der diese Bash-Skripte nicht hat und der dann auf dem Schlauch steht. Und dann steht ihr beide auf dem Schlauch. Du fängst mit so einer Distribution wie Knoppix oder Adriane an, gewöhnst dich an solche Tools wie NetCard-Config oder Alsa-Config oder ModConf oder sowas. Und dein Gegenüber nutzt dann eben so eine Distribution wie Debian oder Ubuntu oder so. Und dann, wenn der dich fragt, ja, wie konfiguriert man denn Netzwerkkarten? Und dann sagst du ihm... Wenn du dem irgendwas von NetCard-Config erzählst, dann wird er sagen, was? Oder wie kontrolliere ich, ob bestimmte Gerätetreiber da sind oder binde neue ein? Und dann erzählst du dem irgendwas von ModConf und dann sagst du, was? Wie? Was? ModConf? Und das ist halt die Gefahr. Also, ich bin auch kein Freund von irgendwelchen... Das ist auch in der Bedienung so. Das ist auch in der Bedienung irgendwelcher Programme so. Wenn ich gefragt werde, wie bedient man irgendwelche Programme oder gesagt kriegen würde, bedient man irgendwelche Programme, wie bedient man das und das und das und das? Und dann erzählen die mir irgendwas von JAWS-Tasten oder NVDA-Tasten oder auch so. Oder Orca-Tasten oder sowas. Dann nützt mir das in dem Moment was, weil ich die entsprechenden Screenreader kenne. Aber wer das eben nicht kennt, wenn mich jetzt jemand fragt, wie kommt man, weiß ich nicht, das war ja bei Outlook zum Beispiel auch so, unter Windows, weiß ich nicht, eine Benachrichtigung. Da gab es ja dann auch irgendwelche Tastenkombinationen, die nur funktioniert haben, wenn du JAWS benutzt hast oder sowas. Und sowas, weiß ich nicht, das gibt es sehr wahrscheinlich unter Linux irgendwie auch, wenn irgendwelche Tastenkombinationen nur funktionieren, wenn man Orca benutzt, um auf die Benachrichtigungen zu kommen oder sowas. In die Browser-Benachrichtigungen. Und deswegen finde ich das halt immer sehr viel schöner. Und sehr viel zugänglicher und sehr viel, ja, barrierefreier, wenn die Programme selber diese Tastenkombinationen mitbringen. Ja, so wie die Browser alle. Ja, Firefox oder so, da kann man halt mit F6 rumspringen zwischen den einzelnen Symbolleisten. Oder mit Alt-L, äh, Quatsch. Ich halte die Steuerung mit L in die Adressleiste zu springen. Sicher. Und dann kann ich dann mit Shift-Tab oder Tab vorwärts oder rückwärts hangeln. Ja, das funktioniert halt. Ähm, und, ähm, ja, da brauche ich dann nicht irgendwie, ähm, mich auf irgendeinen Screen wieder einzuschießen. Ja, das ist, das ist genau so ein, so ein ähnliches Muster. Ja, wenn man nur Insellösungen lernt. Ähm. Dann kann man auch nur den Leuten helfen, die diese Insellösungen auch benutzen. Das ist, äh, problematisch. Und, äh, das gilt halt bei Distributionen auch. Genau. Ja, nö. Aber, ja, den, den Punkt habt ihr auf jeden Fall. Ja.