Das Miteinander in Elten

blindenstock, unsicher fühlen bei der nicht-verwendung?

Started by rudolf 21 posts last post 15 godzin temu Page 1 of 2

#1

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Ja, hallo Leute. Ich habe das auf YouTube gestern gesehen, als eine Umfrage tatsächlich. Und ich habe da auch nochmal ein bisschen drüber nachgedacht und mich würde das auch mal interessieren, was ihr hier in der deutschen Eltern-Community dazu sagen würdet. Und zwar, ja, es gibt hier sicherlich einige Leute, die einen Blindenstock benutzen. Ja, auf jeden Fall benutze ich ja auch einen. Und in letzter Zeit wieder ja schon mehr, beziehungsweise in letzter Zeit auf der neuen Schule ist das Thema halt, ich sag mal, wieder ein bisschen aktiver geworden, weil ich da auch einen neuen Stock bekommen habe und ich da jetzt Mobi-Trägerin. Und ich da jetzt ein bisschen mehr Training habe und da wirklich überall mit Stock rumlaufe, weil ich mich da nicht gut zurecht finde. An der alten Schule habe ich den so mittelmäßig viel benutzt. Das Ding ist halt, mir ist aufgefallen, dass ich mich irgendwie auf den Stock verlasse. Ich meine, das ist ja gut, aber wenn ich keinen Stock habe, dann fühle ich mich so unsicher. Und quasi unsicher, obwohl ich zum Beispiel noch ein kleines Rechtssehvermögen, habe und noch sehen könnte, okay, zum Beispiel da ist eine Wand oder so, das könnte ich jetzt noch sehen. Und trotzdem habe ich irgendwie so eine gewisse, ich sag mal, Ängstlichkeit und Vorsichtigkeit, wenn ich den nicht benutze tatsächlich. Und ja, mich würde mal interessieren, was ihr hier dazu sagt. Weil, ja, beim MrBlindlife, der hat das nämlich hier gestern auf YouTube geschrieben in einer Umfrage. Und deswegen... ...wollte ich das einfach mal hier auch reinbringen, was eure Meinung ist. Und ich mache es tatsächlich nicht in der ersten Umfrage, weil ich ehrlich gesagt gerade keine Lust habe, so viel zu schreiben. Und das auch nicht gerade so gut in den Text fassen kann. Und ja, wie gesagt, mich würde interessieren, was ihr dazu sagt.

#2

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Ja, mir fällt auch auf, dass ich, also wenn ich halt gerade in der Stadt unterwegs bin, ohne Stock bin ich auch tatsächlich aufgeschmissen. Also, mir zu Hause, halt im Parteienhaus und halt in der Wohnung, da brauche ich ihn nicht, da darf er sich schön ausruhen, sage ich jetzt mal, aber wenn ich dann unterwegs bin, wenn ich dann zum Edeka rüberlaufe oder halt dann eben in die Stadt, um halt Sachen zu besorgen oder eben auch mit jemandem einkaufen gehe, um mich halt dann auch als... blind auszuweisen, dann nehme ich ihn schon mit. Und wenn ich halt auf dem Hof bin, also bei den Pferden, lasse ich ihn auch im Rucksack, weil ich halt dann immer die Befürchtung habe, dass ich dann immer überall irgendwo stecken bleibe, weil der Hof ist Pfützen prädestiniert. Genau. Und ja, ist halt immer so eine Sache. Aber ich benutze ihn tatsächlich auch in gewissen Situationen auch häufiger. Julia, wir wissen, du fresst bei euren Salatblatt, ha? Ja, meine Pipa, ich habe die gerade gefüttert. Eigentlich würden die gerne raus wollen, aber Tom macht seine Gebege und findet nicht mehr nach Hause, sozusagen. Naja.

