Transkrypcja
Ja, was Linux-Distributionen angeht, erstmal zum Thema, da habe ich alles mögliche durchprobiert,
also Knoppix, also Debian-basierte Distributionen hauptsächlich. Ich hatte zwar auch SUSE mal
laufen, aber das hat mich dann doch nicht so vom Hocker gerissen, weil YAST eben wirklich
nicht will. Das geht ja bei der Installation im Prinzip schon los, die basiert ja auch auf YAST
und das habe ich irgendwie nie so richtig hingekriegt, weil das YAST einen Softcursor
benutzt hat, den der SBL, was sie als Screenreader benutzt haben, zwar theoretisch verfolgen kann,
das praktisch, aber irgendwie nie so richtig auf die Reihe geht.
Und deswegen kam das für mich einfach nicht in Frage. Ja, so kam es dann, dass ich 2003 mit Knoppix
3.2 anfing, über Debian gegangen bin, über Ubuntu gegangen bin, als Orca dann mit Ubuntu 6.10 in
Ubuntu einzog, wo er im Debian noch nicht drin war. Und dann 2017 bin ich dann zu Arch gegangen.
Warum bin ich zu Arch gegangen? Weil ich mal wissen wollte, wie so ein Roaring Release funktioniert.
Ich hatte zwar 2009 noch mal einen kleinen Abstecher ins Arch gemacht, aber das habe ich
dann sein lassen, weil ich keine grafische Oberfläche in die Gänge gekriegt habe.
Was habe ich damit gemacht? Ich habe anfangs hauptsächlich auf der Textkonsole damit rumgemacht.
Im Netz war ich mit Lynx unterwegs und mit E-Lynx später. Ja, Texte OCR habe ich mit G-OCR damals erkannt.
Und mit, äh, mit, äh, mit, äh, mit, äh, mit, äh, mit, äh, mit, äh, mit, äh, mit, äh, mit, äh, mit, äh, mit, äh, mit, äh, mit, äh, mit, äh, mit, äh, mit.
Mit, mit, mit, mit Scan-Image. Ähm, eben die Bilder vom Scanner geholt.
Gemailt habe ich mit Matt und mit einem zusammengestückelten, äh, Monstrum aus Postfix, Fetchmail und Matt, äh, und, äh, Pogmail.
Ja, Fetchmail hat die Mails von GMX mit POP3 abgeholt.
Postfix hat die in das, äh, Pogmail.
Postfach in mein lokales Postfach einsortiert, ähm, und von Pogmail gesagt gekriegt, wenn die Mail als, äh, Empfängeradresse meine E-Mail-Adresse hat, dann sortiere die bitte ins lokale Postfach ein.
Und mit Matt habe ich die dann aus dem lokalen Postfach abgeholt.
Ähm, sah alles sehr abenteuerlich aus, funktionierte aber jahrelang.
Und als dann die grafischen Oberflächen zugänglich wurden, ähm, da habe ich dann mit, äh, Thunderbird gemailt.
Und war mit Firefox im Web unterwegs.
Ähm, ja, ähm, und wie gesagt, seit 2016 bin ich im Arch.
Ähm, warum habe ich aber als Produktivsystem immer noch ein Windows?
Weil diese, weil, weil es eine Anwendung gibt, die mich dort immer noch festhält.
Und zwar ist das das zeitgesteuerte Aufnahmen, Aufnehmen von DVB.
Ähm, und zwar das Zeit-, nicht das zeitgesteuerte Aufnehmen, äh, nach statischen Zeitplänen, ja.
Nimm jeden Werktag von 16.05 Uhr bis 17.10 Uhr, äh, Tele 5 auf, sondern, äh, dynamische Zeitpläne.
Nimm alles von Tele 5 auf, was Andromeda heißt.
Nimm alles von Tele 5 auf, was Babylon 5 heißt.
Ähm.
Und das funktioniert eben unter Windows mit dem DVB-Viewer für mich besser als alles andere.
Unter Linux habe ich den VDR zwar mal angetestet, aber habe da nie einen Zugang dazu gefunden,
der, ähm, das Erstellen von Suchtimern, äh, und das Verwalten der Aufnahmen, äh,
ähnlich komfortabel gestaltet hätte, wie sich das mit dem DVB-Viewer macht.
Ähm, mit dem DVB-Viewer kann ich ja sagen, äh, oder dem Mediaserver vielmehr, ja, nimm mir das mal als MP2 auf,
nimm mir mal nur den Ton auf, ja, und dann fällt da eine MP2 raus.
Ähm, wie das mit den aktuellen DVB-Viewer-, äh, Quatsch, äh, VDR-Versionen aussieht, weiß ich nicht.
