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Welche Linux-Umgebung am besten für Blinde?

Technik

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Jokyboy129

#1 ·

Transcription

hallo ich wollte mal fragen was die beste linux desktop umgebung beziehungsweise das beste betriebssystem ist das mit screenreader bedienbar ist weil ich habe einen alten laptop von 2014 zu hause herum stehen und ich habe mir gedacht ich könnte darauf ja linux installieren nur irgendwie alle distros die ich bisher probiert hatte hatten irgendwelche lücken deshalb dachte ich mir ich frage einfach einmal die linux freaks hier

radiorobbe

#2 ·

Am besten keine dieser vorgefertigten Blinden-Distributionen, die kochen im Grunde auch nur mit Wasser, und sind schlimmstenfalls veraltet. Ich würde es bei älteren Geräten mit Debian und dem MATE-Desktop versuchen, man kann auch Ubuntu MATE nehmen wenn das Gerät schon SecureBoot aktiviert hat. In beiden Systemen kann man den Orca-Screenreader per Tastenkombination aktivieren. Prinzipiell muss man sich bei Orca aber im Vergleich zu Windows-Bildschirmlesern immer auf Performance-Einbußen einstellen. Je nach Grafik-Framework kann es unlesbare Programmfenster und ähnliches geben. Es gibt derzeit keine Desktop-Umgebung, die wirklich barrierefrei ist, es sei denn man arbeitet rein auf Shell-Ebene. Wer sich mit Linux beschäftigt, muss das auch wirklich wollen, und die von Windows gewohnten Erwartungen herunterschrauben, sonst ist man schnell frustriert. Trotzdem kann es durchaus eine Menge Spaß machen.
Steffen

The man with the big fett Bauch, caught in the back of a Knallerbsenstrauch!

Jokyboy129

#3 ·

Danke, an Blindendistributionen dachte ich auch nie, hab ich auch ehrlich gesagt noch nie davon gehört. Und Ja, das Gerät hat bereits Secure Boot. Dann werde ich es wohl mit Ubuntu und Mate Desktop versuchen, nachdem ich mit Gnome gescheitert bin.

etno

#4 ·

Hat Ubuntu Mate mittlerweile einen zugänglichen Installer? Das war zumindest früher mal Calamaris und der war nicht zugänglich. Linux Mint mit Mate-Desktop setzt auf Ubiquity, soweit ich weiß, ist auf jeden Fall mit ORCA zugänglich, weshalb ich eher zu Mint raten würde.
-- (radiorobbe):
Am besten keine dieser vorgefertigten Blinden-Distributionen, die kochen im Grunde auch nur mit Wasser, und sind schlimmstenfalls veraltet. Ich würde es bei älteren Geräten mit Debian und dem MATE-Desktop versuchen, man kann auch Ubuntu MATE nehmen wenn das Gerät schon SecureBoot aktiviert hat. In beiden Systemen kann man den Orca-Screenreader per Tastenkombination aktivieren. Prinzipiell muss man sich bei Orca aber im Vergleich zu Windows-Bildschirmlesern immer auf Performance-Einbußen einstellen. Je nach Grafik-Framework kann es unlesbare Programmfenster und ähnliches geben. Es gibt derzeit keine Desktop-Umgebung, die wirklich barrierefrei ist, es sei denn man arbeitet rein auf Shell-Ebene. Wer sich mit Linux beschäftigt, muss das auch wirklich wollen, und die von Windows gewohnten Erwartungen herunterschrauben, sonst ist man schnell frustriert. Trotzdem kann es durchaus eine Menge Spaß machen.

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Religion ist Opium fürs Volk!

radiorobbe

#5 ·

Keine Ahnung was Ubuntu MATE verwendet. Den Installer würde ich zwar nicht als komplett barrierefrei bezeichnen, aber er ist auf jeden Fall zugänglich.
Steffen

The man with the big fett Bauch, caught in the back of a Knallerbsenstrauch!