#3

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Blindenstock ist es bei mir tatsächlich so, ich hatte vor zwei Jahren mal ein Mobilitätstraining gemacht, konnte mich da auch eigentlich ganz gut zurechtfinden, ich habe auch einen Stock, beziehungsweise ich habe sogar zwei, aber ich habe einen, den ich lieber benutze. Und, naja, ich benutze ihn aber nie, beziehungsweise ich hatte ihn jetzt in den Ferien, war ich unterwegs, ich hatte ihn tatsächlich dabei, ich habe ihn aber nicht benutzt, weil ich, dann eher, also ich sehe ja noch ein bisschen was, also er würde mir an manchen Stellen bestimmt helfen, wenn wir jetzt irgendwie beispielsweise Stufen keinen Kontrast haben, irgendwelche Laternen, die man halt mal gerne übersieht, aber vor allem an fremden Umgebungen auch, also es ist so, ich darf oder soll nicht ohne Stock alleine rausgehen, ich gehe aber sowieso so gut wie nie alleine raus, ähm, von daher, wie schon gesagt, wenn ich alleine rausgehe, muss ich den halt auch benutzen, in der Schule oder sowas jetzt nicht, da kenne ich mich aus, ähm, aber halt, keine Ahnung, ich gehe, ich bin noch nie, in die Stadt oder so gegangen, tatsächlich, also, alleine, ich meine, warum sollte ich auch, also, ich habe jetzt nicht so die große Friendspace, die sich da jetzt irgendwie in meinem Umfeld trifft, so, deswegen, ja, muss ich ehrlich sagen, bin ein Stock, ich würde, also, ich würde mich jetzt nicht unsicher fühlen bei der Nicht-Verbindung, um mal ein bisschen auf den Betreff zersprechen zu kommen, ich würde mich nur unsicher fühlen, wenn ich wirklich in einer Umgebung bin, die ich gar nicht kenne und die jetzt voll gebaut ist von irgendwelchen, ähm, keine Ahnung was, Stolpermöglichkeiten, aber es ist natürlich auch, es ist halt so ein, so ein Zeichen, dass du halt blind bist, ich meine, jeder, jeder merkt das, jeder, oder die meisten Menschen gehen dann auch zur Seite, weißt du, also, anstatt, wenn du halt dann nur rumläufst, und quasi halt nicht erkennbar bist als Blinder, dann ist es halt so, dass die Menschen leider genauso ignorant sind wie immer und du halt nicht Probleme hast, was ich ja auch finde, gut, das passt jetzt nicht ganz zum Thema Blindenstock, aber ich finde ja auch ein riesig schwieriges Problem mit Straßenverkehr sind Fahrräder, weil du einfach, zumindest ich, habe nicht das Sehvermögen zu sehen, ob und wie schnell da jetzt eins kommt, und du musst hauptsächlich mit salvarer Autobahn sein, oder sonst was, ja, thế DEGLI ¡ Willkommen in einem zweiten Teil! ... nicht täglich

#4

Ach und naja, um auf deine Situation ein zu gehen, ich verstehe das an neuen Umgebungen schon, damals als ich in diese Schule gekommen bin hab ich den auch benutzt. Mann muss aber tatsächlich sagen, mit Stöcken hab ich mich erst ab der 5. wirklich vertraut gemacht, und eigentlich bräuchte ich auch noch mehr Mobilitäts-Training, aber Corona hat das so ein bisschen ausseinander gerissen und naja, jetzt muss man mal schaun.

#5 1 like Edited

Hallo,
also bei mir kommt es echt drauf an. am Tage nehme ich ihn zwar gerne mit, brauche ihn aber meistens nicht, es sei denn, es ist bzw. eine Umgebung mit extrem hellen Lichtern oder schlechten Kontrasten, wobei Kontraste auch wider ja im Auge des Betrachters liegen. :-) Wo ich den Stock aber definitiv brauche ist in der nacht, da ich nachtblind bin. Also ich habe ihn kathegorisch zwar immer dabei, fühle mich aber oft nicht unsicherer, als würde ich ihn verwenden. Je nach dem empfinde ich ihn sogar als hinderlich, ich mags bspw. auch nicht, ihn ausgeklappt einfach nur so mit mir herum zu tragen.
Der Hobbit ruht jetzt unter den Wurzeln von Yggdrasil, doch ihre Freude und Liebe fließen wie das Wasser der heiligen Quelle. Ein Teil unserer Sippe ist aufgebrochen, aber ihr Lachen hallt in den Hallen von Valhalla wider. Möge sie für immer in den Legenden leben, die wir weitertragen. 🗡️

