Technik

Dual Boot

Started by arminmoradi 6 posts last post 2 years ago

#1

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Hallo zusammen, ich glaube eher, ja, hallo Steffen, aber ich glaube, also ich sag mal so, folgendes. Ich hab hier neben mir einen alten Rechner stehen, der kann Windows 7 und XP unter anderem. Dafür ist er fähig. Und meine Überlegung ist gerade, das hab ich nämlich mal von einem YouTube-Video gehört, dass das jemand gemacht hat, ein Windows XP auf die SSD und dann noch ein Windows 7 drauf und dann kann man beim Starten halt wählen. Das möchte ich gerne machen. Jetzt stellt sich für mich nur ein Problem in den Weg, dass, wie soll ich als Blinder wissen, jetzt muss ich fall runter und Enter drücken. Jetzt kam mir so die Idee, man könnte doch den Group-Bootloader machen mit diesem Piepston. Steffen, wie könnte man das machen? Also wahrscheinlich mit einer Linux-Live-CD, ich weiß nur jetzt den Befehl nicht. Und wie kann ich dem dann anweisen, dass er dann bitte doch piepen soll? Denn wenn das... Piepen, das wäre für mich richtig nützlich natürlich. Ja, mehrere Windows-Versionen, ich weiß, ist ein bisschen viel leicht. Aber ich sag mal so, um nochmal mit einem guten 1XP rumzuexperimentieren, auf dem richtigen Hardware und dann noch mit einem Windows 7, das finde ich persönlich ist die beste Option. Ja, könnt ihr mir ja gerne mal sagen, was man da am besten tun kann. Jo, danke, tschüss.


#2

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Warum machst du das nicht über das Windows-Boot-Menü? Das geht doch relativ einfach. Gut, du hörst kein Piepsen, aber die Standard-Wartezeit sind 30 Sekunden. Also bis dahin solltest du es eigentlich hingekriegt haben, irgendein Betriebssystem auszuwählen. Die beiden Betriebssysteme sind immer oben und darunter kommen dann so irgendwelche Recovery-Modes oder was auch immer da noch verfügbar ist. Also spätestens so 10 Sekunden oder 5 Sekunden nachdem der Rechner eingeschaltet wurde, müsstest du eigentlich schon das Boot-Menü haben. Wenn du noch ein Linux drauf haben willst, dann ist es sowieso nochmal anders. Da hast du ja zum einen den Group-Bootloader und dann startet es, ich weiß nicht, ob das irgendwie noch ein bisschen zu Verwirrung führen würde, weil du hättest dann den Group-Bootloader, wo du das Windows startest. Und das Windows wiederum würde dir dann anbieten, nochmal auszuwählen, welches Windows du haben willst. Ich habe sowas noch nie gemacht. Ich habe das immer nur Windows und Linux, aber niemals mit Linux und zwei Windows. Da weiß ich nicht, wie das funktioniert. Obwohl doch, ich meine, das funktioniert so wirklich. Also du hast den Group-Bootloader, der bietet dir dann an, Windows zu starten, den Windows-Loader. Und der wiederum bietet dir dann an, das zweite Windows auch mit zu starten. Also du kommst um den Windows-Loader meines Wissens nicht herum. Und ich halte das auch nicht für ein Problem. Das ist, wie gesagt, 30 Sekunden reichen locker aus. Die Zeit kannst du dann auch über MS-Config noch hochsetzen. Also von daher...

Steffen

The man with the big fett Bauch, caught in the back of a Knallerbsenstrauch!

#3

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Ja, ähm, wo ist mein Mikro, ach da, hi, also, ja, ich probier's einfach mal, ja, Punkt ist halt nur der, ich weiß nie, wann er ins Bootmenü geht, weil dann springt die Platte erst an und, also da ist ja eine SSD und eine Festplatte und dann springt das und das erst an, na gut, ich muss mal mit dem sehen das durchgehen, dann kann ich mir das ja irgendwie ungefähr merken, ja, aber danke trotzdem.

