Hallo in die Runde, jetzt habe ich auch mal ein Thema eröffnet, weil ich eine Frage habe, also ich verwende, um es jetzt erstmal grundsätzlich zu erklären, Debian Linux und habe dabei ein Problem mit meinem Web-Server, nämlich immer wenn ich quasi im Web-Browser meine IP eingebe, halt Port 80, kommt da eine 502 Bad Gateway Fehlermeldung.
Und darunter steht dann dieses NGINX, dieser NGINX Web-Server. Und das verstehe ich schon mal nicht, weil ich habe nämlich Apache installiert und nicht diesen NGINX und deswegen weiß ich nicht eben, warum der da läuft und warum der Fehlermeldungen ausgibt.
Und gibt es eine Möglichkeit zu prüfen, welcher Dienst quasi einen bestimmten Port, in dem Fall 80, eben gerade benutzt. Ich habe wirklich nochmal mit dpkg geschaut, das NGINX-Paket ist auch nicht installiert.
Und da, wie schon gesagt, würde mich halt mal interessieren, ob es irgendeinen Befehl gibt, der einem ausgibt, welcher Dienst gerade den Port 80 nutzt, weil aus einer Telnet-Verbindung bin ich auch nicht schlau geworden. Die ist zurückgewiesen worden.
Ja, hallo nochmal. Also ich habe jetzt eben mal versucht, den Apache neu zu installieren, einfach mal so um zu sehen, ob es hilft, also auch alle Konfigurationen entfernen und so.
Aber immer noch ist da quasi dieses 502 Bad Gateway, wenn man eben die IP im Webbrowser aufruft und dann eben steht darunter seltsamerweise ng-inx.
Und ich wundere mich immer noch, wie kann da ein ng-inx-Server, den ich nicht installiert habe, an sein und Fehlermeldungen ausgeben?
Also hat da jemand zufällig von euch eine Ahnung, dass man einfach mal nachschaut, was da auf Port 80 genau läuft?
Na dann guck doch mal über eine SSH-Verbindung, ob das Engines-Paket installiert ist.
DPKG-L-L-Engines, in G-I-N-X, glaube ich, schreibt sich das.
Beziehungsweise, wenn das selbst kompiliert wurde, dann ist es natürlich nicht über DPKG.
Dann musst du gucken, was läuft da überhaupt auf der Kiste.
Ist das ein nacktes Debian oder nacktes Ubuntu oder läuft da ein Plesk oder irgendeine andere Verwaltungssoftware?
Ähm, ja, das musst du rausfinden.
Steffen
The man with the big fett Bauch, caught in the back of a Knallerbsenstrauch!
Also das mit dem dpkg-l habe ich gerade noch mal probiert. Ich habe auch mal versucht ein Sternchen hinter den Namen zu tun, um zu sehen, ja vielleicht gibt es ja Pakete, die nur mit dem Namen anfangen und dann eben noch längere Namen haben.
Aber beide Male stand da halt, dass kein passendes Paket gefunden wurde. Und naja, als ich den Server bekommen habe, war er eben nacktes Debian und ich habe da eben meinen Web-Server drauf, Server für ein paar Spiele laufen und halt Mail-Server, also mit Postfix, Dove-Code und so.
Aber den habe ich nach einer Anleitung quasi installiert, nicht nach Skripts oder so, die den Web-Server mitgebracht haben könnten.
Und Verwaltungsoberfläche.
Läuft eigentlich keine drauf, also jetzt kein Plesk oder IMSCP oder sowas.
Das heißt, ich denke jetzt nicht, dass ich den da irgendwie mal installiert habe, also ja, selber so und so nicht, aber höchstens er war halt in irgendeinem anderen Paket mit drin.
Das glaube ich jetzt aber ehrlich gesagt auch nicht, das hätte ich ja mitbekommen.
Und ja, also selbst kompiliert, sagen wir es mal so, habe ich ihn nicht.
Und dieses apt-rm mit dieser purge-Option sagt auch, dass es...
...nicht installiert ist, deshalb auch nicht entfernt werden muss.
Also das ist, deswegen finde ich es eben schon sehr seltsam, dass er da trotzdem läuft und die Fehlermeldung gibt.
Dann bleibt ja fast nur noch die einzige Möglichkeit, dass die IP-Adresse nicht die ist, die du für den Server eigentlich bekommen hast.
Wenn du andere Dienste startest, meinetwegen irgendeinen Spiele-Server oder einen Icecast-Server,
erreichst du den dann auch über diese IP-Adresse oder sind die dann auch nicht erreichbar?
Weil irgendwo muss der Engines ja herkommen.
Das ist jetzt tatsächlich ein bisschen verwunderlich.
Vielen Dank.
Steffen
The man with the big fett Bauch, caught in the back of a Knallerbsenstrauch!
Du kannst es nochmal mit PS, Leer, Minus, Klein E, Klein F, Leer, senkrechter Strich, Leer, GRIP, G-R-E-P, Leerzeichen 80 versuchen.
Dann müsstest du alle Prozesse sehen, die auf Port 80 lauschen.
Eigentlich müsste es nur einer sein, aber bei 80 wirst du mehrere Sachen sehen,
zumal du dann auch aus dieser GRIP-Ausgabe heraus mehrere Zeilen hast, in denen irgendwo eine 80 vorkommt.