#6

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Naja, das Ding ist halt bei mir, ich könnte vielleicht sogar teilweise ohne Stock laufen, weil ich halt noch auch ein Rechtssehvermögen habe. Das heißt, tagsüber könnte ich zum Beispiel an irgendwelchen Autos vorbeilaufen oder keine Ahnung. Aber so Dinge wie so ein kleines Loch oder so ein Stock oder sowas oder so ein dickerer Ast oder teilweise auch so Bänke, die halt vom Kontrast her, ich sag mal, gemeingetan sind. Sowas könnte ich dann jetzt zum Beispiel nicht sehen. Und nachts sehe ich tatsächlich auch nichts. Also Laternenlicht und so weiter natürlich schon, aber so eigentlich kaum was. Und ganz undeutlich vielleicht noch ein paar Unzeichen. Umrisse, ja. Und ich habe auch übrigens zwei Blindenstöcke und zwar einmal einen der, beziehungsweise zwei recht neue, weil ich habe vor kurzem eine neue bekommen, weil mein Fünf-Jahre-Alter nicht mehr so wirklich funktioniert hat. Und das ist ein Telefallstock auf jeden Fall. Und davon habe ich genau zwei die gleichen. Und da benutze ich immer einen und einen lasse ich immer hier zuhause. Als Ersatz oder was auch immer. Und ja, genau. Aber ich könnte ihn, wie gesagt, vielleicht sogar, ich könnte vielleicht sogar darauf verzichten. Nur das Ding ist halt, mir fällt halt auf, weil ich sehr oft mit dem Stock in der Schule rumlaufe, dass ich mich dann da irgendwie, in der Schule ist es so und draußen so mittelmäßig, dass ich mich da irgendwie unsicher fühle, wenn ich den quasi nicht mehr benutze. So, ja, ich fühle mich unsicher, obwohl ich ja weiß, zum Beispiel, okay, da kann man ja eine Wand sehen oder so, fühle ich mich irgendwie trotzdem unsicher. Ich weiß auch nicht wieso, aber das ist ein interessantes Thema.

