Technik

aktuelle barrierefreie Programmierumgebung gesucht

Założony przez dave090679 7 wpisów ostatni wpis 3 lata temu

#1

Transkrypcja

Hallo Leute, ich will mal euren aktuellen Stand erfahren, was barrierefreie Programmierumgebungen angeht. Ich habe mittlerweile den Anschluss verloren, beziehungsweise all das, was mir da aktuell entgegenspringt, klemmt an der einen oder anderen Stelle. Ob das ein Bohr-Constructor ist, was nicht mehr weiterentwickelt wird, oder ob das ein Python-Card ist, was irgendwie geklemmt hat, ob das aktuelle Versionen von der Borland-Entwicklungsumgebung sind, die einfach nicht bezahlbar sind, oder ob das ein Python-Card ist, das irgendwie geklemmt hat, ob das aktuelle Versionen von der Borland-Entwicklungsumgebung sind, die einfach nicht bezahlbar sind, oder deren Download-Seiten so nach Datenkrake aussehen, dass ich die eigentlich gar nicht benutzen will, oder so. Das ist alles sehr seltsam. Und das Ding ist nämlich, ich habe in meiner Ausbildung 2001 bis 2004 mit Delphi rumgemacht. Delphi 4 und dann später Delphi 6. Und das war sehr, sehr schnucklig. Da konnte man Formulare sich zusammenklicken und sich da die Komponenten dann aus der Palette holen, beziehungsweise in sein Formular reinholen und dann dort platzieren und Ereignisprozeduren, Beziehungsweise in sein Formular reinholen und dann dort platzieren und Ereignisprozeduren, und dann da drumrum schreiben und dann halt eben das ganze Ding kompilieren. Ja, und das sah alles sehr umgänglich aus. Ich habe das damals mit JAWS bedient. Und das wäre natürlich sehr interessant, wenn es da jetzt auch aktuellere Versionen gäbe, die... mit NVDA und UI-Automation und so weiter umgehen würden. Das würde ich interessant finden, wenn es das gibt. Und was benutzt ihr da so? Visual Studio. Da habe ich hier die Version Visual Studio Code rumliegen. Aber das ist ja, wie der Name verrät, auch nur ein Code-Editor. Ja. Was ich suche, ist allerdings eine Programmierumgebung mit Formulardesigner und so weiter. Wo man dann tatsächlich auch sich Dialogfelder zusammenbauen kann. Und dann deren Komponenten mit Ereignisroutinen bespielen kann. Ja, man könnte das Ganze jetzt auch im Editor machen oder im Notepad. Ja, man könnte das Ganze jetzt auch im Editor machen oder im Notepad. Aber das ist alles andere als bequem. Das macht keinen Spaß, wenn man dann irgendwelche ellenlangen Codezeilen abtippen beziehungsweise sich reinholen muss, nur um da mal eben eine Komponente hinzuzufügen. Und dann da an 30 Stellen Code hinzufügen. Muss nur, um da eine Ereignisprozedur zu haben. Ja, das funktioniert. Aber es ist alles andere als bequem. Das wäre in so einer Programmierumgebung wesentlich bequemer. Und was benutzt ihr da aktuell so? Ich habe mich mal an Lazarus versucht. Lazarus ist eine auf Free Pascal. Das ist eine auf Free Pascal basierende Programmierumgebung. Die sieht so ähnlich aus wie Delphi, ist aber nicht zugänglich. Also ja, man kann da ein Formular erstellen, aber die Komponentenpalette ist mit NVDA nicht zugänglich. Der Objektinspektor, da klemmt der Fokus sehr häufig. Ja, also das ist auch alles andere als, das läuft auch alles andere als rund. Also was benutzt ihr da aktuell? Aufnahme stoppen. Bereit.