Jokyboy129

#6 ·

Werden wir ja sehen, sehende Hilfe brauch ich beim Installieren sowieso, kenne den Bootmanager von dem Gerät nicht.

werwoelfchen

#7 ·

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Oh, hier ist nochmal wieder was zu Linux reingekommen. Also was Ubuntu Mate momentan macht, weiß ich nicht. Ich weiß nur, dass Linux Mint 22 einen zugänglichen Installer hat, wo man, sagen wir mal, wenn man jetzt keine großen Anforderungen an die Partitionierung stellt, eigentlich klarkommt. Und auch dann, wenn man ein Dual-Boot-System machen möchte, weil wenn Windows schon drauf ist, merkt das das Installationsprogramm. Das ist meines Wissens immer noch Ubiquiti. Die Installersoftware nennt sich so. Die war in 1804 mal nicht zugänglich, in 2004 dann aber schon wieder. Ich habe zu der Zeit dann auf Linux Mint umgeswitcht. Bin da bis heute geblieben mit Mate Desktop. Ne, vorgefertigte Blinden-Distributionen nehme ich tatsächlich auch nicht. Ich habe mal welche getestet, aber das Accessible-Coconut ist mir einfach zu überladen. Und wenn ich wirklich was von denen haben wollte, könnte ich mir noch immer ein Personal Package Archive, ein PPA, also Persönliches Paketarchiv, könnte man auf Deutsch auch sagen. Hinzufügen, das ist nichts anderes als eine Internetadresse, aus der dann das Linux Mint oder das Ubuntu, Linux Mint ist eine Ubuntu-Variante im Grunde genommen, die Software herunterladen kann. Sowas gibt es unter Windows eher nicht. Da gibt es diese Softwarequellen-Architekturen einfach nicht, wo man einfach sagen kann, hey, füge mir mal bitte die und die Softwarequellen. Hinzu, die möchte ich auch verwenden. Nein, das geht da eher nicht. Das gibt es bei Windows nicht. Da hat man zwar mittlerweile das WinGet, was so ein bisschen Ähnlichkeiten hat, aber man hat es eigentlich auch nur rudimentär. Deswegen, also ich weiß nicht, ob Accessible-Coconut überhaupt noch PPAs führt, also Persönliche Pakete. Bei Launchpad, l-a-u-n-c-h-t-a-d.org ist da die Adresse, wo man solche PPAs findet, hauptsächlich. Aber eigentlich braucht man diese PPAs häufig nicht. Es sei denn, man hat besondere Voraussetzungen, die man haben will, also irgendwelche Sprachausgaben. Wenn man zum Beispiel die Festival Lite haben will, dann muss man nicht zwangsläufig ein Accessible-Coconut nehmen, sondern kann das auch einfach so installieren. Da gibt es dann entsprechende Paketnamen, aber die habe ich jetzt nicht mehr im Kopf. Das ist jetzt aber, glaube ich, auch nicht das Thema hier. Mir geht es nur darum, ich halte mich von solchen Dingern auch fern, weil es immer wieder sein kann, dass dann irgendwelche Sachen wegbrechen und dann sitzt man plötzlich. Da, ja, was mache ich nun? Weil die Maintainer, also die, die das betreiben, plötzlich aufgeben oder nicht mehr da sind oder was weiß ich wie. Und dann, hm, was machen wir jetzt? Ja, da ist dann irgendwie einfach mal irgendwann Pumpe und dann, ja, hm. So, und deswegen solche Sachen wie Ubuntu Mate, solche Sachen wie Linux Mixer. Mint, Mate auch, die werden immer weiterlaufen irgendwo. Aber Ubuntu Mate natürlich am ehesten, weil wenn Linux Mint mal aufgeben sollte, dann haben wir immer noch Ubuntu Mate übrig. Oder Ubuntu mit Gnome-Oberfläche, das ginge dann auch. Das ist nicht weiter schlimm, das geht auch. Ich mag zwar lieber das Mate-System, aber ich könnte mit dem Gnome auch. Das ist halt ein Leben. Ich habe das auch mal eine Zeit lang gemacht, aber jetzt schon lange nicht mehr.