Aber zumindest kannst du so mit PS zumindest schon mal den Rahmen eingrenzen der Prozesse, die auf Port 80 lauschen könnten.
Wenn du da irgendwo einen Engine siehst, dann kannst du den mit einem Kill-Kommando beenden
oder siehst zumindest unter welchem Pfad der zufolge.
Also PS, Leerzeichen, Minus, Klein E, Klein F, Leer, senkrechter Strich, Leer, GRIP, G-R-E-P, Leerzeichen 80.
Probiert das mal.
Steffen
The man with the big fett Bauch, caught in the back of a Knallerbsenstrauch!
Ähm, also, weil du ja meintest, dass es die falsche IP sein könnte, ich habe einfach mal eben den jetzt über den Shutdown-Befehl runtergefahren und dann, wenn ich die IP eingebe, kommt da quasi nichts mehr, also auch nicht mehr dieses Bad Gateway von dem Nginx.
Das heißt, ich werde ihn jetzt mal über das Control Panel wieder hochfahren und dann eben das angegebene Kommando versuchen, in der Hoffnung, dass ich dann rauskriege, wo sich dieser Server befindet.
So, also erstmal habe ich quasi probiert, ob es grundsätzlich erreichbar ist und eben auf Port 3000 läuft bei mir so eine Web-Oberfläche für einen Git-Server.
Der ist zwar jetzt noch nicht installiert, aber ich bin einfach mal testweise draufgegangen.
Dieser Installer öffnet sich auch und ich habe den Befehl ausprobiert, den du mir geraten hast.
Da kamen quasi zwei Zeilen dabei raus. Also ich habe es einmal mit und einmal ohne Root-Rechte versucht, kam genau das gleiche.
Einmal eben bei einer Zeile steht Julian vorne, mein Benutzername eben, und da hinten dann grep 80, also das wird es wahrscheinlich nicht sein.
Das war wahrscheinlich nur dieses greep-Kommando, das ich eben ausgeführt hatte.
Und der obere Befehl wird als Root ausgeführt mit dem Pfad hinten, slash lib, slash systemd, slash systemd minus journal.
Und dann nochmal ein d dahinter. Ist es das, was Apache oder Nginx in dem Fall ausführt?
Oder ist das auch nur irgendwas anderes? Also das sind quasi die zwei Zeilen, die man da bekommt, wenn man das Kommando ps-ef und dann halt greep 80 ausführt.
Nee, das hat nichts mit dem Apache oder mit dem Port 80 zu tun.
Das ist wahrscheinlich, dass irgendwie in dieser Zeile irgendwo eine 80 mit in der Zeichenkette steht.
Also meinetwegen die Prozess-ID oder sowas.
Das kann sein, dass das dann mit dem System Journal zu tun hat,
aber das hat nichts mit dem Apache oder so gemeinsam.
Hm, spannend.
Steffen
The man with the big fett Bauch, caught in the back of a Knallerbsenstrauch!
Aber da du gerade sagtest, du hast auf Port 3000 einen Git-Server laufen, kann das manchmal sein, dass der Git-Server einen Engines mit installiert hat als Proxy-Server.
Weil du kannst ja, wenn du bestimmte HTTP-Dienste, irgendwie einen Git-Server oder irgendeinen anderen Dienst auf unterschiedlichen Ports laufen lässt, kannst du ja Engines nutzen, um eine Proxy-Umleitung einzurichten.
Also dass quasi der Engines auf Port 80 lauscht und dann die Anfragen umleitet, damit du den Git-Server auch ohne die...
...Portnummer 3000 erreichst, also dass du den direkt auf Port 80 erreichen kannst.
Das wäre jetzt eine Erklärung dafür, nämlich dass du irgendwo einen Engines hast, dass das irgendwie von diesem Git-Server mit installiert wurde.
Steffen
The man with the big fett Bauch, caught in the back of a Knallerbsenstrauch!
Hm, grundsätzlich, ja, interessante Idee, das könnte schon sein.
Ich habe ja auch damals, als ich das quasi eingerichtet habe, den Apache als Reverse-Proxy genommen,
dass man das quasi unter der Subdomain Git eben haben kann und halt auch das SSL-Zertifikat dabei nutzen kann,
was eben bis letzte Woche auch noch so ging.
Und naja, hm, also das war quasi kein Paket, das ich installiert habe,
sondern eben so eine tar.gz-Datei, die man sich da runtergeladen hat, und dann war da drin diese Binary.
Also, wenn dann müsste diese, also GOGS nennt sich das Ganze, weil das GoGit-Service, weil das in dieser Go-Sprache geschrieben ist,
wenn dann müsste das da irgendwie in der Binary drin sein, aber ich weiß nicht, ob die da jetzt wirklich einen Web-Server mit in die Binary eben direkt hinein haben,
weil normalerweise hört der eben auf 3000 und das aber wahrscheinlich, also,
soweit ich weiß, auch der einzige Port, den das nutzt.
Aber, hm, naja, also, wie schon gesagt, wenn, dann müsste dann halt dieser Nginx da direkt in der Binary mit drin sein,
und das weiß ich nicht, ob die den da wirklich da eben so mit hineingepackt haben.
#StandWithUkraine
This site uses cookies to enhance your experience.