#2

Transkrypcja

Hallo Leute, ich will mal ein Update geben zu dieser IDI-Geschichte. Ich habe mich jetzt mal sowohl mit Delphi als auch mit Lazarus befasst. Beide haben ihre Wehwehchen, beide haben ihre Wehwehchen an unterschiedlichen Stellen und man kann sich im Prinzip aussuchen, mit welchem Stress man sich da umschlagen will. Also bei Delphi ist es so, dass man sehr häufig den Bildschirmbetrachter oder sogar die OCR des Screenreaders benutzen muss, wenn man sich da durchhandeln will, durch die Oberfläche. Also da sieht man nicht mal in der Menüleiste die Menüeinträge. Also bei NVDA, wenn man da irgendwie Menüs aufmacht, oder in die Menüleiste reingeht, passiert erstmal gar nichts. Auch objekttechnisch, ereignistechnisch passiert nichts. Da wird nichts ausgelöst oder irgendwas. Der Event-Tracker zeigt nichts an. Bei JAWS sieht man immerhin noch, dass Menüs aufgehen, aber man sieht die Einträge nicht. Wenn man dann irgendwie in die Auswahl fängt, wenn man dann für das neu zu erstellende Projekt kommt, beziehungsweise es wird auch staatlich angezeigt, ein Willkommensbildschirm, da muss man dann auch wieder entweder den Bildschirmbetrachter oder die OCR benutzen, um überhaupt festzulegen, was man überhaupt machen will. Im Formular, wenn man dann eins hat, sieht das wieder ein bisschen besser aus. Also im Objektinspektor, wenn man dann die Eigenschaften verändern will. Bei den Komponenten sieht das wieder mau aus. Man kann eigentlich nur in das Suchfeld einen Komponententyp eingeben und aufs Grate wohl Enter drücken. Und wenn eine Komponente gefunden wird, dann wird sie auch ins Formular übernommen. Ich muss mir nochmal angucken, wie das mit der Objektinspektor, mit der Objekthierarchie im Delphi war, ob die zugänglich geblieben ist. Der Objektinspektor geht einigermaßen. Also wenn man da mit dem Pfeiltasten durchgeht, dann sieht man die ganzen Eigenschaften. Man kann die dann entsprechend bearbeiten oder mit dem Pfeil von der Ereignisprozedursteuerung Enter hauen, um eine Ereignisprozedur zu erstellen. Und dann... Entsprechend loscoden, das funktioniert. So. Bei Lazarus sieht das ein bisschen besser aus. Also zumindest was die Menüs angeht. Die werden komplett ausgelesen. Das Auswahlmenü für die neuen Projekte oder neuen Projekttypen muss ich mir da nochmal angucken. Bei der Komponentenpalette ist es so, dass es glücklicherweise eine Liste gibt, die man über das Suchfeld auch einschränken kann. Aber man kann eben auch, wenn man in der Liste steht und ein Komponententyp hervorgehoben wird, mit dem Pfeiltasten durchgehen muss, dann aber mit Tab und Shift-Tab weg und wieder zurückspringen, um zu sehen, welcher neue Komponententyp da jetzt ausgewählt ist. Das ist ein bisschen... blöd. Der Objektinspektor ist leider ein bisschen weniger zugänglich als im Delphi. Also im Delphi sieht man immerhin noch die Eigenschaften, wenn man mit dem Pfeiltasten durchgeht. Das ist im Lazarus nicht ganz so schön. Da hat man in der Werkseite... Also werkseitig sieht man da nur entsprechende Platzhalternamen, so Property Grid und Event Grid und Favorites. Favorite Grid und Restricted Grid. Ich habe mit einer NVDA-Erweiterung da versucht, ein bisschen nachzuhelfen, dass man wenigstens die Eigenschaft sieht, wenn man also mit dem Pfeiltasten durchgeht und dann mit Tab geht oder mit Shift-Tab, dass man wenigstens sieht, auf welcher Eigenschaft man da gerade steht. Das funktioniert sehr häufig auch. Und man kann Eigenschaften dann entsprechend bearbeiten oder im Falle von Ereignissen auch mit Strg-Enter hauen, um eine Ereignisprozedur zu erstellen. Aber alles Gute ist ja nie beisammen, also weder bei Delphi noch bei Lazarus. Beide hätten theoretisch sehr, sehr viel Nachholbedarf. Bei Delphi... Für Delphi gäbe es ein Zusatzpaket, um es zugänglicher zu machen. Ich komme aber nicht ran, weil irgendwie die Ambassador-Seite bzw. mein Browser spinnt, weil die Ambassador-Seite einen Cookie setzen will, dass der Browser nicht annehmen will. Und dann sagt die Ambassador-Seite, ich bin nicht eingeloggt und eine bereits bestehende Verbindung wurde getrennt und bla und so. Naja. Und für Lazarus habe ich bisher auch noch kein Paket gefunden, um das irgendwie zugänglicher zu machen. Naja, alles Gute ist eben nie beisammen. Die Suche müsste eigentlich weitergehen, wenn wir die Eier legende Wollmilchsau finden wollen. Aber bis jetzt sieht es so aus, als würde Lazarus da die bessere Figur machen.