felix.keler

#8 ·

Ihr Könnt euch mal Linux Mint anschauen, auch mit dem Mate Desktop. Das funktioniert super.

etno

#9 ·

Ist auch immer die Option, die ich Einsteiger*innen empfehle. Hinsichtlich Zugänglichkeit tut sich bei KDE aber gerade auch viel!
Religion ist Opium fürs Volk!

Jokyboy129

#10 ·

Danke, Linux Mate ist installiert. Kann mir jemand von den Mate-Nutzern sagen, wie man blind Apps zum Schreibtisch hinzufügt? Wenn ich in der Suche zB nach Fireox suche und die Kontexttaste drücke passiert nichts, und wenn ich einfach Rechtsklick mache fügt er immer die Firewall zum Schreibtisch hinzu.

TKderKrasse

#11 ·

Hi, ich habe früher mal Linuxmint Mate genutzt. Hast du schon mal AlT+F1 ausprobiert. Dann geht das Mate-anwendungsmenüh auf. Da musst du dir dann die anwendung raussuchen und dann rechts Klick machen. Da müsste man das dann hinzufügen können.
Toni

TKderKrasse

#12 ·

ich bin jetzt allerdings von Linuxmint Mate weg, weil ich dort einige probleme hatte. Jetzt suche ich ebenfalls eine andere Distro. Am besten eine mit Rolling Release. Hat jemand eine idee, was ich nehmen kann?
Toni

etno

#13 ·

Arch ist meine Wahl, hab immer das original genommen und händisch installirt. Gibt auch auf Arch aufsetzende Distros, selbst installiert hab ich die bisher noch nicht.
-- (TKderKrasse):
ich bin jetzt allerdings von Linuxmint Mate weg, weil ich dort einige probleme hatte. Jetzt suche ich ebenfalls eine andere Distro. Am besten eine mit Rolling Release. Hat jemand eine idee, was ich nehmen kann?

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Religion ist Opium fürs Volk!

TKderKrasse

#14 ·

Kann man Arch barrierefrei installieren und wenn ja wie?
Toni

paddelberd

#15 ·

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Ja, also ich habe mal versucht mit Orca zu arbeiten, ja. Mit den Fighters kann ich da ja gar nichts ausrichten oder auswählen, ja. Und da war ich dann auch relativ schnell frustriert, deswegen, ja, keine Ahnung. Ja, war natürlich etwas blöd. Ich durfte nämlich mal an einem PC von einem Kollegen mal rumprobieren, aber ich habe es nicht geschafft.

etno

#16 ·

Beim Start des Bootmediums landest du in einer Liste mit Startmöglichkeiten. 1X Pfeil runter gefolgt von ENTER bringt dich in die Konsole mit aktiviertem Screenreader.
Früher war das Erscheinen besagter Auswahlliste durch einen sound kenntlich gemacht, der dann irgendwann wieder verschwunden ist. Wie das mittlerweile aussieht, weiß ich nicht.
-- (TKderKrasse):
Kann man Arch barrierefrei installieren und wenn ja wie?