#7

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Ja, ich äußere mich auch mal zum Thema Blindenstock. Ich habe auch einen. Muss ich auch benutzen. Speech mode off. Muss ich auch benutzen, weil es herrscht ja Kennzeichnungspflicht. Was ich auch wieder absolut nicht mag, dieses Wort. Kennzeichnungspflicht. Gekennzeichnet. Und ein Zwang, wenn man jetzt aber sagt, nö, möchte ich nicht, auf eigene Gefahr dann. Oder eben man wird zurechtgewiesen durch die Mobilitätstrainer und im schlimmsten Fall zahlt dann auch keine Krankenkasse, wenn du einen Unfall baust. Weil du warst ja nicht gekennzeichnet. Ich sehe das Thema Blindenstock mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Mit einem lachenden Auge deshalb, weil es natürlich ein großer Schritt in die Selbstständigkeit ist. Ich kann mich erinnern, als ich jung war, als ich ein Kind war. Da habe ich immer zu den Leuten aufgeschaut, die schon mit Stock gehen durften. Aber uns wurde auch gezeigt, wie man ohne Stock sich zurechtfinden kann. Klar, in solchen überfüllten Straßen oder Stadtteilen ist es natürlich besser, mit Blindenstock zu gehen. Aber sowas wie Aufmerksamkeitsfeldern. Ob man oft schon mit den Füßen war. Und wenn man jetzt weiß, okay, ich bin jetzt hier und dort unterwegs und hier ist nicht viel los. Und ich weiß, ich höre die Straße rechts, ich höre die Häuserfront links. Dann fällt es mir oft auf, dass ich meinen Stock einfach hochnehme. Weil ich einfach weiß, hier ist nichts. Ich habe die Wahrnehmung. Ich habe die Wahrnehmung von der Mauer und ich habe die Wahrnehmung von der Straße. Und was mir ganz dolle auffällt, man nimmt eigentlich den Menschen mit Sehbehinderung oder den blinden Menschen, man nimmt ihnen ein Stück Sicherheit anstelle, dass man es ihnen gibt. Warum sage ich das? Wie viele hier schon gesagt haben, wenn sie keinen Stock haben, sind sie aufgeschmissen. Auf der Straße oder in der Nähe vom Zug, vom Bahnhof mag das richtig sein. Oder auch auf großen Flächen, wo es keinerlei Leitlinien gibt. Aber ich finde es persönlich falsch, sich nur auf den Stock zu verlassen. Denn man hat sich ja auch nicht auf den Stock gehalten. auch noch andere Sinne. Das ist für mich jetzt auch ein großes Thema, weil ich mich sehr auf meinen Stock verlasse, auf meinen Stock verlassen habe und ich dann gesagt habe, nee, ich nutze zum Beispiel nicht nebenher meine Hände oder meine anderen, also meinen Tastsinn jetzt noch weiter, außer vielleicht das Gehör noch, weil für mich ausschlaggebend der Stock war und ist. Und das ist genau die Krux an der Geschichte, weil es gibt auch noch so viele andere Möglichkeiten, wo man sich orientieren kann. Zum Beispiel, wenn ich weiß, links neben mir ist eine Häuserfront und ich weiß, an einem Stromkasten oder an einem Foss, da ist ein Stromkasten, da ist ein Stromkasten, da ist ein Stromkasten, da ist ein Stromkasten, muss ich mich ausrichten. Dann muss ich mit den Händen fühlen, wo ist dieser Pfosten, wo ist dieser Stromkasten. Klar sehe ich das auch mit dem Stock, aber der Stock kriegt zum Beispiel nicht mit, ob in Schulterhöhe ein Briefkasten ist, wenn unten kein Standfuß ist. Der Stock kriegt nicht mit, ist da jetzt ein Stück Mauer, was überhalb der Stockspitze raussteht. Ja, das kriegt der Stock nicht mit, aber das kriegt die Hand mit und das kriegt, kriegt man spätestens mit, wenn man rumst dagegen rennt. Ja, und das macht Aua. Und das macht wiederum den Eindruck, oh, ja, typisch blind, hat sie ja nicht gesehen. Wofür hat sie eigentlich ihren blinden Stock? Solche Sachen. Ich finde, dass der Stock zwar in einer Weise Sicherheit gibt, ja, in bestimmten Situationen ist das so. Wie gesagt, zum Beispiel auf dem Bahnhof, in der Straßenbahn oder halt, wenn man auf die Straße geht oder über die Straße geht. Ich finde aber, dass man genug Zeit haben sollte, um sich zu verhalten. Sollte. Und nicht außer Acht lassen. Sollte. Dass man. Ja, wie sag ich das? Ich finde, man sollte den Kindern zwar sagen, ja, die Möglichkeit, mit dem Stock zu kähen, gibt es. Es gibt aber auch andere Möglichkeiten und die sollte man den Kindern von klein