#4

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Ja, das kann von Rechner zu Rechner unterschiedlich sein. Meiner piepst beispielsweise, sobald er anfängt zu booten. Früher hatte man ja diesen Power-Pieps, also da schaltete man den ein, dann piepte er und dann kam dieser Boot-Screen von BIOS, wo er dann alle Geräte oder wo er erstmal Bereitschaft anzeigte, was auch immer da auf dem Bildschirm stand. Dann wusste man aber auch, so zwei, drei Sekunden später fing der an zu booten und dann konnte man dann gegebenenfalls auch, wenn der in einem Boot-Menü war, die entsprechende Option wählen. Bei mir ist es halt noch einfacher. Ich habe diesen Pieps, der kommt direkt beim Boot-Vorgang, also nach dem BIOS-Setup, macht er so einen kleinen Pieps und dann ist er sofort im Boot-Menü bzw. im Boot-Vorgang. Wenn ich jetzt ein Boot-Menü vom Windows aus hätte, könnte ich dann wählen, was ich will. Schwieriger wird es, wenn ich das System-Boot-Menü, also sprich vom Gerät direkt booten möchte. Dann muss ich wirklich die Zeit genau abpassen. Ungefähr eine halbe Sekunde bevor der diesen Boot-Pieps macht, muss ich dann F11 drücken und habe dann eine Liste von Geräten, von denen ich booten könnte, wäre da ein Betriebssystem drauf. Das ist ein bisschen schwierig und ist von Rechner zu Rechner tatsächlich unterschiedlich. Aber von der Startzeit her kann man das eigentlich richtig machen. Das ist ein bisschen schwierig. Das ist ein bisschen schwierig, aber von der Startzeit her kann man das eigentlich richtig machen. Man kann sich relativ gut ausmessen. Und wie gesagt, das Ding ist 30 Sekunden offen, das Windows-Menü. Wenn man einmal das Windows hochgefahren hat, kann man sich das auch noch einstellen über msconfig. Wenn man die Zeit nicht ausreicht, aber 30 Sekunden. Also bis dahin sollte man es hingekriegt haben, auch als Blinder komplett die Option zu wählen.

Steffen

The man with the big fett Bauch, caught in the back of a Knallerbsenstrauch!