#3

Im Betrieb nutze ich Eclipse, lässt sich auch durch Plugins erweitern.
Religion ist Opium fürs Volk!

#4

Transkrypcja

Hallo Erik, hat Eclipse auch ein Formulardesigner? Das fand ich nämlich bei Delphi und auch bei Lazarus recht knorke, dass man sich Formulare zusammenklicken konnte und die Elemente dann entsprechend einfach nur sich aussuchen konnte, die man da haben wollte und dann entsprechend durch die Kante geschoben hat. Das war eigentlich recht in Ordnung. Und dann musste man im Prinzip codemäßig nur noch die Dinge mit Leben füllen, die Ereignisprozeduren schreiben. Also das war eigentlich ganz in Ordnung und wenn Eclipse sowas auch drauf hätte, das wäre natürlich schön. Aber so reine Codeditoren, da habe ich auch Visual Studio Code hier, nutze ich auch hin und wieder mal, wenn ich irgendwie Python-Zeugs nachbearbeiten will oder so. Das ist auch ganz in Ordnung, aber so eine komplette Programmierumgebung, da ist das eben schön, wenn man dann entsprechend den Formulardesigner hat oder wenn ich zum Beispiel eine Datenbank, ein Datenmodul habe, das fand ich an der Ausbildung auch immer ganz schön. Wenn man dann beispielsweise ein Datenmodul hat und hat dann eine Datenbankanbindung gehabt, hat dann eine SQL-Abfrage draufgeschmissen und konnte dann zur Laufzeit eben sehen, ob die funktionierte, noch bevor man das Projekt überhaupt kompiliert hat. Und wenn Eclipse sowas auch drauf hat, das ist natürlich schön. Also was nicht heißt, dass ich jetzt zwangsläufig eine Datenbankanbindung brauchen würde, aber sowas, also ein Formulardesigner wäre natürlich ganz schnieke. Aber ja.

#5

Ja also ich bin ja vor drei Wochen mit meiner Fachinformatiker-Ausbildung fertig geworden. Im Betrieb arbeite ich entweder im Backend oder an der Web-Entwicklung, aber in der Berufsschule haben wir auch schon mit Forms gearbeitet, was den von dir angesprochenen Formularen noch amnächsten kommt. Das haben wir in Visual Studio (nicht VSCode) gemacht. Es war schon machbar, aber ziemlich fummelig.
#StandWithUkraine

#6

Transkrypcja

Moin Erik! Ja, Visual Studio. Das werde ich mir dann wahrscheinlich auch mal an Land ziehen. Ich traue mich nur nicht, das jetzt durch meine 6000er Leitung zu nudeln, weil ich mal gesehen habe, dass das irgendwie 8 Gigabyte sind und da möchte ich ungern unsere Netzanbindung hier für 24 Stunden zu machen. Also das möchte ich ungern, aber sobald wir die 100.000er Leitung haben, da passt es dann. Dann werde ich mir das dann mal angucken. Ja, Visual Studio. Das habe ich irgendwo schon mal gehört, dass das ein Formulardesigner irgendwie hat und das ja auch recht brauchbar sein soll. Aber ich, ja, wie gesagt, ich habe jetzt Lazarus so ein bisschen, besser im Griff, aber er hat eben noch ein paar Punkte, wo ich theoretisch mit NVDA nachbessern könnte, aber ja, es ist halt auch fummelig. Naja, mal gucken.

#7

Naja bei Visual Studio hast du am Anfang im Installer die Auswahl, welche Komponenten du alles installieren willst. Da es eben auch noch ganz andere Sprachen wie Python, Unity oder Mobile App-Entwicklung beherrscht, wird die Installation dementsprechend größer je mehr man auswählt.
#StandWithUkraine