auf. Aufzeigen, so wie man das eigentlich bei mir gemacht hat. Nur, man hat zu früh damit aufgehört. Ich musste mit, ja, sieben, acht Jahren habe ich angefangen, mit dem Stock zu gehen. Und für mich war das schwierig. Ich musste das in der Blindenschule lernen. Und ab dann waren die anderen Möglichkeiten, die ich vorher gelernt habe. Und ich musste das auch. Ich musste mit, ja, sieben, acht Jahren aufhören. Und ab dann war das schwierig. Ich musste mit, ja, sieben, acht Jahren aufhören. Und ab dann war das schwierig. Ich musste mit, ja, sieben, acht Jahren aufhören. Und ab dann waren die anderen Möglichkeiten, die ich vorher gelernt habe. Also, ich muss mich aufhören. Das heißt, Handläufe. Das heißt, welchen Trick gab es noch? Ein Fuß auf die Grünfläche, ein Fuß auf den Steinplattenweg. Damit wir die Leitlinie hatten. So kann man auch ohne Stock gehen. oder einen Fuß auf der Straße, einen Fuß auf dem Gehweg. Das geht natürlich nur, wenn die Straße nicht sonderlich gut befahren ist oder die Autos nicht so dicht auffahren, aber heutzutage fahren sie ja wie die Idioten. Sowas ging zum Beispiel, ja. Oder wenn man sagt, hier rechts ist die Straße, du hörst die Straße, rechts sind Autos und links hast du eine Häuserfront. Und warum benutzt man nicht die Hand und geht links an der Häuserfront entlang? So, wenn die Häuserfront aufhört und man muss um die Ecke, geht man einfach an der Wand weiter entlang. Oder wenn man jetzt sagt, okay, die Häuserfront ist vorbei, wir müssen aber weiter geradeaus, dann kann man den Stock einsetzen, man kann aber auch versuchen, mit dem Gehör zu arbeiten. Wie lange ist denn jetzt die... ...die Auffahrt oder die Einfahrt? Da hilft zum Beispiel dieses Klicksonar weiter. Oder... ...oder... Es gibt so viele Möglichkeiten, wie man sich das akustisch hörbar machen kann, dass einen die Leute dann blöd angucken. Tja, dafür ist man dann nicht selber verantwortlich, das ist deren Problem. Und wenn die Leute fragen, warum tust du das oder warum tun sie das? Ja, ich bin blind. Und da ist es zum Beispiel schön frech, wenn man eine Armbände trägt oder ein Pin mit den drei Punkten. Dass die Leute das natürlich auch mitkriegen. Blindenstock ist eine Sache. Wer jetzt die anderen Sachen nicht benutzen möchte oder nicht benutzen kann oder nicht benutzen darf aus irgendeinem Grund heraus, für den mag das sicher so richtig sein. Ich finde aber, man sollte den Kindern oder den Jugendlichen auch aufzeigen, hey, du hast auch noch andere Möglichkeiten, dich zu orientieren. Du darfst, du sollst und du musst dich auch nicht... ...nur... ...auf den Blindenstock verlassen. Manchmal fände ich es schön, mal ohne Stock zu laufen. Alleine ohne Stock zu laufen. Ich spüre die Blicke anderer Menschen und die sind manchmal ziemlich bohrend. Wenn du an anderen Menschen vorbeigehst und die gucken dich an. Auf der anderen Seite signalisiert der Stock natürlich, du brauchst Hilfe. Wenn ich ins Geschäft gehe ohne Stock, also wenn ich jetzt ins Geschäft gehen würde ohne Stock, die Leute würden mir nicht helfen. Die würden mich... Wenn ich sage, ich bin blind, ich brauche eine Einkaufshilfe. Tok, tok. Hier, Vogel zeigen. Da ist der Blindenstock schon eher hilfreich, weil die Leute dann verstehen, du bist wirklich blind, du brauchst Hilfe. Ähm... Auf der anderen Seite... ...finde ich, sollten aber auch Leute sensibilisiert werden, was für Blinde überhaupt alles möglich ist. Jetzt nicht nur auf der Seite von der Orientierung her, sondern auch von der technischen Seite her. Es wissen einfach zu wenige. Ich werde häufig angesprochen, ja, wie kannst du denn dann schreiben, wenn du blind bist, ne? Also das Wissen einfach zu wenige, dass es so viele technische Möglichkeiten heutzutage gibt. Auf der anderen Seite finde ich es falsch, sich alleine... ...auf die technischen Hilfsmittel zu verlassen, weil der natürliche Instinkt oder das natürliche Empfinden für die Umgebung verloren geht. Das ist meine Meinung. Würde mich mal interessieren, was ihr dazu denkt oder was ihr davon haltet, was ihr darüber denkt. Vielleicht hat euch das zum Nachdenken... ...angeregt.