#5

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Hallo Armin, also ich habe mich da vor kurzem auch mal mit beschäftigt. Es ist halt so, es kommt immer darauf an, bei dem was du gerade hast, bei dem alten Rechner, wo Windows 7 und Windows XP drauf ist, gehe ich jetzt mal davon aus, dass er nicht auf UEFI, sondern noch auf BIOS läuft. Weil das ist ja immer quasi der Unterschied, wo er jetzt läuft, auf BIOS oder UEFI. Und in dem Sinne, wenn du jetzt wirklich Groove unbedingt installieren möchtest, ist das BIOS fast besser geeignet. Es ist nämlich so, du kannst es, wenn du jetzt dual booten möchtest, eben entweder so machen, wie es der Steffen schon gesagt hat, dass du dann einfach das Boot-Menü hast und Pfeil runterdrückst und Enter. Bloß man hat ja tatsächlich immer die Ungewissheit, ja ist es jetzt offen oder was zeigt es an, wie funktioniert es. Deswegen kann der Groove schon empfehlenswert sein. Und ich habe mal auf einer Seite gelesen, dass er Windows XP sogar selbst booten kann. Und neuere müsste er an den... Windows-eigenen Bootloader, also quasi an das Windows BIOS in dem Fall, eben weitergeben. Aber es gibt da eine recht elegante, meiner Meinung nach, Möglichkeit, den zu installieren. Weil es gibt auf SourceForge ein Projekt, das nennt sich Grub2Win, also geschrieben G-R-U-B, dann 2 als Zahl und dann W-I-N eben. Das ist quasi eine grafische Oberfläche und eben ein Setup, mit dem installiert man wirklich den Groove so, dass er eben vor dem BIOS oder UEFI gestartet wird. Und hat dann auch eine grafische Oberfläche, mit der man alle Optionen setzen kann. Und die schreibt dann quasi eine eigene Grub.cfg-Datei, also die Konfigurationsdatei. Und der Grub-Ordner ist auch direkt dann auf dem C-Laufwerk typischerweise. So installiert sich das. Und genau deswegen meinte ich auch, du hast einen Vorteil, weil du einen vermutlich BIOS-Rechner hast. Deswegen konnte ich es auch noch nicht ausprobieren. Ich habe nämlich einen Windows 10-Rechner mit UEFI, wollte das auch mal machen. Aber da bin ich drauf gestoßen, dass Microsoft... ...dieses Secure Boot als Voraussetzung setzt für jeden neu ausgelieferten Laptop. Was bedeutet, ja, wenn Secure Boot im UEFI an ist, wird kein anderer Bootloader zugelassen. Aber das trifft eben nur auf UEFI zu, weil das kann man tatsächlich nur mit sehender Hilfe ausschalten. Über Software geht das gar nicht. Aber weil du BIOS hast, gibt es das dann nicht. Und da kann er sich auch einfach so direkt vor das BIOS schreiben, ohne noch extra Module installieren zu müssen. Wie das auch beim UEFI ist. Und das Einzige ist, das konnte ich jetzt eben noch nicht testen, ob es tatsächlich die Option mit dem Piepton in der grafischen Oberfläche gibt. Weil die grafische Oberfläche ist ja quasi dazu da, die group.cfg-Datei zu schreiben. Und da kannst du eben auch festlegen, in welcher Reihenfolge alles gebootet werden soll. Das müsstest du halt mal nachschauen. Ich kann es ja leider nicht, weil der Secure Boot bei mir da im Weg ist. Aber wenn nicht, der Programmierer da ist eigentlich recht offen. Und auch in den ganzen Issues, die es da auf SourceForge gibt, meint er ja, diese Ticket, oder Tickets heißt er ja, auf GitHub heißt SourceForge, die schaut er sich an und wird da immer mal wieder reinschauen. Dann könntest du da ja auch reinschreiben, ja, in der group.cfg-Datei kann man die Option so und so setzen. Den genauen Syntax weiß ich jetzt nicht, aber im Debian-Wiki habe ich das schon mal gelesen. Ob er diese Möglichkeit bitte in seine grafische Oberfläche hinzufügt. Also so könntest du es dann machen und hättest quasi ein grafisch gesteuertes, also könntest du eben alles über die grafische Oberfläche konfigurieren. Und dann eben so den... Grub als Manager für den dual gebooteten Rechner nutzen.

#StandWithUkraine

#6

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Das Thema ist alt, aber ich gucke gerade mal die technischen Themen durch und da ich gerade eine ähnliche Frage im privaten hatte, also auch von einem älteren Nutzer, aber ein bisschen anders gestellt in Bezug auf das BIOS, klar das BIOS ist hier kein Thema oder das UEFI oder wie man die Ein- und Ausgabebasis da unten immer auch nennt. Ähm, ja, ich habe Dualboot zwischen zwei Linuxen und zugegebenermaßen, also es ist, eigentlich ist der, das Ganze so langsam, dass man eigentlich, sagen wir mal, selbst wenn man nicht genau weiß, wann es kommt, aber so lange dauert es nicht, wenn man da mal ein bisschen Gefühl drin hat und das ungefähr weiß, dann kann man das auch. Ja. Ich habe sogar zwei Linux untereinander und habe das sogar mit einem Grub, wobei beim Grub jeweils noch ein Advanced Settings oder Advanced Menü dazu kommt, das heißt, du hast das oberste Linux, dann hast du zu dem obersten oder oberen Linux deine Advanced Settings oder was auch immer, wo du die Kerne auswählen kannst, gut, das könnte man dann natürlich nicht und dann hast du erst das zweite Linux. Ja. Ich habe sogar zwei Linux und dessen Advanced Settings, ähm, und wenn man das dann mal weiß, dann geht das eigentlich auch, dann fährt man quasi, geht man quasi zweimal nach unten und die Zeit ist so lang beim Grub, dass man eigentlich so lange gar nicht wartet. Ähm, selbst wenn ich es mal fast verpenne, schaffe ich es immer noch, äh, ganz oft in eins der Linux zu fahren, also das ist, äh, so schlimm nicht. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Aber, äh, äh, ich kenne leider keinen Rechner mehr, der wirklich rumppipst. Also, ähm, ich kenne leider keinen Rechner mehr, der wirklich rumppipst. Zumindest bei den Notebooks nicht.

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