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Religion ist Opium fürs Volk!

paddelberd

#17 ·

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kombination musste das ja sein ja ich bin ja überhaupt nicht mit zurechtgekommen ich war irgendwie nur im was ist das standen oder was das war keine ahnung da das war ich kam da überhaupt nicht mit zurecht

etno

#18 ·

Es gibt auf Arch basierende Distros mit grafischem Installer, ie z.T. durchaus einsteigerfreundlich sind. Reines Arch arbeitet nach dem KISS-Prinzip: Möglichst wenig zeugs ab Werk, Nutzer installiert und konfiguriert alles selbst, behält dabei die Kontrolle und entscheidet, was gebraucht wird und was nicht. Das ist genau das, was mir persönlich zusagt, allerdings nicht jedermanns Sache.
Es gibt auch Installationsscripts, die im Terminal ablaufen, die hab ich selbst aber ni verwendet.
Religion ist Opium fürs Volk!

dave090679

#19 ·

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Ja, genau so ist es. Ich habe auch mein Arch zu Fuß installiert, nach der Anleitung von Kyle. Ich weiß gar nicht, ob es sie überhaupt noch irgendwo gibt. Also ich habe sie noch, aber ob es sie irgendwo noch online gibt. Die gab es damals bei TalkingArch.tk und ich habe auch damals mit TalkingArch angefangen. Ich habe 2009 schon mal einen Anlauf gemacht mit Arch, aber das ging nicht. Also es ging schon, aber nur konsolenbasiert. Ich habe da kein X aufgekriegt, zum Laufen gekriegt. Und dann 2015 habe ich es dann geschafft, ein X zum Laufen zu bringen und das läuft bis heute. Und ja, ich sehe das genauso mit Arch. Ich weiß gar nicht, ob das aktuelle Arch noch eine Installation, aber ich weiß gar nicht, ob das aktuelle Arch noch eine Installation hat. In dem, was ich 2009 hatte, gab es irgendwie sowas wie ArchSetup.sh oder Setup.sh oder so. Aber auch ganz komisch geschrieben. ArchSetup, glaube ich, entweder war es ArchSetup, großes A, großes S oder Setup.sh, großes S. Ich weiß es nicht mehr. Und ich weiß auch nicht, ob die... Ich weiß nicht, ob die heutigen Arch-Distributionen so ein Skript überhaupt noch mitliefern. Aber ja, ich habe das damals zu Fuß gemacht. Und ja, man muss, wenn man das zu Fuß macht, dann auch an sehr viele Sachen selber denken. Also eben sowas wie, wenn man ein EFI-System hat, nicht nur den Bootloader. Und ja, man muss, wenn man ein EFI-System hat, nicht nur den Bootloader installieren, sondern ihn dann auch mit install.grub oder grub.install, das verwechsel ich jedes Mal, ins EFI eintragen. Beziehungsweise vorher mit grub.mk.config entsprechend die Konfiguration erstellen und dann mit grub.install das Ganze ins EFI eintragen. Und so weiter. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. sicher, Soundkonfiguration, damit dann die Soundkarte, die man im Live-System ausgewählt hat, auch im fertig installierten System aktiv ist. Solche Sachen halt. Das ist sehr viel Handarbeit. Also ja, wenn man sich wirklich darauf einlassen will und wirklich verstehen will, wirklich mal das Experiment machen will, um zu verstehen, wie so ein Linux von innen aussieht und wie die Komponenten da zusammenlaufen und was da eigentlich abläuft, dann kann ich nur Arch empfehlen, weil man da sehr viel lernen kann. Aber wenn man eine Distribution will, die man installiert und wo man bei der Installation an die Hand genommen wird. Und dann läuft das am Ende. Dann kann man tatsächlich sowas wie Ubuntu oder Linux Mint oder so nehmen. Fedora oder Knoppix bin ich mir jetzt nicht mehr so sicher. Oder OpenSUSE bin ich mir jetzt nicht mehr so sicher, weil ich irgendwie den Eindruck habe, dass das die alle noch oder was heißt noch, dass die alle auf SBL basieren. Und SBL hat zumindest meiner bisherigen Wahrnehmung nach, was Breilzeilen angeht, was neuere Breilzeilen angeht, enormen Nachholbedarf. Solange der nicht aufgeholt ist, kann man diese Distribution eigentlich aktuell nicht mehr empfehlen. Auch Knoppix Adriane war in dem Moment raus, als sie auf SBL gegangen sind. Ja, ich weiß, warum das passiert ist, weil das mit diesem Menü-System zu tun hatte. SBL hat ja in diesem Menü-System nicht nur die Breilzeile angetrieben, sondern auch die E-Speak mitgeschleift, die dann sozusagen... Ja, aber man hat es vorhin schon mal im Prozess, als man sich durch das Menü-System bewegt hat, auch gesprochen hat. Und deswegen wurde da auf SBL gesetzt. Verstehe ich alles? Hat Klaus Knopper damals in seinen Linux-Tagen auch erklärt. Das heißt, sein auf den Linux-Tagen, als er da den Vortrag über Adriane gehalten hat. Das war frisch, als die 7er frisch raus war. Ja, das war frisch. Aber weil SBL eben was Zeilen angeht, so etwas... extrem hinterher ist, würde ich SBL-basierte Distributionen nicht mehr empfehlen. Sondern immer nur Braille-TTY-basierte Distributionen. Braille-TTY hat mittlerweile auch, meiner Wahrnehmung nach, eine sehr robuste automatische Braille-Zahlen-Erkennung. Die ausgewachsenen Distributionen, Ubuntu, Linux Mint und so weiter, richten Braille-TTY mittlerweile auch so ein, dass es nicht nur automatisch erkennt, welche Zeile dran hängt und wo die hängt, sondern auch automatisch einen Zeichensatz einrichtet, der passend zur eingestellten Systemsprache ist. Wenn ich Ubuntu auf Deutsch aufziehe, dann bekomme ich, wenn Braille-TTY geladen wird, automatisch auch eine deutsche Braille-Tabelle und muss nichts dafür tun. Deswegen würde ich eigentlich immer Braille-TTY-basierte Distributionen nehmen. Oder Distributionen, wo Braille-TTY dabei ist. SBL, eigentlich, das gehöre ich für Nachholbedarf dabei. Und ja, ich glaube, wenn man SBL noch mal in die Hand nehmen würde und da mal einen Co-Piloten drauf gucken lassen würde, GitHub-Co-Piloten drauf gucken lassen würde, hier rüste mal die HID-Zeilen nach und so, hm, würde der das vermutlich sogar hinkriegen. Da sehe ich enorm viel Potenzial, solche liegen gebliebenen Sachen mit KI relativ schnell und relativ effizient wieder nach vorne zu bringen. Deswegen glaube ich schon, dass das eventuell geht. Also ich habe prinzipiell nichts gegen SBL. Überhaupt gar nichts. Es müsste nur weiterentwickelt werden.