Von meinen Dokumenten und meiner Abstammung ausgehend sagen sie, dass ich Deutsche bin. Doch meine Seele und mein Herz fragt niemand. Tief in mir drin weiß ich, dass ich Tschechin bin.
Going from my papers and family, they say that I am German. But noone is asking about my heart and soul, because very deep inside myself I know that I am Czech
jestli jenom zobrazí moje dokumenty, a koukají na moje rodina, ríkají, že jsem nemka, ale nikdo ne zaptal, co je hluboko v mé duši a srdce. protože já vím a cítím, že hluboko ve me jsem cešká!

#8

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ich ja knüpfte an mit sechs sieben jahren so ungefähr habe ich es auch gelernt mit dem blindenstock zu gehen und zu tun und keine ahnung was irgendwann ich weiß nicht wie ich auf die idee kann da bin ich dann alleine gegangen also ich bin dann alleine zur schule alleine zur wg ich hatte dann auch die zeit geladen auch eine rolle gehabt und ich bin dann auch mit einer rolle von der wg aus zur schule morgens und mittags wenn gutes wetter war ihn gefahren dass es uns und red rolle halten und dann halt die klassische strecke im gebäude zur garderobe getragen vor meiner klasse und dann dann da abgestellt und dann wenn es dann richtung wg gehen den dann wieder rausgenommen und dann halt draußen abgestellt und dann die kleine rampe und da war das schon vor der wald und dann richtung wg bin ich dann gefahren oder wenn nachmittags irgendwelche ags waren bin ich auch dahin hin gefahren das war richtig neu ist ich fand's damit und so und ja hab mich halt auf bekannten wegen die tagtäglich nutzer sicher gefühlt und wusste sie auch sehr gut also ich zurückgekommen wie ich zu handeln failed of schulgelände animiert kclk zerfahren und fahrrädern und so die da im schuppen drin sind wir haben hintenstock den das war zum tolerate von dabei haben man hat in situationen in denenherum ist in denen man ein gutes gefühl mit den stück hat ja ich stimme dazu wenn du halt links der mauer hast und du kennst den putz und das ist ein orientierungspunkt für dich dann kannst du auch ein bisschen auch ohne stock laufen wenn du es dir selbst auch zutraust es gab zum beispiel in der nähe der schule so eine mauer die nannte man käse mauer wegen dem putz und das hatte dann halt die mobile lehrerin mir dann hat gesagt wie ich mit der dann mal den weg richtung damals war es dann noch schlecker ist leider zu hat sie mir dann gezeigt und dann war auch in der bäckerei und ja ja und selbst wenn ich jetzt richtung eilige der bei mir in der nähe ist mache ich es mit stock da gibt es halt eine stelle fahren viele autos und so und auch zu zeigen hey ja ich bin blind und so weiter ja entweder halten dann viele oder nicht direkt viele aber ein paar und lassen mich dann durch das macht mich dann hat ein bisschen nervös irgendwie vorbei tigere und du du hörst dann den motor und ja genau oder halt ja auf akustik laufen zum beispiel mache ich mit einer bekannten also die sagt mir dann wenn wir zusammen was besorgen oder so wo ich dann hingehe also spricht jetzt gehen wir geradeaus und dann gehen wir dann nach rechts oder zum beispiel im schwimmbad ist es dann auch etwas da hat man ja auch nicht den stock dabei wenn man im freibad ist und jemand läuft dann halt nach vorn also vor dir her oder wie so ungefähr und du fragst dann hey wo bist du und anhand der akustik weiß ungefähr wo die person ist und läuft dann halt hinterher und derjenige guckt dann halt wo du bist und so weiter und so weiter und sagt in höchstens kommen jetzt gehen wir nach rechts oder gehen wir nach links oder so das war dann im urlaub paar mal so ein fall woanders wenn man etwas besorgt hat und dann macht es zum beispiel mal wenn zeit schnell geht ja aber klar gibt ein langstock natürlich einem ein gutes gefühl

Es hat sich ausgeseidelt.

#9

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Mir gibt er oft kein gutes Gefühl, liegt aber nicht am Sicherheitsaspekt, der ist halt schon auch wichtig, aber mir gibt er oft das Gefühl, minderwertig zu sein, kann ich fast schon sagen.

Von meinen Dokumenten und meiner Abstammung ausgehend sagen sie, dass ich Deutsche bin. Doch meine Seele und mein Herz fragt niemand. Tief in mir drin weiß ich, dass ich Tschechin bin.
Going from my papers and family, they say that I am German. But noone is asking about my heart and soul, because very deep inside myself I know that I am Czech
jestli jenom zobrazí moje dokumenty, a koukají na moje rodina, ríkají, že jsem nemka, ale nikdo ne zaptal, co je hluboko v mé duši a srdce. protože já vím a cítím, že hluboko ve me jsem cešká!