Aber, ähm, als ich mal, äh, mit einer älteren VDR-Version, ähm, eine Aufnahme gemacht hatte,
konnte man die zwar im VDR wunderbar hören und hat die auch als solche gesehen, also mit entsprechenden Namen.
Nur 20 Uhr, das erste, Tagesschau und so, also schönen sprechenden Namen.
Gucke ich aber ins Dateisystem, sehe ich...
einen Haufen zufällig benannter AVI-Dateien mit unterschiedlichen Längen,
die, wenn man sie sortiert nach Namen abspielt, auch, ähm, eine zufällige Reihenfolge ergeben haben.
Also, das war sehr... seltsam.
Wie gesagt, wie es die aktuellen VDR-Versionen im Hintergrund machen, weiß ich nicht.
Ähm, das habe ich nie mehr verfolgt.
Ähm, das hat mich dann...
dann so abgeschreckt, dass ich gesagt habe, so, da bleibe ich dann doch lieber bei meinem DVB-Viewer
und DVB-Viewer-Media-Server, der macht das wenigstens ordentlich.
Ähm, und, ähm, ja, also, VDR.
Und, äh, dann, äh, kam noch dazu, oder kommt noch dazu, das ist noch aktuell,
äh, dass ich den DVB-Viewer...
den DVB-Viewer unter Windows bedienen kann wie ein normales Computerprogramm.
Das heißt, ich habe es mit Standardelementen zu tun.
Ja, eine normale Menüleiste, die ganzen Unterentitäten, Kanalliste, EPG, Optionen und so weiter,
kommen als normale Dialoge, ja, die der Screenreader wunderbar auslesen kann.
Alles kein Problem.
Den VDR...
Ja, muss ich bedienen wie ein Fernseher.
Mit allen Konsequenzen.
Ja, also, da muss ich dann das OSD bedienen, äh, was auch noch ein Softcursor benutzt,
oder zumindest benutzt hat, äh, zumindest bis zu dem Zeitpunkt, wo ich das letzte Mal, äh, angetestet hatte.
Und das Plug-in, was ich damals benutzt habe,
äh, das Plug-in, was ich damals benutzt habe,
um den lokal als Textkonsole anzusprechen, wie hieß denn das, äh, äh, Output, Text, OSD,
nee, ich weiß es nicht mehr.
Also, ich weiß nur noch, dass es nicht mehr weiterentwickelt wird.
Ähm, jedenfalls, ähm, und das, das Telnet-Remote-Plug-in ist, glaube ich, nicht repräsentativ vom VDR.
Ähm, oder Remote-Plug-in, äh, was man dann auf Telnet trimmen kann, ist, glaube ich, nicht repräsentativ.
Ich weiß es gar nicht.
Jedenfalls, ähm, ja, hat mich das alles dann doch auch nicht vom Hocker gerissen.
Und dann habe ich gesagt, nee, dann bleibe ich dafür, äh, auf dem Windows als Produktivsystem, ähm,
und benutze das Linux eigentlich nur, um mir mal Dinge anzuschauen, äh, und den aktuellen Stand anzugucken,
was, was da so geht, äh, punktuell.
Ähm, ja.
Ähm, ja, warum bin ich auf Arch gegangen?
Weil ich mal wissen wollte, wie so ein Rolling Release funktioniert.
Ähm, mittlerweile ist es ja so, dass man auch Arch, also das Arch, was man bei Arch Linux.org bekommen kann,
ähm, mit einer sprechenden Installation anfangen kann.
Ähm, und das, äh, funktioniert mittlerweile jetzt auch recht, äh, recht gut.
Und die Braillezeile, die wird auch beim normalen Start, äh, erkannt.
Also selbst wenn man jetzt, ähm, Arch einfach so durchbootet, die Live-CD,
dann erkennt er die Braillezeile und die funktioniert und man hat die Konsole vor sich.
Also selbst das ist zugänglich von Anfang an.
Ähm, also da braucht man dann nicht mal Talking Arch.
Talking Arch gibt es, glaube ich, entweder gar nicht mehr, ähm, oder sie hängen noch auf irgendeinem Stand von 2019 fest.
Ähm, jedenfalls habe ich jetzt...
Ich habe jetzt auch auf einem Laptop mal ein Arch von 2021 aufgezogen, ähm, was auch sehr gut funktioniert hat.
Eigentlich genauso wie das Talking Arch, ähm, und, ähm, ja, wunderbar.
Ähm, ja, also, wie gesagt, das funktioniert.
Das funktioniert alles recht, äh, gut.