werwoelfchen

#20 ·

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Da sind wir also bei den Linux-Distros für Blinde. Ja, Linux Mint Mate ist schon cool, aber ich habe dann einfach Linux Mint gelassen und den Gnome Core noch drauf installiert, dass ich sozusagen die Gnome-Oberfläche noch habe und somit Mate und Gnome habe. Mein Grund dafür ist der, dass ich, wenn ich neue Bluetooth-Geräte anmelden will, unter Gnome es einfacher habe. Unter Linux Mint Mate habe ich das Problem, dass dann zwar eine Benachrichtigung aufgeht, mit der ich interagieren müsste, auf die ich aber mit Orca aus irgendwelchen Gründen nicht raufkomme. Dann wollte ich mir ein Modul dafür schreiben, bis mir dann auffiel, ja Moment mal, brauchst du eigentlich gar nicht, du kannst gleich den Gnome-Desktop nehmen. Das läuft auch. Ja, also damit habe ich dann überall Gnome jetzt eigentlich. Und das einzige, wo noch Linux Mint Mate läuft, ist hier in Berlin. Aber da arbeite ich auch nicht so mit Bluetooth-Geräten, sodass ich das Problem da eigentlich nicht habe. Ich habe an sich noch einen OpenSUSE 16 mit Gnome und Wayland, aber den musste ich mithilfe installieren, weil aus irgendwelchen Gründen das Live-Video bei OpenSUSE sich nicht hochfuhr. Und dann habe ich die Installation genommen, so wie sie OpenSUSE 16 ist. Was ich denke, aber da musste ich dann mithilfe arbeiten, leider. Was sonst noch gut wäre oder ist, wobei ich da gehört habe, dass sich der Installer etwas geändert haben soll, ist Fedora. Aber den muss ich selber erstmal nochmal neu aufsetzen. Ich habe nämlich einen Fedora mit Mate, will aber einen Fedora mit Gnome machen, also mit Standard. Das ist dann mit RPM, also Red Hat Package. Ich habe einen Fedora mit Gnome-Manager und will eigentlich irgendwann nochmal einen Arch haben. Eigentlich denke ich, dass ich ein normales Arch nehmen würde. Ich hatte es mal mit Manjaro probiert, aber der ist mir dann gleich beim nächsten Update um die Ohren geflogen. Und zwar so, dass nur noch das Boot-Menü erschien und der sich im Kreis drehte und gar nicht mehr hochbootete. Bei SUSE ist es mir noch nicht passiert. Entweder nehme ich ein normales Arch oder ich versuche tatsächlich das Cache-OS, von dem jetzt alle reden, was eben auch für Spiele optimiert ist. Und optimierte Kernel hat. Entweder versuche ich das oder ich nehme tatsächlich ein normales Arch. Das ist das, was ich mir gerade so denke. Ähm, mir hat auch das Fedora mal den Arsch gerettet, als irgendwann unter Linux mit Mate plötzlich bestimmte Mail-Server nicht mehr erreichbar waren. Das hing aber mit dem Router zusammen, an dem ich angeschlossen war. Ähm, und dann habe ich das in Mint wieder mal weiterführen können. Aber ich brauche immer auch Ersatzsysteme. Ähm, und in Windows habe ich keine Mail-Programme mehr installiert, die mir Mails abrufen. Ähm, und dann habe ich das in Mint wieder mal weiterführen können. Aber ich brauche immer auch Ersatzsysteme. Ähm, und in Windows habe ich keine Mail-Programme mehr installiert, die mir Mails abrufen. Ich weiß nicht, ob ich wahrscheinlich mit Windows Mail oder mit irgendwas da arbeiten könnte, aber mache ich nicht. Ähm, ja, mal sehen. Äh, was ich gerne mal ausprobiert hätte, wäre ein Garuda-Linux. Das ist auch ein Arch-Basis oder Arch-basiertes. Hat aber leider kein Orca drin. Ähm, ich hatte dann die Macher von Garuda angeschrieben, weil sie auf ihren Seiten auch geschrieben haben, ja, alle sollen Zugang haben und blim, blum, blum. Dann hieß es, ja, äh, ist ein guter Punkt, aber seitdem habe ich keine Neuerungen gesehen. Ähm, wenn irgendwann mal ein neues Garuda-Linux käme, würde ich mich mal wieder dransetzen und mal gucken, ob da, da fuhr nämlich ein Live-System hoch, äh, aber es war kein, äh, kein Orca drin und es war standardmäßig ein Gnome. Insofern, ähm, ja, mittlerweile stehe ich auch tatsächlich mehr auf Gnome als auf Mate, was tatsächlich mit dem, mit der Bluetooth-Anbindung zu tun hat. Auch den Dash, äh, im Gnome habe ich schätzen gelernt, den gibt's ja bei Ubuntu immer direkt links von den, äh, Desktop-Icons am linken Rand. Bei dem normalen Gnome, wo kein Ubuntu hinterhängt, ist er halt der Dash mit Bestandteil des, äh, Suchmenüs. Also, halt F1 beziehungsweise Windows-Taste. Aufnahmsgleich.

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