#10

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Jo, hallo zusammen, hier der Paddelbert. Thema Blindenstock, ja. Ich nutze ihn wirklich nur, wenn ich draußen unterwegs bin, im Straßenverkehr und so, weil die anderen Leute halt keine Rücksicht haben. Aber sonst könnte ich auch so rumlaufen. Also auf dem Gelände, wo ich mich auskenne, laufe ich ohne rum.

mein blog: https://paddels.s.elten.blog/ mein youtube https://youtube.com/@patrickmuno6459

#11

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Okay, dann reue ich mich auch mal ein. Ich habe ja immer noch hell-dunkel Unterscheidungen, aber die hilft mir natürlich nicht, wenn ich jetzt eine Stufe nach unten oder irgendwas haben will. Ich sehe eher, wenn vor mir ein Schatten ist, dass das Ganze nach oben geht. Aber gut, also Blindenstock nehme ich sowieso ohnehin. Und ich wollte sowieso nochmal ein anderes Thema aufmachen, das mache ich auch noch, aber das hat mit dem Blindenstock direkt nichts zu tun. Aber das kann man hier auch irgendwie machen und das mache ich jetzt aber hier nicht mit rein. Aber doch, am Tage brauche ich das Ding auch. So ist es nicht. In der Nacht natürlich oder spätabends noch mehr, wobei ich jetzt in der letzten Zeit wenig mit spätabends gehen alleine zu tun hatte. Und als ich bei Quatsch Valley war, beziehungsweise in der... In Dasing, in der Blockhütte, da haben wir es dann so gemacht, dass ich das Ganze noch ein bisschen mit der Taschenlampe ausgeleuchtet habe, wenn es dann schon dunkel war. Die Blindshell 1 Taschenlampe bringt ja zwar nicht so viel, aber sie bringt ein bisschen Helligkeit rein. Oder ich habe halt so gesehen, dass es noch so leicht schummrig war, dass man, weil da die Wege so ein bisschen bergig gehen auf dem Pferdehof. Das Ganze tatsächlich so macht, dass sie mich hauptsächlich dann wegen der Standunsicherheit durch die Spastik mich dann leitet. Aber ich den Weg vorgebe. Das ging dann auch. Das kann ich aber nur machen, wenn ich noch ein bisschen Resthelldunkel habe. Nun sind die Wege da auch relativ sandig. Also mit einem Stock kann man da maximal um sich schlagen, also umherschlagen. Aber man kann jetzt nicht... Groß pendeln da mit einer Rollkugel, das bringt nicht viel.

Werwoelfchens Blog: https://werwoelfchenstestecke.blogspot.com TG-Kanal: https://t.me/werwoelfchensblog Mail: wolfruht@mail.deTelegram: telegram.me/werwoelfchen85

#12

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Also ich kann zum Thema Blindenstopp nur so viel sagen. Ich merke für mich selber, dass ich wirklich mich bei Personen am Arm deutlich sicherer fühle. Ich weiß nicht woran es liegt, vielleicht habe ich mit diesem Ding wirklich keine guten Erfahrungen gemacht. Ich nutze auch lieber die Klicksondatechnik. Wobei die Mobiltrainer das ja immer so, also zumindest die, die ich bisher hatte, das so sehen, dass man das nicht verbinden sollte. Und wirklich, also gerade, ich gehe sehr oft spazieren mit Bekannten und da gehe ich auch lieber am Arm meiner Freundin als am Blindenstock. Weil gerade letzte Woche Freitag, nur als Beispiel, also am 21.07. da waren wir zu siebt unterwegs und sind in der Reihe gegangen. Und mir ging es, keinst auch nicht, überhaupt nicht gut mit meiner Freundin. Und dann hat ein guter Freund von uns beiden uns einfach mich in die Mitte genommen und sie ist, meine Freundin ist auf der einen Seite gegangen, wurde von der einen Seite gestützt. Und der Kumpel ist auf der anderen Seite gegangen, sodass die ganze Gruppe gestützt wurde und das war deutlich besser. Da ist ein Blindenstock gewesen. Ich wäre so oft hingeknallt, das kann man sich nicht vorstellen.

