Transcription
Ja, genau so ist es. Ich habe auch mein Arch zu Fuß installiert, nach der Anleitung von Kyle.
Ich weiß gar nicht, ob es sie überhaupt noch irgendwo gibt. Also ich habe sie noch, aber ob es sie irgendwo noch online gibt.
Die gab es damals bei TalkingArch.tk und ich habe auch damals mit TalkingArch angefangen.
Ich habe 2009 schon mal einen Anlauf gemacht mit Arch, aber das ging nicht.
Also es ging schon, aber nur konsolenbasiert. Ich habe da kein X aufgekriegt, zum Laufen gekriegt.
Und dann 2015 habe ich es dann geschafft, ein X zum Laufen zu bringen und das läuft bis heute.
Und ja, ich sehe das genauso mit Arch.
Ich weiß gar nicht, ob das aktuelle Arch noch eine Installation,
aber ich weiß gar nicht, ob das aktuelle Arch noch eine Installation hat.
In dem, was ich 2009 hatte, gab es irgendwie sowas wie ArchSetup.sh oder Setup.sh oder so.
Aber auch ganz komisch geschrieben. ArchSetup, glaube ich, entweder war es ArchSetup, großes A, großes S oder Setup.sh, großes S.
Ich weiß es nicht mehr.
Und ich weiß auch nicht, ob die...
Ich weiß nicht, ob die heutigen Arch-Distributionen so ein Skript überhaupt noch mitliefern.
Aber ja, ich habe das damals zu Fuß gemacht.
Und ja, man muss, wenn man das zu Fuß macht, dann auch an sehr viele Sachen selber denken.
Also eben sowas wie, wenn man ein EFI-System hat, nicht nur den Bootloader.
Und ja, man muss, wenn man ein EFI-System hat, nicht nur den Bootloader installieren, sondern ihn dann auch mit install.grub oder grub.install,
das verwechsel ich jedes Mal, ins EFI eintragen.
Beziehungsweise vorher mit grub.mk.config entsprechend die Konfiguration erstellen und dann mit grub.install das Ganze ins EFI eintragen.
Und so weiter.
Ja.
Ja.
Ja.
Ja.
Ja.
Ja.
Ja.
Ja.
Ja.
Ja.
Ja.
Ja.
Ja.
Ja.
Ja.
Ja.
Ja.
Ja.
Ja.
Ja.
Ja.
Ja.
Ja.
Ja.
Ja.
Ja.
Ja.
Ja.
Ja.
Ja.
Ja.
Ja.
Ja.
Ja.
sicher, Soundkonfiguration, damit dann die Soundkarte, die man im Live-System ausgewählt
hat, auch im fertig installierten System aktiv ist. Solche Sachen halt. Das ist sehr viel
Handarbeit. Also ja, wenn man sich wirklich darauf einlassen will und wirklich verstehen
will, wirklich mal das Experiment machen will, um zu verstehen, wie so ein Linux von
innen aussieht und wie die Komponenten da zusammenlaufen und was da eigentlich abläuft,
dann kann ich nur Arch empfehlen, weil man da sehr viel lernen kann. Aber wenn man eine
Distribution will, die man installiert und wo man bei der Installation an die Hand genommen
wird.
Und dann läuft das am Ende. Dann kann man tatsächlich sowas wie Ubuntu oder Linux Mint
oder so nehmen. Fedora oder Knoppix bin ich mir jetzt nicht mehr so sicher. Oder OpenSUSE
bin ich mir jetzt nicht mehr so sicher, weil ich irgendwie den Eindruck habe, dass das
die alle noch oder was heißt noch, dass die alle auf SBL basieren. Und SBL hat zumindest meiner
bisherigen Wahrnehmung nach, was Breilzeilen angeht, was neuere Breilzeilen angeht, enormen
Nachholbedarf. Solange der nicht aufgeholt ist, kann man diese Distribution eigentlich aktuell
nicht mehr empfehlen.
Auch Knoppix Adriane war in dem Moment raus, als sie auf SBL gegangen sind. Ja, ich weiß,
warum das passiert ist, weil das mit diesem Menü-System zu tun hatte. SBL hat ja in diesem
Menü-System nicht nur die Breilzeile angetrieben, sondern auch die E-Speak mitgeschleift, die
dann sozusagen...
Ja, aber man hat es vorhin schon mal im Prozess, als man sich durch das Menü-System bewegt hat, auch gesprochen hat. Und deswegen wurde da auf SBL gesetzt. Verstehe ich alles? Hat Klaus Knopper damals in seinen Linux-Tagen auch erklärt. Das heißt, sein auf den Linux-Tagen, als er da den Vortrag über Adriane gehalten hat. Das war frisch, als die 7er frisch raus war.
Ja, das war frisch.
Aber weil SBL eben was Zeilen angeht, so etwas...
extrem hinterher ist, würde ich
SBL-basierte Distributionen nicht mehr
empfehlen.
Sondern immer nur Braille-TTY-basierte
Distributionen. Braille-TTY
hat mittlerweile auch, meiner
Wahrnehmung nach, eine sehr robuste
automatische Braille-Zahlen-Erkennung.
Die ausgewachsenen
Distributionen, Ubuntu,
Linux Mint und so weiter,
richten Braille-TTY
mittlerweile auch so ein,
dass es nicht nur automatisch
erkennt, welche Zeile dran hängt
und wo die hängt, sondern auch
automatisch einen
Zeichensatz einrichtet,
der passend zur eingestellten
Systemsprache ist.
Wenn ich Ubuntu
auf Deutsch aufziehe, dann bekomme ich,
wenn Braille-TTY geladen wird,
automatisch auch eine deutsche
Braille-Tabelle und muss nichts dafür tun.
Deswegen würde ich eigentlich immer
Braille-TTY-basierte
Distributionen nehmen.
Oder
Distributionen, wo Braille-TTY
dabei ist.
SBL,
eigentlich, das
gehöre ich für Nachholbedarf
dabei. Und ja,
ich glaube, wenn man
SBL noch mal
in die Hand nehmen würde
und da mal
einen Co-Piloten drauf gucken lassen würde,
GitHub-Co-Piloten drauf
gucken lassen würde, hier rüste mal
die HID-Zeilen nach
und so,
hm, würde der das vermutlich
sogar hinkriegen.
Da sehe ich
enorm viel Potenzial,
solche liegen gebliebenen
Sachen mit KI
relativ schnell und
relativ effizient wieder nach vorne
zu bringen.
Deswegen glaube ich
schon, dass das
eventuell geht. Also ich habe
prinzipiell nichts gegen
SBL. Überhaupt gar nichts.
Es müsste nur weiterentwickelt werden.