in liebe zu Y B

#13

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Ja, also um dazu so ein bisschen zu antworten, ich war jetzt neulich am Wochenende auch mal wieder unterwegs und grundsätzlich, es reicht eigentlich, wenn einer einen Stock hat, zumindest wenn ihr irgendwie nur so zu zweit, zu dritt seid, wenn man irgendwie zusammenläuft. Oder vor allem, wenn noch eine sehende Person dabei ist, dann geht das eigentlich klar, wenn man sich dann irgendwie an der anderen Person irgendwie einhakt, festhält, sonst was. Ja, genau, das stimmt schon. Ist natürlich auch alles immer individuell, aber wenn ich mit einer sehenden Person gehe, vor allem mit irgendwie Familie oder so, dann geht das eigentlich klar, wenn man sich dann irgendwie an der anderen Person einhakt, festhält, sonst was. Ja, dann nehme ich auch nie einen Stock mit, also außer ich gehe in den Urlaub oder an irgendeinen, weiß nicht, das ist schwierig zu beschreiben, aber nicht, wenn ich einfach mal so in die Stadt gehe oder so mit meiner Familie oder so, dann nehme ich da jetzt nicht meinen Stock mit oder so, sondern ja, das muss dann schon irgendwie einen wirklichen Grund haben.

#14

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Bei mir ist es tatsächlich so, ich nehme den nur in die Schule mit, weil die Schule eigentlich wirklich groß ist und ich da niemanden habe, der wirklich immer mitnimmt. Aber so gehe ich ja meistens immer mit der Familie und so. Also so nehme ich den draußen nie eigentlich mit.

#15

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Ja ne, in der Schule ist es so, da kann ich eigentlich ganz gut ohne, aber gut, das ist glaube ich auch nur, weil ich halt noch was sehe, ansonsten würde ich ihn glaube ich auch aufnehmen.

#16

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Ja, daran liegt es wahrscheinlich. Also, genau, bei mir ist es so, ich kann halt schon noch so ein bisschen Wände und so ein Zeug sehen, aber ich könnte mich wahrscheinlich auch ein bisschen zurechtfinden. Das Ding ist halt nur, weil ich ihn in der Schule immer benutze, fühle ich mich sehr unsicher, wenn ich ihn in der Schule nicht mehr benutze irgendwie. Das ist halt das Ding. Das ist ja auch der Name des Topics, genau.

#17

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Da kann ich in dem Sinne eigentlich nur zustimmen. Ich benutze den in der Schule auch immer sehr oft. Aber halt sonst... Ich fühle mich auf Straßen tatsächlich unsicher, wenn ich den mit habe. Das liegt einfach daran, weil wenn du dich mal irgendwie verhagst, und das passiert ja bei so einem Gullideckel ganz schnell, dann hast du halt ein ziemliches Problem. Dann hast du wirklich ein Problem. Und ich kann nur noch mal sagen, wenn man dann in so einer Reihe geht und ineinander eingehakt ist, dann brauchst du auch gerne Blindestock mit zur Schleppung. Weil, oder auch wenn du durch eine Innenstadt oder durch einen Laden gehst und eigentlich Sachen vom Regal nehmen willst, oder durch so enge Gänge. Das ist nicht schön. Also ich muss sagen, ich bin froh mit, wie ich das bei Hand habe.

in liebe zu Y B

#18

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Naja, dann musst du dir halt eine größere Kugel holen.

#19

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Ich habe schon so ein Mittelding genommen, damit man eben auch die feineren Sachen spürt oder eben auch die groben Sachen, weil mit einer großen Kugel, klar, bleibst du nicht stecken, fühlst du aber nicht mehr so genau, mit einer kleinen bleibst du stecken, fühlst du es aber deutlich genauer. Also irgendwie, ich bin bei den Birnenspitzen verblieben, aber trotz allem, wie gesagt, und ich habe immer das Glück, egal, was ich für eine Spitze hole, bleibe ich stecken.

in liebe zu Y B

#20

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Ich kann mich jetzt noch so ein bisschen aus meinem Praktischen, ich war nämlich heute in der Stadt und hab da versucht mit dem blinden Stock zu gehen, das ging gut, aber ich hab mich trotzdem noch auf meine Mutter verlassen, weil einfach das Problem ist, wenn du Leute dann umrennst, versehentlich platt machst, das kann auch nicht das wahre sein. Also im Prinzip musst du auf alle Menschen Rücksicht nehmen, obwohl meine Mutter immer sagt, Noah, eigentlich musst du nur auf dich selber achten.

in liebe zu Y B